Zeitzeugen

Stimmen der Gegenwart
2021
168 Seiten
softcover
ISBN 978-3-945610-54-1
19.00

Vierundzwanzig Menschen, die sich im Umfeld des Berliner Schreibhains zusammengefunden haben, schildern in verschiedenen Textformen, wie sie die deutsche Gegenwart exemplarisch erleben.

Schauspielerinnen; Journalistinnen; Übersetzer; Brandenburger Literaturpreisträger; Fernseh- und Theaterregisseurinnen und -autoren; Berlins erste weibliche Türsteherin; Wissenschaftsautorinnen; Kulturjournalistinnen; Lecture Performance Künstlerinnen; Stipendiaten; Gewinner von Literaturwettbewerben; Natur- und Geisteswissenschaftler*innen; Pädagoginnen; Ringbahnfahrerinnen; Marketing-Texterinnen, die froh sind, einmal nicht-medizinische Werbetexte zu verfassen und ihren Stil dafür komplett verändert haben; international tätige Tanztherapeutinnen mit einem ganz anderen Blick auf die Welt und Heimat; Juristinnen mit Bezügen zu ganz andersartigen Texten; Fachleute für Storytelling nicht nur in Animationsfilmen; Sängerinnen in einer Heavy Metal Band; (Paar- und Sexual)-therapeut*innen; Dozentinnen; Ethnologinnen; viele Menschen, die weite Strecken ihres Lebens nicht nur in Deutschland verbracht haben … sie alle sind Stimmen der Gegenwart.

Tagebuch eines jungen Soldaten an der Westfront des Ersten Weltkrieges 1915-1918.
(fu0t auf dem Kriegstagebuch des E. Winz)
2018
105 Seiten
Softcover
ISBN 978-3-945610-44-2
18.50

Unangepasst

Неуместный
Grigorij Arosev
Unangepasst
Nur in russischer Sprache
2016
234 Seiten
hardcover
ISBN 978-3-945610-25-1
14,90

Ein Merkmal ist allen Diktaturen gemeinsam: das unkontrollierte Streben nach Macht, nicht nur im öffentlichen Raum, sondern über Geist und Denken ihrer Untertanen. Bürger kennen Diktaturen nicht, sie bestimmen ihr Leben selber. Deshalb fürchten Diktaturen sehr oft die Kunst, sie lebt nach eigenen Gesetzen und lässt sich — auch unter den schlimmsten Bedingungen — nicht einzwängen oder sogar töten.

Die überlegene Alternative zum Sex
2017
112 Seiten
softcover
ISBN 978-3-945610-28-2
14,00

Der Autor, Wirtschaftswissenschaftler, Herausgeber der Zeitschrift Password hat nach seinem Anti-Heimat Roman eine Sammlung von Short Stories herausgegeben. Darin beschreibt er: -wie die umfassende Sexualisierung der Gesellschaft die lustigsten und zugleich traurigsten Blüten treibt. 

- wie die Bürokratisierung auch Einrichtungen erfasst, die eigentlich für Innovation und Erneuerung zuständig waren, nämlich Wissenschaft und Hochschulen. 
- wie Senioren bei materieller Absicherung und gesundheitlicher Versorgung ihrem „sozialen Tod“ hinzunehmen haben („Die abgewatschte Generation ) und 
- wie Jugend darin besteht, nicht zu wissen, wer man ist, und von anderen abhängig zu sein.

Freud unterm Protokoll
2015
177 Seiten
softcover
ISBN 978-3-945610-23-7
21.90

Wien 1906. In Sigmund Freuds Wohnung treffen sich jeden Mittwoch Ärzte und Interessierte, um über Psychoanalyse zu diskutieren. Otto Rank, der Protokollant schreibt mit. Begriffe und Konzepte der Theorie werden definiert. Wie geht man mit Abweichungen um? 1911 kommt es zum Bruch mit Adler. 

Wer waren die Männer, die sich bei Freud trafen? Worüber wurde gesprochen und wie überzeugend waren ihre Argumente? Wieso kam erst 1910 eine Frau in den Kreis um Freud und schied schon 1911 mit Adler wieder aus? Kann der frühe psychoanalytische Theoriediskurs bewertet werden? 
Diese Arbeit gibt Antworten.

Gute Wache, gute Ruh

Momentaufnahmen einer Seefahrerära. Erinnerungen eines Kapitäns.
Rudolf Zimmermann
Gute Wache, gute Ruh
2015
113 Seiten
softcover
ISBN 978-3-945610-21-3
14,50

Das große Abenteuer, die Weite und Gewalt der Ozeane, das Reisen in exotische Länder und die Begegnung mit Menschen und Kulturen ferner Kontinente- die Seefahrt ist bis heute ein Sinnbild für romantische Vorstellungen von Freiheit, Kameradschaft und dem Fernweh nach dem Unbekannten. Jenseits der vertrauten Klischees erzählt die Geschichte Rudolf Zimmermanns vom Beginn seiner Seefahrerlaufbahn, von der Kindheit in den Straßen des Berliner Westens der Nachkriegszeit, von jugendlichen Träumen nach der weiten Welt, von seinen Reisen, die ihn bereits während seiner Lehrzeit in die Karibik, nach Mittelamerika, an die Ostküste Amerikas und später als Offizier und Kapitän bis nach Westafrika führen sollten.

Polnisch Blut

Ein Roman von Nataly von Eschstruth (1894). Mit Kommentaren zur deutsch-polnischen Nachbarschaft
Nataly von Eschstruth
Polnisch Blut
Mir Beiträgen zum deutsch – polnischen Verhältnis von: Dr. Willi Bredemeier , Edyta Chrzastek, Rainer Kappe, Anna Loks, Dr. Rainer Strzolka, Kamila Torzeweska-Niowak, Prof. Dr. Maciej Walkowiak
2015
334 Seiten
softcover
ISBN 978-3-940862-72-3
18,00

Der 1887 veröffentlichte Roman widmet die seinerzeit sehr bekannte Autorin der Großherzogin Caroline von Mecklenburg- Strelitz, Prinzessin von Großbritannien. Sie setzt ihr in diesem Buch mit der Figur der Anan Regina zugleich ein Denkmal und stellt damit den wahrend Adel und seine Gesinnung in einen Gegensatz zu dem Adel, der sich nur auf Titel, Einfluss und Geld beruft und damit alle Grundsätze vergisst, denen der Adel eigentlich verpflichtet sein sollte.

Wege der Hoffnung

Flucht, Emigration und Rückkehr in ein freies Litauen
Joseph Kazickas
Wege der Hoffnung
2015
333 Seiten
softcover
ISBN 978-3-940862-74-7
22,00

In seiner autobiographischen Erzählung Wege der Hoffnung Zeichnet der Litauer Joseph Kazickas seinen turbulenten Lebensweg nach, der stark von den Geschehnissen des 20. Jahrhunderts geprägt ist.

Angefangen von den Erlebnissen seiner Familie, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts von Kosaken in die russische Steppt verschleppt wurde, bis zu den Erfolgen von Joseph Kazickas als Unternehmer in den USA und im unabhängigen Litauen zu Beginn des 21. Jahrhunderts, schildert der Autor seine persönlichen Erlebnisse.

Wie ich aus Versehen einmal fast das Universium gerettet hätte
2013
71 Seiten
softcover
ISBN 978-3-940862-58-7
10,00

Der Protagonist der Satire verfolgt nur ein Ziel: Die Welt zu retten. Diese Rettungsaktion, seien es Geräte gegen Feinstaub, Lichterscheinungen, Engelgestalten, Himmelsboten, Bewohner des Universums, Entspannungsmittel oder sonstige Medizin zum Glücklichsein gehen erst einmal an den Geldbeutel. Den Aufforderungen "sei ein Om, statt satt" und "erfülle Deine Aufgaben als wandelndes Licht auf Erden" werden verfolgt. Auch das erzählende Ich merkt: Es ist ein Irrtum. Der Tagebuchschreiber muss das Heil des Universums zurückgeben - die Rückerstattung der beträchtlichen energetischen Ausgleiche ist ausgeschlossen. Wie wahr

Ein Anti-Heimat-Roman

Bildungsreise durch ein unbekanntes Land
Willi Bredemeier
Ein Anti-Heimat-Roman
2014
505 Seiten
softcover
ISBN 978-3-940862-68-6
19,50

„Ich hätte für weiteren Lesestoff gemordet.“ 

Gerd Arens erinnert sich, wie er als Kind in der extrem bildungsfeindlichen jungen Bundesrepublik mit Lug und Betrug um jede Druckzeile kämpfen musste. Als Kleinkind traumatisiert findet er persönliches Glück allenfalls nebenbei, nachdem er sich von den Bevormundungen der Erwachsenen freigestrampelt hat. Immer noch sieht er mit anderen Augen auf die Welt. So nimmt er an dem Untergang der ländlichen Kultur teil und wird an dem Niedergang der proletarischen Arbeiterkultur rund um Kohle, Stahl, Brauereien und Druckindustrie beteiligt. Aber das Ruhrgebiet stellt sich ihm auch als kafkaeske Dienstleistungsgesellschaft in den Formen der Versicherungswirtschaft und Stadtverwaltungen dar. Während Arens durch die Schichten nach oben schießt, führt er an der neu gegründeten Ruhr-Universität Bochum ein Dreifachleben, als Fellow Traveller der 68er-Studentenrevolte, als Opportunist, der Wissenschaft auf die homöopathisch zuträglichen Dosierungen zur Förderung der eigenen Karriere reduziert, und als Schwelger im paradiesischen Überfluss wissenschaftlicher Bibliotheken. Als Redakteur an mehreren Ruhrgebietszeitungen jagt Arens Serienkiller und weitere Mörder und wird Zeuge, wie Wirtschaft und Politik die Modernisierung des Ruhrgebiets hintertreiben. Am Ende taucht Arens in eine Science-Fiction-Welt der Erarbeitung wissenschaftlicher Beiträge durch Roboter ein, während sich die Wissenschaftler um die Autorenzeile streiten. Arens zieht Bilanz zu sieben Jahrzehnte Ruhrgebiet, indem er fragt, wo der letzte Arbeiter geblieben ist.

Lebensworte eines Liebenden

Aphorismen und Betrachtungen eines Berliner Zeitzeugen
Stefan Grothe
Lebensworte eines Liebenden
2014
78 Seiten
softcover
ISBN 978-3-940862-67-9
16,00

Dieses kleine Buch mit Aphorismen, Sentenzen und Betrachtungen, Briefen, Gedichten und Reden hat als roten Faden den liebevollen Umgang mit Mitgeschöpfen. Dieser Faden zieht sich diurch die Themen Politik, Humor, Religion und Lebensbetrachtungen im Allgemeinen.

Mein Tagebuch: Erfahrungen eines deutschen Missionars in Deutsch - Südwestafrika 1905 - 1907
2013
529 Seiten
softcover
ISBN 978-3-940862-41-9
28,50

Ein Tagebuch von über 2000 Seiten nicht nur als Reisebericht, sondern als Protokoll einer Inspektionsreise in Deutsch Südwestafrika berichtet über die Arbeit der Rheinischen Mission vor Ort in Afrika. Diese Arbeit wird überschattet von dem Krieg der Hereros gegen die deutschen Eroberer, der auch die Arbeit der Mission stark beeinflusst. Zwischen Regierung, den Kommunen der Einheimischen vor Ort, überlasteten Missionaren, feindseligen Sentiments anderer Europäer und großen finanziellen Problemen versucht Spiecker unermüdlich, mit nie nachlassenden Kräften, aber immer voller Sorge und großer Kreativität, Probleme zu lösen und Entwicklungen für die Menschen zu finden und zu fördern.
Bewundernd, fassungslos steht man vor einem Leben, das keine Ruhe und keinen Anspruch auf einen eigenen privaten Raum kennt-sondern nur den Dienst am Anderen, am Nächsten. Ein bewegendes Buch in einer Zeit des Narzissmus und des allgemeinen Egoismus.

Das Tagebuch des Klaus Seckel

Anfang und Ende einer Kindheit an der Quäkerschule Eerde (1937–1943)
Rainer Kappe Susanne Brandt
Das Tagebuch des Klaus Seckel
2011
111 Seiten
kart.
ISBN 978-3-940862-14-3
19,50

Nach dem Abtransport der letzten Gruppe Jugendlicher jüdischer Herkunft, die noch im internationalen Internat der Quäker, Eerde, nahe der deutsch-niederländischen Grenze verblieben waren, werden in einem Spind die Tagebücher des Klaus Seckel gefunden. Dem erstmaligen Druck 1960 folgtjetzt die Neuauflage, kommentiert und in den zeitlichen und geistigen Rahmen dieser Zeitspanne von 1937–1943 gestellt

Platzverweis für eine Erbse
2011
166 Seiten
kart.
ISBN 978-3-940862-25-9
19,80

Ein Mutmachbuch nennt die Autorin dieses Protokoll ihrer Lebensbedrohung zu einer Zeit, in der Gedanken an das Lebensende noch weit entfernt sind. Von der unmittelbaren Diagnose bis zu sämtlichen Phasen der Krankheit und des Genesungsverlaufes werden alle Gedanken, Empfindungen und Stimmungen registriert, sachlich, unsentimental und voller Eindringlichkeit. Sprachlich klar, natürlich, fesselnd und voller Humor findet die Autorin den für diese Phasen äußerster Bedrohung und deren Überwindung adäquaten Ausdruck. Die immer wieder bahnbrechende Lebensfreude macht dieses Buch zu einer wunderbaren positiven Lektüre.

Briefe aus einer Schweren Zeit

Gesammelt und übertragen von Hans Weiss im Jahre 1970
Rosmarie Grabitz
Briefe aus einer Schweren Zeit
2008
209 Seiten
kart.
ISBN 978-3-940862-01-3
27,90

Seit in den 90er Jahren die "neuen" Staaten Mittel - und Osteuropas mehr in den Blickfeld gerückt sind, gewinnen auch Flucht und Vertreibung der Deutschen aus diesen Ländern ein wachsendes Interesse. Der Zusammenbruch des Deutschen Reiches beendete den 800 Jahre währenden Einfluß in den Ländern Mittel- und Osteuropas. Dies begann im Baltikums schon mit der Umsiedlung 1939 auf Grund des Hitler Stalinpaktes. Den hier veröffentlichten Briefen werden zeitgeschichtliche Ergänzung aus Dokumenten und Veröffentlichungen gegenüber gestellt und machen so den politischen Hintergrund deutlich, der in den Briefen selbst nur eine marginale Rolle spielt. Es sind Dokumente eines familiären Zusammenhaltes der den Mitgliedern der Familie das Leben rettete. Diese restlose Liebe und Verantwortung füreinander jenseits aller ökonomischen Überlegungen wird uns als Botschaft übermittelt.

Aktuelles

Ich bin ein Bibliothekar

Gotthold Ephraim Lessing war einer. Er gab der Wolfenbüttler Bibliothek das Gesicht eines Lern- und Wissenszentrum. Antonio Panizzi formte das British Library Museum zu der effektiv arbeitende British Library um und gab ihr ein prägendes Gebäude. Benjamin Franklin mit seinen Vorschlägen zur Systematik förderte die Gründung öffentlicher Bibliotheken in Frankreich und Gallardo legte die ersten Grundlagen für ein von Aufklärung und Liberalismus getragenes Bibliothekswesen in Spanien. Leider musste er diese Ideen mit zeitweiligen Gefängnisaufenthalten bezahlen, anders als die Bibliothek für Ausländische Literatur in der Sowjetunion, in der eine große Anzahl verdächtiger Intellektueller für Jahre vor der Perestroika Arbeit und Schutz fanden. Die Lebenskrise der Bibliothekare in der Bundesrepublik wurde von Rainer Strzolka traurig und komisch dokumentiert in: Der Bibliothekar – ein Monodrama, von den slowenischen Kollegen mit Vergnügen übersetzt.

Bibliotheken bildeten immer den Hintergrund kultureller Blüte, wie die Übersetzungsschulen in Toledo, die gleichzeitig die ersten Leihzentrale bildeten und damit die Klöster des frühes MA mit Wissen und Möglichkeiten des Studiums ausstatteten. Daher ist es kein Wunder, dass die Bibliothek von Alexandria vor einigen Jahren neu aufgebaut, zu einem nationalen Erbe Ägyptens wurde, die in der Revolution vor einigen Jahren von allen Bewohnern geschützt wurde, wie David Lankes in Erwarten Sie mehr, 2017 berichtete.

Es waren Bibliothekare, die im Hintergrund, sehr oft intensiv ihrer Aufgabe verpflichtet, in das Zentrum des Interesses rückten. Graue Maus oder Literaturluder, das Bild der Bibliothekarin in der Belletristik ausgewählter Länder nennt Cornelia Fix ihre 2008 erschienene BA- Arbeit. Dieser Trend wurde durch Veröffentlichungen und andere Medien verstärkt, die das Bild der Bibliothekarin zeichneten, sehr oft mit einer leicht negativen Tendenz, altmodische, nicht zeitgemäß, oft komisch. Hemdesusen, diesen Titel erhalten sie in einem Bericht über einen Kongress öffentlicher Bibliotheken in den 50er Jahren.

Veröffentlichungen und Kommissionen über das Berufsbild folgten auf Kongressen und Tagungen. Altmodischer Habitus bestimmten den Ton des Unzeitgemäßen dieser Berufsgruppe von der Kritik bis hin zur persönlichen Beleidigung. Als die Informationswissenschaft begann die Informationsvermittlung zu erobern und Ideen eines sich lohnenden Marktes das erste große staatliche Förderprogramm in der Bundesrepublik bestimmten, nivellierte sich in vielen Ländern weiter der Ruf der Bibliotheken zu veralteten unbrauchbaren Einrichtungen, besonders des Personals, das diesem neuen Zeitgeist und rapiden Entwicklung nicht gewachsen sei.

Der smarte Manager hielt Einfluss. Eingangs heftig beklatscht, wie der unglückselige Manager von Bertelsmann mit seinem Preisgesang auf die totale und kontrollierte Beherrschung der geistigen Welt, besonders der Musik durch das Internet in einer internationalen Tagung in Berlin in den neunziger Jahren.

Guten Tag haben Sie Bücher dagegen, dieses Tagebuch einer öffentlichen Bibliothek in Berlin-Marzahn zeichnet die unermüdliche Informationsarbeit seines Personals für jedermann bis hin Einrichtung von Schreibwerkstätten.

Und dann kam Corona !!! und bürdete alle Fehler der Vergangenheit, fehlende Informationsarbeit etc. Familien, Frauen, Kindern und der ärmeren Bevölkerung auf.

Folgen noch unbekannt.

Nun diese Satire.

Eine altbacken scheinende Beschreibung eines

Menschen, der diesen Beruf liebt und mit ihn tief zufrieden ist. Administrativen Aufgaben wie Rechnungslegung etc unterzieht er sich ohne Widerspruch. Nur die Absurdität der neuen Aufgaben einer smarten Managerin unter der Zerstörung seiner für die Bibliothek so wichtigen Kompetenzen erkennt er nicht. Oder doch???

Die neue Managerin erreicht schnell ihr Ziel. Sie wird auf eine neue Stelle in Brüssel berufen. Er wird ihr Nachfolger.

Wir wollen ihn nach Deutschland einladen für Lesungen und Begegnungen. Er spricht Deutsch. Die Diskussion über die Corona Krise zeigte deutlich, dass politisch das Potential der Bibliotheken nicht gesehen und eingesetzt wird.  Warum nicht? Versuchen wir es doch mit einer Satire:

Wir würden gerne Herrn Christer Hermansson zu einer Lesung/ Veranstaltung einladen und könnten einen Antrag auf Förderung der Reisekosten stellen. Wir brauchen einen Partner. Wer hat Interesse??? Angedachter Termin Ende Jan/Februar 2021.

Rufen Sie uns an unter 030-44739575 oder schicken Sie uns eine Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Kontakt: Telefonisch 030 44739675 oder per email: infoBitte melden unter 030 – 44739575 oder per email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder auch postal an die Verlagsadressse. Interesse??? bitte melden sie sich beim Simon-Bw-Verlag Tel. 030-44739575 oder per Email: info@simon -bw.de oder per email:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Fake News und wir. Neue Formen der Macht und des Wissens

Vor einer Dekade veröffentlichte die junge Bibliothekarin und Pädagogin Eva Homeyer Informationskompetenz in Grundschulen. Probleme und Perspektiven für Schüler und Lehrer ISBN 978-3-940862-03-7.Das Buch war hervorragend recherchiert, seht gut geschrieben und erhielt auch ausgezeichnete Kritiken. Es wurde nicht verkauft, daher nehmen wir an, dass es nicht gelesen wurde.       

Fake News, Propaganda und Desinformation im Digitalen Raum ISBN 978-3-945610-55-5 nennt Johannes Elia Panskus sein Buch, das auf der Büchermesse in Leipzig 2020 vorgestellt werden sollte. Eine Entwicklung von 10 Jahren im Vergleich zu dem Buch von Homeyer bei der Digitalisierung, ein Lebensalter, was eigentlich Fortschritte aufzeigen sollte und doch mit der Coronankrise das ganze Elend der Digitalen Entwicklung in diesem Land nur anhand dieser Publikationen vor Augen führt. Mangelnde Ausstattung mit hardware, wie eine fehlende Integration in den Unterricht, die die nicht wahrgenommene Verantwortung auf den Schultern einiger leidenschaftlicher nerds ablegte, die aber weder durch eigene Weiterbildung noch durch Unterstützung der Schulleitungen, mögen es die Schulen selber oder deren höheren Funktionen sein, umgesetzt wurde. Politische Digitalpakte helfen dann weniger, wenn nicht der Erwerb der digitalen oder Informationskompetenz als Zielvorgabe definiert und verfolgt wird.

Die Corona Krise brachte es an den Tag, als von heute auf morgen, Kinder mit Hilfe der elektronischen Medien unterrichtet werden sollten und es bedurfte dem Beispiel einer Kleinstadt in Nordrhein-Westfalen, in der der Unterricht wirklich de facto in dieser Art stattgefunden hat. – Ohne Eltern und ohne genervte Kinder. Der Ministerpräsident von Thüringen will weitere Lockerungen der Corona Verbote, um die Wut der Mitbürger und die Flut der Fake News einzudämmen. Was für eine Verwechslung von Ursache und Wirkung. Fake News sind nicht Folgen eine Wut, sondern Folgen mangelnder Ratio und wie die Familienministerin bei der montäglichen TV Sendung von hart aber fair sagte, die sogenannten digital natives können das Internet in ihrer Tiefe und Breite nicht nützen, es sind digitale Verbraucher, die Amazon jetzt einen Riesengewinn bescheren, aber nicht als Informationsquellen nutzen, die den fake News den Boden entziehen würden.

Mit der Aufklärung der Neuzeit bekam der Glauben an Teufel und Hexen neuen Auftrieb, manchmal auch genutzt von der Kirche, um Menschen in ihrem gehorsamen Unglauben zu lassen. Wenn die Kirche auch damals geglaubt haben mag, ihre Macht auf diese Art zu bewahren, es war ein Irrtum.  Der Staat von heute möge es die nationale, kommunale oder Länder-Ebene sein, deren Interesse dem Machterhalt oder Zuwachs gilt,  sie sollte diesen Irrtum nicht verfolgen. Es hört sich einfach an und verliert doch durch die Wiederholung jede Wahrheit. Fake News, irrige Ansichten lassen sich nicht durch einmalige Gespräche aus der Welt schaffen, sondern nur durch Informationen, den rechten Zugang zu ihnen und den Umgang mit diesen Werkzeugen. Mit zwischen Informationsflut und Wissenswachstum – Bibliotheken als Bildungs-und Machtfaktor der modernen Gesellschaft wies W. Umstätter schon vor Jahren auf diesen Paradigmawechsel in der Macht hin, und verknüpfte ihn mit der Forderung nach einer neuen Infrastruktur, auch den Wechsel und die neue Wertigkeit, die Information und Wissen mit sich brachte und bringt. Dies hat sich nun neu bewahrheitet. Corona bringt es an den Tag. Dies  und wurde nicht nur von einem Teilnehmer des unten genannten Hart aber fair in das Publikum getragen. Viele Mittel für die Lufthansa aber anscheinend immer noch keine für die Zukunft. Wie wird unsere Zukunft aussehen, wer wird sie sichern? Ungeklärte Fragen und keine Antwort.              

Unsere Autoren- eine Hommage des Simon-BW-Verlages

Der Simon-BW- Verlag wird in diesem Jahr zehn Jahre alt. Das ist nicht alt. Er ist immer noch der Benjamin im Vergleich zu vielen älteren und größeren Verlagen. Wir wollen auch die Schwierigkeiten kleiner selbstständiger Verlage durch keinen Bericht unseres Kampfes ums Überleben ergänzen, sondern wir wollen dem Fundus unserer Arbeit, unser Zentrum, unsere Überlebensbasis, den Quell unserer Freude in unserer täglichen Arbeit in den Mittelpunkt dieser Chronik stellen, unsere Autoren.

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Stephan Büttner

Wie sich die Informationswissenschaft in der digitalen Transformation behauptet

Zwei vielversprechende Ansätze, um sich immer wieder neu zu etablieren

Stephan Büttner (Hrsg.), Die digitale Transformation in Institutionen des kulturellen Gedächtnisses - Antworten aus der Informationswissenschaft, Simon Verlag für Bibliothekswissen, Berlin 2019.

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Information Literacy darf nicht nur ein Traum sein.

Open Access hieß die Devise, als das Internet die Hoffnung auf freien Zugang zu alles Informationen ohne Schranken versprach. Information Literacy wurde gefordert, damit alle nicht nur den Zugang zu den Informationen hatten, sondern auch im vollen Umfang nutzen konnten. Aber schon vor mehr als zwanzig Jahren, damals belächelt von allen Informationssprofis, veranstaltete die Friedrich Ebert Stiftung einen Kongress zum Hass im Internet. Aktuell ist deutlich geworden, nicht nur Hass und Verleumdung, sondern Fehl-, Falsch und Desinformationen verfälschen die Räume und Träume vom barrierefreien Open Access.

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Fake- News: - Fehl Falsch- und Desinformation

Open Access war die Devise , als das Internet die Hoffnung auf freien Zugang zu alles Informationen ohne Schranken versprach. Information literacy wurde gefordert, damit alle mit dem neuen Medium umgehen konnten und  nicht nur den Zugang zu den Informationen hatten sondern auch im vollen Umfang nutzen konnten. Aber schon vor mehr als 20 Jahren, damals  belächelt von allen Informationssprofis, veranstaltete die Friedrich Ebert Stiftung einen Kongress zum Hass im Internet . Die Gegenwart zeigt uns heute, nicht nur Hass und Verleumdung, sondern Fehl Falsch und Desinformationen  verfälschen die Räume und Träume des Open Access. Schon Stefan Hauff-Hartig. Fehl-Falsch und des Informationen aus dem Blickwinkel der Informationswissenschaften weist auf die Kenntnis des Kontext  hin, um den Wahrheitsgehalt von Informationen zu entschlüsseln. Willi Bredemeier erfragt von Spezialisten und Hochschullehrern Die Zukunft der Informationswissenschaft, hat die Informationswissenschaft eine Zukunft ? Gegenwart und Zukunft, Perspektiven, Forschungsfronten und Fragen an die Folgen der Digitalsierung sind nur einige Punkte der hier vorgelegten Untersuchung .Mit dem Sammelwerk  Die digitale  Transformation in Institutionen des kulturellen Gedächtnisses hat Stefan Büttner Antworten aus der Informationswissenschaft auf die Umwälzungen der Digitalisierung herausgegeben. Nicht nur Bibliotheken und Forschung sondern auch Museen und  Institutionen stehen  vor Forderungen einer neuen Zusammenarbeit, die von jedem digital literacy erfordert und damit die  früher geforderte information literacy dramatisch weiter entwickelt.  Diese information literacy wird nur von einigen Institutionen und Wissenschaftlern  gefordert, sondern von jedem einzelnen, damit er nicht verständnislos in einer Welt verloren geht, die sich dramatisch verändert.

Amazon – Seien Sie sorgfältig !

Nicht jedes Buch, was Sie bei Amazon bestellen, wird an den Verlag weitergegeben. Bestellen Sie direkt bei uns per Email oder auch telefonisch. Jedes Buch aus unserem Verlag wird Ihnen innerhalb eines Tages geliefert.

Die andere Bibliothek

BRIEF AN EINE ALTBEKANNTE von Richard David Lankes – als Vorbereitung für den Bibliothekartag Juni 2018 in Berlin und für die Zukunft

Liebe Bibi,

Du bist nicht die einzige Bibliothekarin, die sich Sorgen um die Zukunft der Bibliotheken macht. Entweder bekommt man gesagt, Büchereien seien altmodisch oder überflüssig geworden, oder man hört, dass Bibliotheken in Zukunft eher als eine Art Stadtteilzentrum fungieren sollen, eher Erlebnisse als Lesefähigkeit und Bildung vermitteln sollten. Du fragst Dich, warum wir eigentlich ein neues Bibliothekswesen benötigen, das die Rolle der Büchereinen - und Deine eigene - in einer modernen und diversen urbanen Gesellschaft neu denkt.

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