Bibliothekswissenschaft

Bibliotheken erforschen ihren Alltag. Ein Plädoyer
2013
160 Seiten
softcover
ISBN 978-3-940862-65-5
16,00

Lokale Forschung im Alltag der Bibliothek ist ein Instrument der Entwicklung, das von Öffentlichen Bibliotheken noch viel zu wenig genutzt wird. Die Vorschläge des Verfassers zur Planung und Durchführung von Forschungen – auch auf bescheidener Grundlage – helfen, den Blick für die Arbeit der Bibliothek an ihren und mit ihren Lesern weiterzuentwickeln. Der Autor beschreibt außerdem Gebiete und Disziplinen, mit denen Bibliotheken zusammenarbeiten und deren Forschungsergebnisse Bibliotheken sinnvoll einsetzen können. Das kann der Beginn einer Zusammenarbeit sein, die Interdisziplinarität und Netzwerkarbeit fördert. Dies ist für Öffentliche Bibliotheken gerade auch unter dem allgegenwärtigen Druck zur Rechtfertigung von großer Bedeutung. Mit einer Vielzahl von praktischen Vorschlägen und Darstellungen alltäglicher Probleme, die bei der Durchsetzung von Forschung auftreten, ist dieses Buch für die bibliothekarische Entwicklungsarbeit ein wichtiger Wegweiser.

Mach dich aus dem Staub
2013
135 Seiten
softcover
ISBN 978-3-940862-62-4
16,00

Säurehaltiges Papier, unkontrollierte Vernichtung von Büchern – Digitalisierung schien einen Ausweg aus diesen Problemen zu bieten. Aber das Kulturgut Buch wird damit nicht geschützt und ist weiter schlechter Lagerung, Staub und Schmutz ausgesetzt. Dabei ist jede Bibliothek stolz auf ihre Schätze – seien sie alt oder auch sehr speziell und damit erhaltenswert. Besonders Schimmel und andere Mikroben schaden nicht nur den Büchern, sondern auch den Menschen und man mag sich den Tag nicht ausdenken, an dem der Zugang zu alten und wertvollen Beständen versperrt wird, weil er für Menschen eine Gefahr darstellt. Bücher sind Zeugen der Vergangenheit. Neben Normen und Richtlinien der Bestandserhaltung, über Berichte und Antworten aus einzelnen Bibliotheken bietet das Buch auch praktische und preiswerte Hinweise der Bestandserhaltung für Buch und Mensch. Keine trockene Abhandlung, sondern ein Buch aus der Praxis für die Praxis.

Guten Tag, haben Sie Bücher?
2013
101 Seiten
Mini-Format
ISBN 978-3-940862-60-0
12,00

Die neu bearbeitete und erweiterte Auflage von Heiteres aus dem Bibliotheksalltag. Heiteres aus dem Bibliotheksalltag: Leserwünsche und Leseraussprüche, jetzt in einem neuen Mini-Format. Als Geschenk oder für die Tasche!

Der Simon Verlag bietet sein erstes hybrides Buch an: Guten Tag haben Sie Bücher bereichert um eine Satire von Bea Klotz mit dem Thema zum Open Access in wissenschaftlichen Bibliotheken. 
Zum Herunterladen und zum Vergnügen.

Team-(un)fähig?

Die Dekonstruktion des Teamgedankens
Rainer Strzolka
Team-(un)fähig?
2013
97 Seiten
softcover
ISBN 978-3-940862-53-2
22,00

Teamarbeit – ein Erfolgsfaktor oder eine Geißel 

Burn out, Mobbing, Forderungen nach Flexibilität und Effizienz – immer mehr Menschen treibt es in die Verzweiflung, Krankheit und Lebensunlust. 
Teamarbeit Ist das Zauberwort: Auf jeder Stellenanzeige ist es zu finden, in den Reportagen oder Artikeln über Politiker, Funktionsträger, Bankdirektoren. Es scheint, als ob Teamarbeit, die Zugehörigkeit zu einem Team oder der Wille zu und in einem Team über Erfolg oder Misserfolg der Person, eines Amtes oder einer Aufgabe entscheiden. Wenn der neue Kanzlerkandidat Beinfreiheit verlangt, verbunden mit dem leise, zweiflerischen Grummeln der Parteibasis, ob er wohl auch teamfähig sei, (oder will er etwa aus einem solchen fortlaufen) so verbindet sich das Wort und die allumfassende Zugehörigkeit zu einem Team mit fast religiösen Zügen. 
Ist das wirklich so? Ist Team ein Schlüsselwort für alles? Ist Teamfähig oder teamunfähig das allumfassende Urteil über jeden. 
Könnte Team das Label eines Machtanspruches sein an alle und an jeden. Wer übt diese Macht aus? Wo bleiben die Nichtangepassten, die Kreativen, die Kritiker, die auch einer Gesellschaft den Spiegel vorhalten und neue Wege zeigen? 
Das Team kann eine Hölle sein.

Hybride Bibliotheken: Navigatoren in der modernen Informationslandschaft - Strategien und Empfehlungen für Bibliotheken/Informationsexperten
2012
181 Seiten
softcover
ISBN 978-3-940862-35-8
19,80

Aktuell werden nach dem Motto „Internet statt Bibliotheksbesuch“ Informationen häufig über leichter zugängliche und qualitativ heterogene Informationsquellen im Internet beschafft. Bei dieser Entwicklung möchten Bibliotheken nicht den Anschluss an den kommerziellen Markt und ihre Nutzer verlieren, da letztendlich auch ihre Existenzberechtigung als Informationsvermittler und -experten ersten Ranges ins Wanken gerät. Deshalb müssen sie sich nun verstärkt den An- und Herausforderungen des Informationsmarktes stellen und nutzerorientierte Konzepte zur effektiveren Informationsvermittlung entwickeln.

Bibliotheken als Bildungseinrichtungen?
2012
216 Seiten
softcover
ISBN 978-3940862389
21,00

Im bibliothekarischen Diskurs sind Öffentliche Bibliotheken Einrichtungen der Bildung. Auf dieser Grundlage werden Angebote der Bibliothek an andere Bildungseinrichtungen definiert und die spezifische Bedeutung von Bibliotheken in Politik und Gesellschaft formuliert. Der Autor stellt die These auf, Bildungseinrichtungen und Öffentlichkeit würden diese Angebote nur eingeschränkt wahrnehmen. Die vorliegende Arbeit untersucht, ob der Anspruch überhaupt gerechtfertigt ist; dass Öffentliche Bibliotheken Bildungseinrichtungen sind. Die Arbeit fokussiert Bildung und Bildungswirklichkeit auf dem Hintergrund gesellschaftlicher und politischer Debatten der letzten Jahre. Potentielle Möglichkeiten und real durchgeführte Projekte werden vorgestellt. Die Arbeit versteht sich als Grundlagenforschung über Bildungsrealität und Bibliotheken. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass die Vorstellung von Bildung, die in Bibliotheken vertreten und genutzt wird, eine gewisse Distanz zur Bildungsrealität aufweist. Die Diskussion im bibliothekarischen Bereich und eine realitätsnahe Konzipierung von bildungsrelevanten Angeboten Öffentlicher Bibliotheken sollen angestoßen werden.

Library Codes of Ethics Worldwide

Code of behavior for librarians in Europe and a selection of international examples
Dr. Zdzisław Gębołyś Jacek Tomaszczyk
Library Codes of Ethics Worldwide
2012
300 Seiten
softcover
ISBN 978-3-940862-24-2
26,00

The book Kodeksy Etyki Bibliotekarskiej na Świecie, being published 2008 at Warszawa, contains a big variety of code of ethics for librarians and information scientists all over the world. The lively responses from the different library associations, groups, departments for education, libraries and units responsible for human resources to the questionnaire sent out by the authors were surprising. The authors received a lot of answers, examples of laws, regulations and code of behaviors which showed very distinctively that questions of information ethics are occupying professionals all over the world.

Social Web – politische und gesellschaftliche Partizipation im Netz

Beobachtungen und Prognosen. Mit einem Glossar von Fachausdrücken zu sozialen Netzwerken.
Ingo Caesar
Social Web – politische und gesellschaftliche Partizipation im Netz
2012
115 Seiten
softcover
ISBN 978-3-940862-33-4
21,00

Politische Implikationen der neuen Kommunikationsformen im Netz und das Social Web oder auch Bibliothek 2.0 werden analysiert. Scharfsinnige Beobachtungen der Gegenwart ermöglichen Prognosen für die zukünftige Nutzung des Webs und seiner Möglichkeiten zur politischen Partizipation. Einer positiven Bewertung der politischen Teilhabe aller Bürger durch das Netz stehen kritische Beobachtungen aus der gegenwärtigen Situation politischer Beteiligung gegenüber. Parteien und ihr administratives Handeln werden kritisch hinterfragt. Die Rolle der Bibliothek bei der Ausbildung einer für den Bürger immer notwendiger werdenden Informationskompetenz wird heraus gestellt.

Library Success with Web 2.0 services
150 Seiten mit Abb.
2012
150 Seiten
s
ISBN 978-3-940862-32-7
26,00

Wer kennt sie nicht, die Verwirrung der neuen Infrastruktur für Informationen und traditionelle Bibliotheksdienstleistungen? Meist stellen Begriff und Namen eine Mischung aus Englisch, eingedeutschten Begriffen und dem sogenannten Denglisch dar. Dem Verständnis der technischen Gegebenheiten stehen Schwierigkeiten gegenüber, die sich nicht nur aus der mangelnden Einsicht in technische Abläufe ergeben, sondern auch aus Sprachschwierigkeiten.

Das gut verständliche und an der Praxis orientierte Buch von Ronald Kaiser wurde ins Englische übersetzt – nicht nur für englisch sprechende Bibliothekare, sondern für alle, die sich über die neuesten Entwicklungen der Informations- und Kommunikationstechnologie schnell und verständlich orientieren wollen. Es charakterisiert Web 2.0 tools präzise und in der Anwendung.

Partizipation Jugendlicher in Bibliotheken

Eine grundlegende Basis für innovative Ideen und Angebote
Franziska Ahlfänger
Partizipation Jugendlicher in Bibliotheken
2011
143 Seiten
kart.
ISBN 978-3-940862-26-6
18,00

Die Jugendlichen sind für Bibliotheken eine nur schwer greifbare und kaum vertretene Zielgruppe. Medien- und Freizeitinteressen der Jugend im 21. Jahrhundert werden komprimiert dargestellt sowie Mittel und Wege aufgezeigt, wie sich Jugendliche an der Arbeit in Öffentlichen Bibliotheken beteiligen können. Deren Partizipation – so die Autorin – kann viel bewirken. Ihre Mitwirkung und Mitgestaltung tragen dazu bei, dass Bibliotheken modern und aktuell sind – eine Anlaufstelle für die Generation von morgen! Die aktive Teilhabe Jugendlicher in Öffentlichen Bibliotheken ist ein wiederholtes Thema, zu dem es bisher weniger Untersuchungen, Praxisbeispiele und Berichte gibt als für die Kinderbibliotheksarbeit. Interviews mit Jugendlichen in verschiedenen Öffentlichen Bibliotheken Deutschlands und eine Onlinebefragung Jugendlicher ermitteln dabei sowohl deren derzeitige Nutzung und Beteiligung in Bibliotheken als auch deren Wünsche und Anregungen zur Mitwirkung in Öffentlichen Bibliotheken. Aus den wesentlichen Ergebnissen sowie mithilfe ausländischer Praxisbeispiele gibt die Studie schließlich Handlungsempfehlungen für die Partizipation Jugendlicher in Bibliotheken.

Katechismus der Bücherei

kommentiert von Ronald Kaiser
Paul Ladewig
Katechismus der Bücherei
2011
77 Seiten
kart.
ISBN 978-3-940862-28-0
17,00

Katechismus würde man dieses Gespräch zwischen zwei Profis nicht nennen; eher eine leidenschaftliche Diskussion um ethische Ziele der Bibliotheksarbeit. Paul Ladewig, geboren 1858, schrieb den Katechismus 1914, Ronald Kaiser, geboren 1980, erwarb sich die ersten beruflichen Meriten mit Library 2.0: Libraries in the Age of Web 2.0: Challenges, Perspectives and Visions (2011 in Englisch). Heinz Buchmüller, langjähriger Geschäftsführer des bvö, Wien begleitet das Büchlein mit einem Vorwort und ist Jahrgang 1939. Alle drei sind sich nie begegnet und konnten sich auf Grund der verschiedenen Lebenszeiten nie begegnen. Und doch macht dieser zugegeben mitunter in der Wortwahl altmodische Katechismus eine fachliche und kollegiale Basis sichtbar, die erstaunlich ist und noch heute begeistert. Man würde sich wünschen, diese drei Kollegen an einem Tisch, an einem Bibliothekartag zu sehen. Geht nicht! Aber das Buch vermittelt eine Ahnung von einer möglichen beruflichen Spannung.

Rückblick auf ein Leben für die Wissenschaft

Bibliographie zum 65. Asien – Osteuropa – Bibliographie – Bibliotheken – Geschichte – Kunst – Literatur
Hartmut Walravens
Rückblick auf ein Leben für die Wissenschaft
2011
223 Seiten
kart.
ISBN 978-3-940862-27-3
18,00

Asien- Osteuropa- Bibliographie- Bibliotheken – Volkskunde, Geschichte, Kunst, Literatur, die Welt der Zeitschriften und internationale Bibliographien. Die verschiedensten Gebiete wurden nicht nur erschlossen sondern auch dem interessierten Leser zugänglich und verständlich gemacht. Fünfundzwanzig Jahre lang hat Hartmut Walravens nicht nur die wissenschaftliche Entwicklung der verschiedensten Wissensgebiete beobachtet, er machte diese auch sichtbar, indem er den Zugang zu ihnen in diesem Schriftenverzeichnis bewahrte.

Der Genderfaktor: Macht oder neuer Dialog?

Mit Genderblick auf Bibliotheken oder Bibliotheken im Genderblick
Karin Aleksander Agata Martyna Jadwiżyc Birte Meiners Erwin Miedtke
Der Genderfaktor: Macht oder neuer Dialog?
2010
184 Seiten
kart.
ISBN 978-3-940862-20-4
26,00

Ob gender oder sex, ob konservativ oder liberal fortschrittlich, die Wahrnehmung des Verhältnisses zwischen Mann und Frau und damit das Bild von Frau und Mann haben sich revolutioniert. Die Beiträge dieses Buches versuchen, diese Veränderungen in den verschiedenen Lebensbereichen aufzuzeigen.

Gender Studies stoßen immer noch auf große Schwierigkeiten, in den Universitätsbetrieb integriert zu werden und sollten doch neue Einstellungen in Forschung und Lehre bewirken (Dr. Karin Aleksander).

Gender Budgeting in einem öffentlichen Bibliothekssystem setzt ganz praktisch die von der Verwaltung vorgegebenen Richtlinien bei der Personalplanung um, ein konkreter Beitrag zur Gleichberechtigung von Mann und Frau am Arbeitsplatz (Erwin Miedtke).

Warum lesen Jungen nicht oder lesen sie nur anders? fragte Birte Meiners und untersucht die Lesesozialisierung von Jungen.

Männlichkeit als Konstrukt eines brüchig gewordenen Selbstverständnis entlarvt Agata Jadwiżyc in den von ihr untersuchten Männerzeitschriften.

ISBN – International Standard Book Number
Literature on the ISBN and ISMN (International Standard Music Number) from all over the world
2010
228 Seiten
kart.
ISBN 978-3-940862-21-1
25,00

Innovative Ideen setzen sich in den meisten Fällen schwer durch. Die elektronische Revolution erfordert neues Management und neue Organisation auf dem Informationsmarkt. Ein Instrument, das zunehmend an Bedeutung gewann, ist die ISBN Nummer, die jedem Buch seine Individualsignatur gibt und daher zur Globalisierung des Marktes beitrug. Hartmut Walravens hat die Entwicklung der ISBN maßgeblich beeinflusst, die durch die umfassende Bibliographie und einen Überblick dokumentiert wird.

Schriftenverzeichnis des Wiener Ethnologen, Sexualwissenschaftlers, Schriftstellers und Verlegers
Eine Bibliographie
2010
259 Seiten
kart.
ISBN 978-3-940862-19-8
25,00

Auf die Übersetzung von Artemidor von Daldis Traumdeutung durch Krauss bezieht sich S. Freud in seinem Buch Zur Traumdeutung (1900) und zeigt damit den gegenseitigen Einfluss dieser ersten Sexualwissenschaftler aus Wien. Während aber das Werk von Freud auf seinen Erfahrungen als Arzt mit der bürgerlichen Gesellschaft Wiens Anfang des 20. Jahrhunderts beruhte, zeigen die Lieder, Sprüche und Geschichten, die Krauss in den Ländern des Balkans sammelte, wie im Liebesleben dieser Völker das realistische Wissen um Liebe und Sexualität nie verloren ging. Es wirft ein erhellendes Licht auf die Gesellschaft dieser Zeit und ihre sexuellen Unterdrückung, dass Krauss juristische Verfolgung wegen angeblicher Unzucht erleiden musste.

In langjähriger, mühevoller Arbeit hat Hartmut Walravens Schriften und Spuren, Veröffentlichungen in Zeitschriften, Referaten und Rezensionen von Friedrich S. Krauss, dieses ungemein fleißigen und kreativen Wissenschaftlers, Schriftstellers und Volkskundlers, mit Hilfe zahlreicher internationaler Kollegen und Freude gesammelt. Sie reflektieren nicht nur das umfassende Werk von Krauss, sondern auch die lebendige unmissverständliche Sprache der von ihm untersuchten Völker.

Soziale Bibliotheksarbeit

»Kompensationsinstrument« zwischen Anspruch und Wirklichkeit im öffentlichen Bibliothekswesen
Manuela Schulz
Soziale Bibliotheksarbeit
2009
115 Seiten
kart.
ISBN 978-3-940862-10-5
19,00

Gegenwärtig dominiert nicht mehr das in den 1970er Jahren vorherrschende Verständnis Sozialer Bibliotheksarbeit, bei dem »Benachteiligte« wie Patienten und alte Menschen das inhaltliche Konzept bestimmten. Gerade die sich seit mehreren Jahren abzeichnende strukturelle bzw. Jugendarbeitslosigkeit, Integrationsprobleme und öffentlich thematisierte Bildungsunterschiede veranlassen Bibliothekare, sich intensiver mit der Problematik auseinanderzusetzen. Bedeutungsumfang des Begriffs, die Entwicklung des dahinter stehenden Konzepts und der mit diesem verbundenen Optionen, Chancen und Probleme werden betrachtet, und somit versucht, Wesen und Merkmale sogenannter Sozialer Bibliotheksarbeit herauszufiltern. Diese lösen sich gleichzeitig mit der Erkenntnis auf, dass es im Kern um nichts anderes als öffentliche Bibliotheksarbeit geht. Das Buch analysiert die verschiedenen Sichtweisen auf das Konzept der Sozialen Bibliotheksarbeit in der Bundesrepublik Deutschland von 1970 bis heute, die Rolle Tragweite und Möglichkeiten, die dem unter dem diesem Begriff erfassten konzeptionellen Spektrum in diesem Zusammenhang zukommen.

Die Bibliothek als Integrationsfaktor
2009
130 Seiten
k
ISBN 978-3-940862-09-9
22,00

Der zunehmenden Forderung nach dem Zugang zu den Informationen und Informationsquellen steht immer noch die mangelnde Informationskompetenz großer Teile der Bevölkerung entgegen. Wenn die Öffnung und die Nutzung der Informationen in Zukunft auch über den wirtschaftlichen Standort der Länder und Staaten entscheiden werden, ist dies ein bedrohliches Bild, auch gesamtstaatlich. Menschen mit Migrationshintergrund, Einwanderer sowie Migranten der zweiten und dritten Generation sind soziologisch sehr heterogene Gruppen, die aber zum großen Teil bibliotheksfern sind, da ihnen sehr oft neben fehlender Sprachkompetenz die Fertigkeiten und Kenntnisse zur Benutzung einer Bibliothek fehlen. Dabei könnte die Bibliothek als Faktor der Integration eine große Rolle spielen. Sie ist in ihrem Angebot immer noch auf die Wünsche des einzelnen Individuums ausgerichtet und ihre Auskunfts- und Beratungsarbeit unterliegt keinen politischen und ökonomischen Zwängen. Sie ist vertrauenswürdig. Das Buch untersucht an Beispielen die Integrationsarbeit einzelner Bibliotheken und zeigt damit Wege der Praxis, wie die Vermittlung von Informationskompetenz für Migranten neben oft hohlen Absichtserklärungen praktisch umgesetzt werden kann.

Jugend – Bildung – Bibliotheken:

Modelle der Finanzierung und Projektförderung. Mit praktischen Beispielen
Franziska Ahlfänger
Jugend – Bildung – Bibliotheken:
2009
120 Seiten
kart.
ISBN 978-3-940862-11-2
23,00

Die Jugend als Generation von morgen ist unsere Zukunft. Sie muss daher von Öffentlichen Bibliotheken mehr beachtet und als eigenständige Kunden betrachtet werden. Wenn Öffentliche Bibliotheken neue Zielgruppen ansprechen wollen, sind jugendliche Nutzer ein langfristiger Gewinn.

Wie sieht die Jugend des 20. Jahrhunderts aus? Welche internationale und zukünftige Bedeutung haben sie für Öffentliche Bibliotheken? Unter diesen Aspekten werden Dienstleistungsangebote und deren Finanzierung dargestellt. Aber gegenwärtig leiden insbesondere Öffentliche Bibliotheken unter finanziellen Engpassen. Beispiele aus der Praxis, Projekte, Förderungen und neue Finanzierungsarten in Jugendbibliotheken und Jugendbereichen zeigen Wege auf, zusätzliche Aktivitäten zu finanzieren. Theoretische Überlegungen, Interviews mit Bibliothekaren, Checklisten und eine Auflistung allgemeiner Voraussetzungen und Empfehlungen ergeben Hilfen für Öffentliche Bibliotheken und neue Finanzierungsarten.

Library 2.0 und Wissenschaftskommunikation
2009
226 Seiten
kart.
ISBN 978-3-940862-12-9
25,00

Das Verhältnis von Bibliotheken und den Werkzeugen der Web 2.0 Kommunikation ist seit einigen Jahren aktuelles Diskussionsthema. Bislang fehlte jedoch eine systematische Auseinandersetzung darüber, ob die Werkzeuge des Web 2.0 zu einer neuen Qualität führen, wie die Bibliotheken die Entwicklung mit gestalten können und wie sich die Rolle der Institution Bibliothek verändert. Der Wissenschaftskommunikation und ihrer Vermittlung eröffnen sich neue Perspektiven. Die Bibliothek kann bei diesem Prozess eine zentrale Rolle einnehmen, sie koordiniert und sichert die Qualität der Kommunikationsprozesse. Der Band vermittelt mit umfassenden Beschreibungen und Interpretationen notwendiges Wissen für ausgewogene Kritik und Reflexion der strukturellen Veränderungen in der Wissenschaftskommunikation und zeigt auf, wie Bibliotheken mit diesen Veränderungen umgehen sollten.

Zwischen Informationsflut und Wissenswachstum:

Bibliotheken als Bildungs- und Machtfaktor der modernen Gesellschaft
Walther Umstätter
Zwischen Informationsflut und Wissenswachstum:
2009
340 Seiten
kart.
ISBN 978-3-940862-13-6
28,50

Die wichtigste Revolution des letzten Jahrhunderts im Bibliotheks- und Informationswesen ist die Online Revolution und nachfolgend das Internet. Von der Informationsverarbeitung der Computer zur Wissensorganisation wandelte sich die Informationsgesellschaft zur Wissensgesellschaft. Warum es fragwürdig ist, diese als Wissensgesellschaft zu bezeichnen, warum sich hinter Worten wie Information, Wissen, Bildung, Intelligenz oder Bewusstsein mehr Erkenntnisse als nur der Schall und Rauch von Modeworten verbergen, das ist Inhalt dieses Rückblicks auf eine Entwicklung, die ihre Schatten schon weit voraus geworfen hat und deren Erkenntnisse Licht in unsere Zukunft bringen. Die Förderung kritischen Lesens und Denkens durch moderne Bibliotheken lässt Aussagen von Autoren hinterfragen, um aus ihnen Macht und Gewinn zu ziehen, indem man sie weiter entwickelt oder im Sinne Poppers falsifiziert. Bibliotheken bieten so viel, dass es nicht darauf ankommt, dass man liest, sondern wie man was liest.

Aktuelles

Ich bin ein Bibliothekar

Gotthold Ephraim Lessing war einer. Er gab der Wolfenbüttler Bibliothek das Gesicht eines Lern- und Wissenszentrum. Antonio Panizzi formte das British Library Museum zu der effektiv arbeitende British Library um und gab ihr ein prägendes Gebäude. Benjamin Franklin mit seinen Vorschlägen zur Systematik förderte die Gründung öffentlicher Bibliotheken in Frankreich und Gallardo legte die ersten Grundlagen für ein von Aufklärung und Liberalismus getragenes Bibliothekswesen in Spanien. Leider musste er diese Ideen mit zeitweiligen Gefängnisaufenthalten bezahlen, anders als die Bibliothek für Ausländische Literatur in der Sowjetunion, in der eine große Anzahl verdächtiger Intellektueller für Jahre vor der Perestroika Arbeit und Schutz fanden. Die Lebenskrise der Bibliothekare in der Bundesrepublik wurde von Rainer Strzolka traurig und komisch dokumentiert in: Der Bibliothekar – ein Monodrama, von den slowenischen Kollegen mit Vergnügen übersetzt.

Bibliotheken bildeten immer den Hintergrund kultureller Blüte, wie die Übersetzungsschulen in Toledo, die gleichzeitig die ersten Leihzentrale bildeten und damit die Klöster des frühes MA mit Wissen und Möglichkeiten des Studiums ausstatteten. Daher ist es kein Wunder, dass die Bibliothek von Alexandria vor einigen Jahren neu aufgebaut, zu einem nationalen Erbe Ägyptens wurde, die in der Revolution vor einigen Jahren von allen Bewohnern geschützt wurde, wie David Lankes in Erwarten Sie mehr, 2017 berichtete.

Es waren Bibliothekare, die im Hintergrund, sehr oft intensiv ihrer Aufgabe verpflichtet, in das Zentrum des Interesses rückten. Graue Maus oder Literaturluder, das Bild der Bibliothekarin in der Belletristik ausgewählter Länder nennt Cornelia Fix ihre 2008 erschienene BA- Arbeit. Dieser Trend wurde durch Veröffentlichungen und andere Medien verstärkt, die das Bild der Bibliothekarin zeichneten, sehr oft mit einer leicht negativen Tendenz, altmodische, nicht zeitgemäß, oft komisch. Hemdesusen, diesen Titel erhalten sie in einem Bericht über einen Kongress öffentlicher Bibliotheken in den 50er Jahren.

Veröffentlichungen und Kommissionen über das Berufsbild folgten auf Kongressen und Tagungen. Altmodischer Habitus bestimmten den Ton des Unzeitgemäßen dieser Berufsgruppe von der Kritik bis hin zur persönlichen Beleidigung. Als die Informationswissenschaft begann die Informationsvermittlung zu erobern und Ideen eines sich lohnenden Marktes das erste große staatliche Förderprogramm in der Bundesrepublik bestimmten, nivellierte sich in vielen Ländern weiter der Ruf der Bibliotheken zu veralteten unbrauchbaren Einrichtungen, besonders des Personals, das diesem neuen Zeitgeist und rapiden Entwicklung nicht gewachsen sei.

Der smarte Manager hielt Einfluss. Eingangs heftig beklatscht, wie der unglückselige Manager von Bertelsmann mit seinem Preisgesang auf die totale und kontrollierte Beherrschung der geistigen Welt, besonders der Musik durch das Internet in einer internationalen Tagung in Berlin in den neunziger Jahren.

Guten Tag haben Sie Bücher dagegen, dieses Tagebuch einer öffentlichen Bibliothek in Berlin-Marzahn zeichnet die unermüdliche Informationsarbeit seines Personals für jedermann bis hin Einrichtung von Schreibwerkstätten.

Und dann kam Corona !!! und bürdete alle Fehler der Vergangenheit, fehlende Informationsarbeit etc. Familien, Frauen, Kindern und der ärmeren Bevölkerung auf.

Folgen noch unbekannt.

Nun diese Satire.

Eine altbacken scheinende Beschreibung eines

Menschen, der diesen Beruf liebt und mit ihn tief zufrieden ist. Administrativen Aufgaben wie Rechnungslegung etc unterzieht er sich ohne Widerspruch. Nur die Absurdität der neuen Aufgaben einer smarten Managerin unter der Zerstörung seiner für die Bibliothek so wichtigen Kompetenzen erkennt er nicht. Oder doch???

Die neue Managerin erreicht schnell ihr Ziel. Sie wird auf eine neue Stelle in Brüssel berufen. Er wird ihr Nachfolger.

Wir wollen ihn nach Deutschland einladen für Lesungen und Begegnungen. Er spricht Deutsch. Die Diskussion über die Corona Krise zeigte deutlich, dass politisch das Potential der Bibliotheken nicht gesehen und eingesetzt wird.  Warum nicht? Versuchen wir es doch mit einer Satire:

Wir würden gerne Herrn Christer Hermansson zu einer Lesung/ Veranstaltung einladen und könnten einen Antrag auf Förderung der Reisekosten stellen. Wir brauchen einen Partner. Wer hat Interesse??? Angedachter Termin Ende Jan/Februar 2021.

Rufen Sie uns an unter 030-44739575 oder schicken Sie uns eine Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Kontakt: Telefonisch 030 44739675 oder per email: infoBitte melden unter 030 – 44739575 oder per email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder auch postal an die Verlagsadressse. Interesse??? bitte melden sie sich beim Simon-Bw-Verlag Tel. 030-44739575 oder per Email: info@simon -bw.de oder per email:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Fake News und wir. Neue Formen der Macht und des Wissens

Vor einer Dekade veröffentlichte die junge Bibliothekarin und Pädagogin Eva Homeyer Informationskompetenz in Grundschulen. Probleme und Perspektiven für Schüler und Lehrer ISBN 978-3-940862-03-7.Das Buch war hervorragend recherchiert, seht gut geschrieben und erhielt auch ausgezeichnete Kritiken. Es wurde nicht verkauft, daher nehmen wir an, dass es nicht gelesen wurde.       

Fake News, Propaganda und Desinformation im Digitalen Raum ISBN 978-3-945610-55-5 nennt Johannes Elia Panskus sein Buch, das auf der Büchermesse in Leipzig 2020 vorgestellt werden sollte. Eine Entwicklung von 10 Jahren im Vergleich zu dem Buch von Homeyer bei der Digitalisierung, ein Lebensalter, was eigentlich Fortschritte aufzeigen sollte und doch mit der Coronankrise das ganze Elend der Digitalen Entwicklung in diesem Land nur anhand dieser Publikationen vor Augen führt. Mangelnde Ausstattung mit hardware, wie eine fehlende Integration in den Unterricht, die die nicht wahrgenommene Verantwortung auf den Schultern einiger leidenschaftlicher nerds ablegte, die aber weder durch eigene Weiterbildung noch durch Unterstützung der Schulleitungen, mögen es die Schulen selber oder deren höheren Funktionen sein, umgesetzt wurde. Politische Digitalpakte helfen dann weniger, wenn nicht der Erwerb der digitalen oder Informationskompetenz als Zielvorgabe definiert und verfolgt wird.

Die Corona Krise brachte es an den Tag, als von heute auf morgen, Kinder mit Hilfe der elektronischen Medien unterrichtet werden sollten und es bedurfte dem Beispiel einer Kleinstadt in Nordrhein-Westfalen, in der der Unterricht wirklich de facto in dieser Art stattgefunden hat. – Ohne Eltern und ohne genervte Kinder. Der Ministerpräsident von Thüringen will weitere Lockerungen der Corona Verbote, um die Wut der Mitbürger und die Flut der Fake News einzudämmen. Was für eine Verwechslung von Ursache und Wirkung. Fake News sind nicht Folgen eine Wut, sondern Folgen mangelnder Ratio und wie die Familienministerin bei der montäglichen TV Sendung von hart aber fair sagte, die sogenannten digital natives können das Internet in ihrer Tiefe und Breite nicht nützen, es sind digitale Verbraucher, die Amazon jetzt einen Riesengewinn bescheren, aber nicht als Informationsquellen nutzen, die den fake News den Boden entziehen würden.

Mit der Aufklärung der Neuzeit bekam der Glauben an Teufel und Hexen neuen Auftrieb, manchmal auch genutzt von der Kirche, um Menschen in ihrem gehorsamen Unglauben zu lassen. Wenn die Kirche auch damals geglaubt haben mag, ihre Macht auf diese Art zu bewahren, es war ein Irrtum.  Der Staat von heute möge es die nationale, kommunale oder Länder-Ebene sein, deren Interesse dem Machterhalt oder Zuwachs gilt,  sie sollte diesen Irrtum nicht verfolgen. Es hört sich einfach an und verliert doch durch die Wiederholung jede Wahrheit. Fake News, irrige Ansichten lassen sich nicht durch einmalige Gespräche aus der Welt schaffen, sondern nur durch Informationen, den rechten Zugang zu ihnen und den Umgang mit diesen Werkzeugen. Mit zwischen Informationsflut und Wissenswachstum – Bibliotheken als Bildungs-und Machtfaktor der modernen Gesellschaft wies W. Umstätter schon vor Jahren auf diesen Paradigmawechsel in der Macht hin, und verknüpfte ihn mit der Forderung nach einer neuen Infrastruktur, auch den Wechsel und die neue Wertigkeit, die Information und Wissen mit sich brachte und bringt. Dies hat sich nun neu bewahrheitet. Corona bringt es an den Tag. Dies  und wurde nicht nur von einem Teilnehmer des unten genannten Hart aber fair in das Publikum getragen. Viele Mittel für die Lufthansa aber anscheinend immer noch keine für die Zukunft. Wie wird unsere Zukunft aussehen, wer wird sie sichern? Ungeklärte Fragen und keine Antwort.              

Unsere Autoren- eine Hommage des Simon-BW-Verlages

Der Simon-BW- Verlag wird in diesem Jahr zehn Jahre alt. Das ist nicht alt. Er ist immer noch der Benjamin im Vergleich zu vielen älteren und größeren Verlagen. Wir wollen auch die Schwierigkeiten kleiner selbstständiger Verlage durch keinen Bericht unseres Kampfes ums Überleben ergänzen, sondern wir wollen dem Fundus unserer Arbeit, unser Zentrum, unsere Überlebensbasis, den Quell unserer Freude in unserer täglichen Arbeit in den Mittelpunkt dieser Chronik stellen, unsere Autoren.

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Stephan Büttner

Wie sich die Informationswissenschaft in der digitalen Transformation behauptet

Zwei vielversprechende Ansätze, um sich immer wieder neu zu etablieren

Stephan Büttner (Hrsg.), Die digitale Transformation in Institutionen des kulturellen Gedächtnisses - Antworten aus der Informationswissenschaft, Simon Verlag für Bibliothekswissen, Berlin 2019.

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Information Literacy darf nicht nur ein Traum sein.

Open Access hieß die Devise, als das Internet die Hoffnung auf freien Zugang zu alles Informationen ohne Schranken versprach. Information Literacy wurde gefordert, damit alle nicht nur den Zugang zu den Informationen hatten, sondern auch im vollen Umfang nutzen konnten. Aber schon vor mehr als zwanzig Jahren, damals belächelt von allen Informationssprofis, veranstaltete die Friedrich Ebert Stiftung einen Kongress zum Hass im Internet. Aktuell ist deutlich geworden, nicht nur Hass und Verleumdung, sondern Fehl-, Falsch und Desinformationen verfälschen die Räume und Träume vom barrierefreien Open Access.

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Fake- News: - Fehl Falsch- und Desinformation

Open Access war die Devise , als das Internet die Hoffnung auf freien Zugang zu alles Informationen ohne Schranken versprach. Information literacy wurde gefordert, damit alle mit dem neuen Medium umgehen konnten und  nicht nur den Zugang zu den Informationen hatten sondern auch im vollen Umfang nutzen konnten. Aber schon vor mehr als 20 Jahren, damals  belächelt von allen Informationssprofis, veranstaltete die Friedrich Ebert Stiftung einen Kongress zum Hass im Internet . Die Gegenwart zeigt uns heute, nicht nur Hass und Verleumdung, sondern Fehl Falsch und Desinformationen  verfälschen die Räume und Träume des Open Access. Schon Stefan Hauff-Hartig. Fehl-Falsch und des Informationen aus dem Blickwinkel der Informationswissenschaften weist auf die Kenntnis des Kontext  hin, um den Wahrheitsgehalt von Informationen zu entschlüsseln. Willi Bredemeier erfragt von Spezialisten und Hochschullehrern Die Zukunft der Informationswissenschaft, hat die Informationswissenschaft eine Zukunft ? Gegenwart und Zukunft, Perspektiven, Forschungsfronten und Fragen an die Folgen der Digitalsierung sind nur einige Punkte der hier vorgelegten Untersuchung .Mit dem Sammelwerk  Die digitale  Transformation in Institutionen des kulturellen Gedächtnisses hat Stefan Büttner Antworten aus der Informationswissenschaft auf die Umwälzungen der Digitalisierung herausgegeben. Nicht nur Bibliotheken und Forschung sondern auch Museen und  Institutionen stehen  vor Forderungen einer neuen Zusammenarbeit, die von jedem digital literacy erfordert und damit die  früher geforderte information literacy dramatisch weiter entwickelt.  Diese information literacy wird nur von einigen Institutionen und Wissenschaftlern  gefordert, sondern von jedem einzelnen, damit er nicht verständnislos in einer Welt verloren geht, die sich dramatisch verändert.

Amazon – Seien Sie sorgfältig !

Nicht jedes Buch, was Sie bei Amazon bestellen, wird an den Verlag weitergegeben. Bestellen Sie direkt bei uns per Email oder auch telefonisch. Jedes Buch aus unserem Verlag wird Ihnen innerhalb eines Tages geliefert.

Die andere Bibliothek

BRIEF AN EINE ALTBEKANNTE von Richard David Lankes – als Vorbereitung für den Bibliothekartag Juni 2018 in Berlin und für die Zukunft

Liebe Bibi,

Du bist nicht die einzige Bibliothekarin, die sich Sorgen um die Zukunft der Bibliotheken macht. Entweder bekommt man gesagt, Büchereien seien altmodisch oder überflüssig geworden, oder man hört, dass Bibliotheken in Zukunft eher als eine Art Stadtteilzentrum fungieren sollen, eher Erlebnisse als Lesefähigkeit und Bildung vermitteln sollten. Du fragst Dich, warum wir eigentlich ein neues Bibliothekswesen benötigen, das die Rolle der Büchereinen - und Deine eigene - in einer modernen und diversen urbanen Gesellschaft neu denkt.

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