Veranstaltungen

Die Stadt Albenga veranstaltet ihren ersten internationalen Kompositionswettbewerb für Klavierkompositionen, der mit dem jährlich stattfindenden Klavierwettbewerb eng verbunden ist.

Komponisten aller Altersstufen und Nationalität kann daran mit einem oder mehreren Stücken teilnehmen. Diese Kompositionen müssen unveröffentlicht und rechtlich nicht gebunden sein.

Die Preisverleihung findet am 30 Dezember im Auditoirum San Carlo im Palazzo Oddo in Albenga (SV) zur gleichen Zeit wie die Konzerte der Gewinner des Pianistenwettbewerbes der Stadt Albenga- – zum Gedächtnis von Maria Silvia Folco statt. Die Anwesenheit der Teilnehmer bei der Preisverleihung ist zu begrüßen aber nicht zwingend notwendig. Kontakte mit dem Verlag Simon-BW können während der Veranstaltung geknüpft werden. Der Leiter des composers´ program des Verlages wird anwesend sein.

Die Ergebnisse des Wettbewerbes werden um 20.00 Uhr am 15.Dezember 2014 auf folgender Webseite veröffentlich werden www.concorsopianisticoalbenga.it.

Die eingereichten Kompositionen sollen von mittlerem Schwierigkeitsgrad sein, mit einer Länge von 4-6 Minuten. Sie werden in den Pianistenwettbewerb aufgenommen. Zugelassen ist jeder Stil, eine Arbeit, die die Interessen des Komponisten mit Hörerwartung in Einklang bringt, wird bevorzugt beachtet.

Alle Unterlagen müssen bis zum 1. Dezember 2014 (Poststempel) eingeschrieben an die folgende Adresse gesandt werden: 
Segretaria Concorso de Composizione Citta de Albenga 
Comune di Albenga – Ufficio Turismo 
Viale Martiri della Libertà 1
17031 Albenga (SV) 
ITALIA
gesandt werden. .

Jeder Teilnehmer muss 7 Kopien seiner Noten einsenden, (die als Unterlagen einbehalten werden) Sie müssen entweder in Finale oder Sibelius gesetzt sein, oder so gut mit der Hand geschrieben sein, dass sie digitalisiert werden können, wenn die Jury sie auswählt und mit einem Namen oder einer Nummer bezeichnet werden. Die gleiche Sendung soll auch einen geschlossenen Umschlag - ebenfalls mit dem Namen oder der gleichen Nummer gekennzeichnet - enthalten wie die zugeschickten Noten. Die gleiche Sendung soll enthalten: 
Ein möglichst zeitnahes Photo des Teilnehmers Einen kurzen Lebenslauf, vorzugsweise in englisch oder italienisch (auch möglich in deutsch oder französisch) Einzahlungsbeleg der Einschreibegebühr. Diese beträgt € 30.00 für die erste Komposition, für alle weiteren € 20.00 Die Gebühr muss per Bank auf folgendes Konto bezahlt werden: IBAN IT77W0617549250000001861990 und soll den Namen des Komponisten enthalten, als Verwendungszweck bitte angeben : "1 Concorso di composizione Città di Albenga - Simon Verlag BV Award". Die internationale Jury setzte sich aus Teilnehmern aus Italien, Berlin, und den Niederlanden zusammen. Ein Einspruch gegen die Wahl der Jury ist nicht möglich. Die Jury kann ebenfalls entscheiden, den Preis nicht zu vergeben.

Teilnehmer mit 95 % aller abgegebenen Stimmen erhalten den ersten und zweiten, mit bis zu 85 % den dritten Preis. Alle nachfolgenden mit bis zu 80 % werden lobend erwähnt.

Der Verlag Simon- Verlag –wird den ersten Preis veröffentlichen mit der Maßgabe weitere künstlerisch wertvolle Stücke zu veröffentlichen. Das Werk, das den ersten Preis gewinnt, wird in das Programm 2015 Piano Competition Cita de Albenga –zum Gedächtnis von Maria Silvia Folco aufgenommen. Der Veröffentlichung der Gewinner durch den Simon Verlag – BW muss vertraglich zugestimmt werden unter Gefahr des Widerrufs des Preises bei Nichteinhaltung.

Fahrtkosten, Unterkunft und Verpflegung gehen zu Lasten der Teilnehmer. Die Organisatoren können mit Hinweisen auf Gelegenheiten vor Ort behilflich sein.

Gemäß dem Gesetz 675/96 Nr. 10 über Sicherheit der privaten Daten werden alle persönlichen Daten im Zusammenhang mit der Einschreibung unter Beschluss gehalten und dienen nur dieser Kommunikation bei diesem Wettbewerb. Nach Artikel 13 des gleichen Gesetzes kann der Datenbesitzer diese modifizieren, löschen oder ihren Gebrauch untersagen.

Die Einschreibung an diesem Wettbewerb schließt das Einverständnis der hier definierten Regeln ein. Die Organisatoren können diesen Wettbewerb bei Umständen, die außerhalb der Kontrolle liegen, ausfallen lassen. In einem solchen Fall werden die Einschreibungs-kosten erstattet. Der Gerichtshof von Savoyen(Italien ) ist für daraus resultierende Streitigkeiten zuständig.

SLB14 Logo

Stadt Land Buch Woche findet vom 16. bis 23. November 2014 statt. 
Wir sind auch dabei! 
Mittwoch, 19. November in Lebus 
Donnerstag, 20. November in Frankfurt /Oder 
Mehr Informationen: siehe oben

Wo und wann: 
Musikalienhandlung Riedel 
Uhlandstraße 42, Berlin (Wilmersdorf) 

Dienstag den 18. November 2014, 18.00 Uhr Weihnachtswelt: Himmlische Geschenke - festlich Sparen – festlich genießen- schenken Sie Musik, schenken Sie Kunst!! Wir aber wollen Begegnung schenken, Geschenke für Seele, Herz, Verstand und Geist: Bücher, die nicht in jeder Buchhandlung (oder Kaufhaus) zu finden sind. Sie zeigen dem Beschenken, ich kenne Dich, ich denke an Dich, mit diesen Geschichten bist Du nicht einsam. Was gibt es Schöneres, als in den Festtagen mit einer Geschichte in andere Zeiten und Länder zu reisen und mit anderen Menschen zu kommunizieren und Trost zu finden in guten Betrachtungen. Bestellen Sie per Telefon 030-86394635, mit email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder mit Fax 030 24032105 wir liefern sofort.

Höre Hespos- ein persönliches Dokument dieses großen zeitgenössischen Komponisten in einem Interview über sein Schaffen (ISBN978-3-940862-23-5.Ihm zur Seite ein großer Musiker aus Nubien Dahab Khalil, im Gespräch mit Artur Simon Kisir und Tanbura (ISBN 978-3-94o862-34-1).

Wer kennt die mannigfachen Länder Afrikas, wer kennt ihre Geschichte ? Johannes Spiecker auf einer Inspektionsreise der für die Rheinische Mission am Anfang des 20. Jhdts lernt das Elend der Hereros kennen und ahnte die Versäumnisse der westlichen Welt in dem Blick auf Afrika. Flucht und Vertreibung wieder ein Thema der heutige Presse und doch voller Spuren in diesem friedlosen Jahrhundert: Das Tagebuch des Klaus Seckel, ein wunderbares Kind, 1943 aus dem niederländischen Internat verschleppt, wahrscheinlich auf dem Todesmarsch der Juden nach Osten gestorben ISBN 978-3-940862-14-3.Willi Bredemeier Ein Anti-Heimat Roman -Bildungsreisen durch ein unbekanntes Land ein autobiographischer Roman , der die Wurzeln des wirtschaftlichen Elends der geliebten Heimat Nordrhein Westfalen bloßlegt ISBN 978-3-940862-96-.9. Flüchtlingsschicksale: Briefe aus einer Schweren Zeit, ISBN 978-3-940862-01-3 oder Wege der Hoffnung ISBN 978-3-940862-74-7. Polen unser schwieriger Nachbar , geliebt und doch unverstanden. Der alte Roman; Nataly von Eschstruth Polnisch Blut als Blaupause für Erfahrungen von Deutschen und Polen über die jeweils anderen ISBN 978-3-940862-72-3 in unserer Zeit..

Sie leiden an der heutigen Zeit ? und denken Sie sind alleine mit ihren Sorgen. Nein, Sie sind es nicht. Rainer Strzolka: Der Kulturzerstörer. Ein Held unserer Zeit ISBN 978-3-945610-19-0 zeigt, welch unheilvollen Einflüssen die Kultureinrichtungen Deutschlands ausgesetzt sind, wenn es nicht mehr um das Allgemeinwohl, sondern nur noch um Eigenliebe und Eitelkeit geht. Auch Esoteriker können eitel sein und werden satirisch auf die Schippe genommen. Wie ich aus Versehen einmal fast das Universum gerettet hätte. Aus dem geheimen Tagebuch eines Esoterikers.ISBN 978-3-940862-58-7Aber das Rettende ist nah: Reinhold Grothe: Lebensworte eines Liebenden Aphorismen und Betrachtungen eines Berliner Zeitzeugen ISBN 978-3-940862-67-9 Politik mit Humor, das Leben mit Weisheit betrachtet. Dieses alles und mehr auf unserer


Wer liest heute schon Aphorismen sagte jener hochnäsige Auszubildende in einer Buchhandlung im tiefen West-Berlin, als wir ihm das Büchlein Stefan Grothe Lebensworte eines Liebenden anboten. Der Autor dieser Aphorismen, ein Humanist und Literaturkenner, und Erleider der Berliner Schulverwaltung war immerhin Jahrzehnte lang Kunde dieser Buchhandlung gewesen. Nun kann nicht jede Buchhandlung Bücherihrer Kunden ausstellen, wenn diese zu Autoren werden. Aber Aphorismen – altmodisch.??? Fast jeder Tagesspiegel ist voll davon und auch Die Zeit heitert ihre Leser damit auf oder- was ja fast noch wichtiger ist, wappnet sie damit für den manchmal unerfreulichen Alltag in Berlin, auch im Westen dieser Stadt.

Aber eine Buchhandlung ist nicht der Buchhändlerkeller, jene Stätte auf der Höhe der geistigen Auseinandersetzung und Information, gastfreundlich, warm im Empfang und immer lohnend sowohl vom Ambiente als auch vom Empfang- und wenn es ganz gut geht, dann erfreut einen der wunderschöne Blick ins Treppenhaus für eine lange Zeit.

Der angstfreie Mensch – wenn es ihn gäbe- wäre ein Ungeheuer . Dieses Motto stand über der Lesung aus den Aphorismen des Reinhold Grothe, vorgetragen von seinem Sohn Stefan Grothe, der mit historischen und biographischen Hintergrund diesen Aphorismen Farbigkeit und große Lebendigkeit verlieh. Innerlich musste man grinsen wenn diese Person dieses liebenswerten Schriftstellers vor den Augen stand, dem der Vortragende, der Sohn, doch so ähnlich war. Ein lebendiges Zeitzeugnis.

Und liest man wirklich keine Aphorismen mehr? War wirklich keiner gekommen. Doch ein lebendiges Publikum, das die Lesung mit ja, so ist es, oder wie wahr oder mit Lachen begleitete. Nur weit über die Hälfte dieses Publikums kam aus Rostock, der Heimatstadt der Herausgebers. Die Berliner waren dem Abend fern geblieben. Weil sie wirklich keine Aphorismen lesen oder weil sie zu müde, zu gestresst waren, um an diesem kalten Abend noch einmal in dieses schöne Haus zu kommen. Es ist ja leider wahr, allein die Fahrt mit dem Auto – und es wird immer wieder vergessen- dass auch unsere älteren Leute das Recht haben, am Leben in einer Stadt teilzunehmen, vom Kaiserdamm zur Stätte glich einem Slalomlauf bei großer Dunkelheit. Bei aller Feier der 25 Jahre Maueröffnung wird vergessen, dass die Berlin er diese Verhältnisse seit 25 Jahren ertragen, Desto mehr würden ihn die Aphorismen helfen und dieser schöne Abend, den das Buch, der Autor, der Buchhändlerkeller und die Gäste aus Rostock bereitet haben. Es war wunderschön, vielen Dank. !

Ein fanatischer Leser - als Herausgeber von Password politischer Zeuge und scharfsinniger Begleiter der neuen Informationswelt - legt mit seinem Anti-Heimat-Roman eine kritisch satirische Bilanz über sieben Jahrzehnte bundesrepublikanische Entwicklung vor.

Begegnen Sie dem Autor Willi Bredemeier im Berliner Arbeitskreis Information (BAK) im Hörsaal 14 der TU Berlin im Volkswagenhaus, Fasanenstr. 88, 10623 Berlin, 
am 30. Oktober, 17.30 Uhr.

Prof. em. Walther Umstätter (Humboldt-Universität) nimmt gleichfalls zur Bildungsrevolution des 20. Jahrhunderts und zu den Pionierjahren der Online-Branche Stellung.

Wir laden Sie herzlich ein und freuen uns auf Ihr Kommen. Weitere Informationen unter www.simon-bw.de (Rubrik: Autoren).

Ein fanatischer Leser – und als Herausgeber der Zeitschrift 'Password' ein politischer Zeuge und scharfsinniger Begleiter der neuen Informationswelt – legt mit seinem Anti-Heimat-Roman eine satirisch kritische Bilanz über sieben Jahrzehnte bundesrepublikanische Entwicklung vor. 

Dazu zählen auch die Umwälzung der Bildungssysteme, die Studentenrevolte und die Entfaltung der Fachinformation und der Netzwirtschaft.

Begegnen Sie dem Autor Willi Bredemeier am 30. Oktober 2014 um 17.30 Uhr in der Universitätsbibliothek der TU Berlin, Fasanenstr. 88, 10623 Berlin, Hörsaal 14.

Auch Prof. em. Walther Umstätter (Humboldt-Universität Berlin) wird anwesend sein und zur Bildungsrevolution des 20. Jahrhunderts und zu den Pionierjahren der Online-Branche Stellung nehmen.

Wir laden Sie herzlich ein und freuen uns auf Ihr Kommen!

Sie planen eine Veranstaltung ? Sie wollen zu einer Lesung einladen, vielleicht mit einem Autor. Sie wollen aktuelle Themen diskutieren ?

Wir sind gerade von der Leipziger Buchmesse zurück gekehrt und sehr zufrieden mit einer stetig wachsenden Zahl an Zuhörern der von uns angebotenen Lesungen. Wir würden uns freuen, mit Ihnen zusammenzuarbeiten und in Ihren Räumen eine Veranstaltung zu organisieren. Rufen Sie uns an 030 – 86394635 oder schicken Sie uns eine email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenn ein Interesse an folgenden möglichen Lesungen besteht. Alle Lesungen präsentieren mehrere Neuerscheinungen. Die Präsenz und Lesung einiger Autoren ist möglich.

buchhandlerkellerZeitzeugen mögen spannend sein, ärgerlich oder verhelfen zu einem guten Lebens- Beispiel und Trost.

Ein Berliner Zeitzeuge und Gegner aller Ideologie, Reinhold Grothe, hat seine Liebe zu allen Mitgeschöpfen dokumentiert- in Lebensworte eines Liebenden. Eine Lesung mit dem Herausgeber Stefan Grothe und Diskussion um die Rolle von Zeitzeugen, moderiert durch die Verlegerin Elisabeth Simon.

In: Buchhändlerkeller, am Mittwoch, den 22. Oktober um 20.30 Uhr

Carmerstr. 1 Parterre, Nähe Steinplatz

10623 Berlin Charlottenburg, Tel. 0162-3674 855

Drei verschiedene Aufnahmen der Winterreise von Schubert in diesem Jahr zeugen von einer unverminderten Liebe des Publikums zu diesem romantischen Komponisten. Die Uraufführung der Winterreise geschah im engen Freundeskreis, eine öffentliche Aufführung hat Schubert nie erlebt. Selbst diese war nicht erfolgreich, zu dunkel zu schwer zu traurig urteilten die Freunde, denen Schubert entgegnete, dass diese Lieder schon noch ihren Gefallen finden würden, was , wie die Zeit gezeigt hat, stimmt.

In Berlin: Wir laden Sie ein: zur Präsentation unserer Arbeit als Musikverlag www.musiksimonverlag.de Lernen Sie unsere Neuerscheinung, eine Sammlung zeitgenössischer Lieder kennen:

Aus der Tiefe der Gesang (Band I) – Neue Lieder für Stimme und Klavier

Als Entrée werden folgende Werke aufgeführt:

Unser Programm zur Leipziger Buchmesse zum Lesefest Leipzig liest

Musik und Literatur:
„Hingehört“!
Am Vorabend der Buchmesse in Leipzig
DO 13. März 2014 um 19.15 Uhr
Puttensaal der Bibliothek am Luisenbad 
Travemünder Ecke Badstraße Berlin-Wedding
www.berlin.de/citybibliothek

Bibliothek-72-4FR 14.März 2014 um 15.30 Uhr

Ring Café Leipzig
Rossplatz 8
04103 Leipzig
Tel. 0341-3085 11
Email:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.ring-café-leipzig.de

Programm:
Robert Schumann Kinderszenen op.15 für Klavier, Paul Hindemith Sonata für Flöte und Klavier, Marco Reghezza Thoughts für Flöte, 2010 Art Oliver Simon Intermezzo (Thema 4) für Flöte 2012 und Friedrich der Große von Preußen Sonata in e.-moll für Flöte und Klavier.
Antonella Bini – Flöte
Art Oliver Simon – Klavier
Dazwischen Lesungen aus:
Birger Petersen – Neue Musik Analysen
Reinhold Grothe - Lebensworte eines Liebenden, Aphorismen und Betrachtungen eines Berliner Zeitzeugen. Hrsg von Stefan Grothe, 2014,.ISBN 9783940862419 und aus dem Manuskript Rainer Strzolka - Der Kulturzerstörer (Neuauflage des „Handbuch der Kulturzerstörung“). Es liest der Autor selbst.

Musik und Literatur:

„Hingehört“!
Am Vorabend der Buchmesse in Leipzig
DO 13. März 2014 um 19.15 Uhr
Puttensaal der Bibliothek am Luisenbad
Travemünder Ecke Badstraße Berlin-Wedding
www.berlin.de/citybibliothek

Mit einer Veranstaltungsreihe wollen wir einen Erfahrungsaustausch zwischen Komponisten und Publikum, besonders Schülern und jungen Leuten, beginnen.

Schüler komponieren zeitgenössische Musik und treffen in direkten Kontakt mit zeitgenössischen Komponisten, die ihre Arbeiten in Konzerten vorstellen.

Wo: 
Alle Veranstaltungen finden in der Studiobühne der Alten Feuerwache statt:
Marchiewskistrasse 6
10243 Berlin 
U5 Weberwiese

Guten Tag haben Sie Bücher? Heiteres aus der Welt der Bibliotheken und Bücher- werden als 

Sketche gespielt von Mitarbeiterinnen der Stadtbibliothek Marzahn-Hellersdorf und dem Jugendprojekt Schreibwerkstatt der Bezirkszentralbibliothek Mark Twain.
Am 1.6. am Tag der Offenen Tür im Freizeitforum Marzahn – Marzahner Promenade, um 15.00 Uhr

Warum nicht in Afrika enden? Kommen Sie zu uns . Wir stellen Bücher aus, die ein neues Afrika Bild vermitteln- und lassen Sie sich verwöhnen von der afrikanischen Gastfreundschaft

Am 01.06.13 im Afrika Haus, in der Bochumer Straße 25 
10555 Berlin. Herr Diallo und der Simon Verlag für Bibliothekswissen freuen sich Ihren Besuch.

Zeitgenössische Musik hautnah: 

Das 1. Konzert am 26. Mai um 18.00 
In der Studiobühne der Alten Feuerwache, Marchiewskistrasse 6, 10243 Berlin, U5 Weberweise mit Johannes Kreidler- Komponist und Medienkünstler und dem Pianisten Sebastian Berweck.
Ein Erfahrungsaustausch zwischen Komponisten und Publikum, besonders Schüler und jungen Leuten im Rahmen der Initiative Schüler komponierenb zeitgenössische Musik.

Nachgefragt

Aus der Tiefe der Gesang – neue Klavierlieder (I)

Ende dieses Jahres erscheint eine Anthologie unter dem gleichen Titel, das Lieder junger Komponisten vorstellt. 
In einem Gesprächskonzert mit den Komponisten im Rahmen der Reihe Nachgefragt werden die Liedkompositionen von Ulrike Jahn, Mezzosopran gesungen, begleitet am Klavier von Will Gardner. Zum Programm gehören: 
Michael Wahlmüller, Österreich dass die Welt keine Ränder hat nach Gedichten von Erich Fried, Maxim Seloujanov Österreich- Russland: neun königliche SMS nach Texten von Elisabeth von Österreich und König Ludwig von Bayern, Art Oliver Simon Abendlicher Reigen nach einem Text von Georg Trakl. 
Aufführungen mit weiteren Liedern folgen. 
In: Alte Feuerwache (Studiobühne) Marchlewskistr. 6, 10243 Berlin, (U-Bahnhof Weberwiese) 
Am Sonntag, den 24. Februar um 18.00 Uhr
Eintritt 5 Euro, Vorbestellung unter 030- 44 73 95 75

Komponisten heute komponieren Werke der Zukunft 

für die Räume der Humboldtbibliothek Tegel

Inspiriert von der besonderen Architektur der Humboldtbibliothek Tegel haben sich Komponisten aus mehreren Ländern daran gesetzt, neue Werke zu schreiben, die diesen Raum unmittelbar in das Werk einbeziehen und auch sonst sich auf die Suche nach der ästhetischen Zukunft der Musik begeben. Diesen stehen Kompositionen aus der Zeit der klassischen Moderne (Béla Bartók, Anton Webern) gegenüber, die heute als bedeutende Marksteine in der Entwicklung der heutigen zeitgenössischen Musiksprache gelten.

Nachgefragt

Die Reihe Nachgefragt wird fortgesetzt. Termine für das Jahr 2013 kommen demnächst Sonntag 16. September 2012 18.00 Uhr
Bibliothek am Luisenbad (Puttensaal), 13357 Berlin
Travemünder Straße 2 / Ecke Badstraße
(U-Bahnhöfe Pankstraße / Osloer Straße) Stadtplan
Eintritt frei, Spenden erbeten

Unser Beitrag zum deutsch - russischen Kulturaustausch in diesem Jahr ist nicht nur Kunst, sondern auch Musik:

Nachgefragt – nachgehakt - mit dem Themenschwerpunkt: RusslandDeutschland

Gesprächskonzert mit den Komponisten Irina Emeliantseva und Maxim Seloujanov und ihren Werken

Open - Air - Lesung: Naturgeschichten für Jung und Alt 

Simon Verlag für Bibliothekswissen veranstaltet am 04. September 2012 eine Open-Air-Lesung im Lietzenseepark. Im Rahmen der Aktion „Berlin liest!“, die als Auftakt zu dem internationalen Literaturfestival 2012 gilt, werden überall in der Stadt Lesungen organisiert. Simon Verlag für Bibliothekswissen will daran auch aktiv teilnehmen und sich mit den Naturgeschichten aus dem verlagseigenen Buch der breiten Öffentlichkeit präsentieren. 
Was wird vorgelesen? - Zwei Geschichten aus dem Buch „Erzählen und Entdecken. Lebendige Spracherfahrung mit Naturgeschichten“ von Susanne Brandt (Hrsg.)
ISBN 978-3-940862-18-1

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Aktuelles

Besitzen genügt nicht. Kulturelle Identität und kulturelles Erbe

Zur Diskussion: Beutekunst 

Nicht nur in den Zeiten des Kolonialismus wuchs mit der Eroberung der Welt durch die kolonialen Mächte der Raub kultureller Güter: In den Beständen der Vatikan Bibliothek befindet sich da schriftliche Erbe verschiedener Regionen und Nationalstaaten, die nach dem Ersten Weltkrieg entstanden sind. Wie sehr um diese kulturellen Güter gerungen wurde, zeigt auch die end- und folgenlose Diskussion um das schriftliche Erbe Deutschlands und um Rückführung oder Verbleib in Russland. Das Thema wird aber auch durch die digitale Transformation des kulturellen Erbes aufgegriffen. Stephan Büttner: Die digitale Transformation in Institutionen des kulturellen Gedächtnisses. IDBN 978-3-945610-50-3

Mit Kulturgütern der Länder, die im Zuge der Kolonialisierung in Besitz genommen wurden, wurde nach der Eroberung durch die westlichen Mächte ein schwunghafter Handel betrieben. Das hatte auch mit der Entwicklung der Museen zu tun, die im 19 Jahrhundert, sehr oft entstanden als Raritätenkabinett der Landesherrscher zum Aushängeschild der Herrscher wurden. Sie wurden Teil der jeweiligen Repräsentanz. Sie waren auch das Motiv für Ausgrabungen und Forschungen. Dies wird zum Teil sehr deutlich an den Projekten des jungen Kaiserreichs Deutschland. Gleichzeitig waren Wissenschaftler und Forscher den Ergebnissen ihrer Forschungen tief verbunden, wenn man sich in die Geschichten dieser Forschungen vertieft braucht man nur an die Geschichte von H. Schliemann zu denken. Ohne ein tiefes Interesse an der jeweiligen Kultur waren diese Forschungen nicht denkbar.

Die Forschungen der französischen Professorin für Kunst und ihre Ausführungen zur kolonialen Beutekunst und europäischen Museen, in erster Linie französischen und deutschen, haben nun die Diskussion um Museen und ihre Bestände aus den kolonialen Ländern eine neue Dimension gegeben. Wie sehr damit auch das ganze Umfeld in Mitleidenschaft gezogen wird, zeigen die Diskussionen um einzelne Vertreter dieser Epoche und ihre nationale Verwurzelung. Das Radio und hier der Deutschland Funk widmete dem Themenkomplex und allen damit verbundenen Fragen eine lange Sendung am Sonntag den 29.8., in der auch die komplexen Fragen, die mit der geforderten Rückgabe verbunden sind und die nicht nur rechtliche Fragen berühren: so hat z.B. Deutschland einen großen Teil der Kunstgegenstände von Großbritannien gekauft, die als Kolonialmacht ungleich aktiver war als Deutschland.

Diese Diskussion, wie viele der in den Medien geäußerten Meinungen warf die Frage auf, nach Sinn oder besser Ziel dieser Diskussion. Denn sie unterscheidet sich in der Zielrichtung nicht grundsätzlich von dem, den die Beutezüge bewegt haben. Es geht um Besitz. Dies trifft auch auf die Jäger der Räuber zu: Die Beninbüsten, diese wunderschönen geheimnisvollen Abbildungen eines vergangenen Königreiches konnten jederzeit im Ethnologischen Museum in Dahlem besichtigt werden. Es ist uns von keiner Zeit berichtet wurden, an denen diese Ausstellung wegen Überfüllung geschlossen wurde.  Geht es also wieder nur um den Besitz? 

Museen und ihre Ausstellungen sollen Kommunikationsorte sein. Nicht der Besitz von Kunstwerken oder Materialien die uns die Kultur des fremden Volkes vermitteln, berechtigen die Ausgaben dafür, sondern die Kommunikation mit dem Fremden, die damit beginnen soll. Es geht um das Leben mit und durch den Gegenstand. Moderne Kunst bringt das oft ungeschönt zum Ausdruck, wenn der Besucher diese Kommunikation beginnt.

Man hat im Humboldt Forum das berühmte Phonogramm- Archiv geteilt in Gegenstände und die Dokumentation seiner Musik. Damit ist eingetreten, was schon lange Zeit befürchtet wurde und was in Reinform den europäischen und eingeengten Blick rechtfertigt, den ein so schönes Museum wie das Humboldt Forum schon jetzt alt aussehen lässt. Die Gründer des Phonogramm-Archivs, die vor   den Nazis in die USA flohen, ging es um die Welt und Weltläufigkeit im besten Sinn, um Verständnis einer fremden Kultur, um die Kommunikation der Kulturen untereinander. Die Musikethnologen haben grundsätzlich und sehr korrekt die außereuropäischen Musikinstrumente beschrieben. Diese Kenntnis ist wichtig aber sie vermittelt nicht die Berührung durch einen Sänger und Lautenspieler, wie Dahab Khalil aus Nubien: Artur Simon: Kisir und tanbura – Dahab Khalil ein nubischer Sänger von Sai, im Gespräch mit Artur Simon aus Berlin ISBN 978-3-940862-34-1. Der Anblick seiner Laute und besonders die Informationen über ihre Verbreitung vermittelt erste Informationen über diese Musik, aber ihre Stärke und Kraft vermittelt sie über den Gesang, in den Liedern spricht eine Kultur zu uns.

  Es werden keine Gegenstände und Kunst mehr geraubt, aber wer weiß heute schon, dass mit der Zerstörung von Aleppo ein lebendige Musikzentrum zerstört wurde, R. Royl Die Realisierung des Ataba in Syrien ISBN 978-3-945610-58-9. Dies geschah heute und ist dem Raub eines Gegenstandes nicht vergleichbar. Es wurden nicht Gegenstände weggenommen, die eigentlich nur der Beginn einer Kommunikation sind, sondern eine ganze Kultur, sowohl heute als auch in der Geschichte wurde hier in Aleppo zerstört und sie kann nicht wieder aufgebaut werden und kann auch nicht zu uns mehr sprechen.

Wie die Veröffentlichung: Ethnomusikologie Aspekte, Methoden und Ziele (A-Simon, ISBN 978-3-940862-07-5) zeigt, fehlte es der Musikethnologie lange Zeit an grundlegende Methode dieser Wissenschaft, auch eine Folge der allgemeinen Musikwissenschaft in Deutschland und ihrer Betonung eines klassischen Corpus und Ansehen. Es ist zwar Jahre her, dass der Leiter des Phonogramm Archivs den Auftrag erhielt, über einer Neugestaltung des Musikinstrumenten Museums nachzudenken, aber sein Vorschlag, Instrumente des Museums, der Abteilung für Musikethnologie mit der Sammlung des Musikinstrumentenmuseums zusammenzuführen, waren der Anlass für ein Schreiben, dessen Erschütterung ihm psychisch fast das Leben gekostet hätte. Dabei hätte man dadurch eine Weltläufigkeit geschaffen und demonstriert, die wir heute im Humboldt Forum so schmerzlich vermissen. Die Gelegenheit hier zum Beispiele die Verbreitung der Laute oder Laier zu zeigen, hat man nicht einmal in Betracht gezogen. Man zog sich lieber auf die historischen Bezüge zurück.

Daher ist es eigentlich folgerichtig, dass die Zentral und Landesbibliothek keinen Platz mehr im, Humboldt Forum fand. Sie ist für keine Klasse gedacht und dient der Aufklärung und dem Wissen der Allgemeinheit. Das war folgerichtig. Die Allgemeinheit hatte im Humboldt Forum keinen Platz. Dabei vergaß man, dass auch im Barock die ersten Fürsten dieser Allgemeinheit Raum gaben und die ersten Lernräume in der Gestalt von Bibliotheken schufen, in der Überzeugung, dass reine Repräsentation ohne Wurzeln bleibt. Dies scheint sich bis Berlin nicht herumgesprochen zu haben. Berlins Schielen nach dem Tourismus trägt hier faule Früchte. Und dies zur Zeit der grassierenden Fake News. Nicht nur schade, sondern gefährlich.

Warum gilt Aufklärung als fundamentalistisch? und weiter: Aufklärung und Freiheit sind Ideen, die an ihren Ansprüchen scheitern.

Hanna Arendt, der glühenden Verteidigerin der Freiheit Die Freiheit, frei zu sein, München 2018, hätten diese Aussprüche nicht gefallen, wohl aber eventuell den Wahlbeteiligten im Osten der deutschen Republik, die heute mit den immer deutlicher werdenden Brüchen zwischen Ost- und Westeuropa konfrontiert werden.


Der Tagesspiegel vom 30. Mai: „Das Gewand der Königin. Europa Regina zeichnet ab dem 16. Jahrhundert eine Westorientierung der Mächte“, die auch nach dem Abbau der festen Grenzen nach 1989 wieder zum Vorschein gekommen sind. Der Optimismus, mit dem die EU-Erweiterung begann, ist einer Grundskepsis gewichen, die nicht allein dem wirtschaftlichen und sozialen Bruch galt, der dieser Erweiterung folgte, sondern auch keine europäische Einigung unmittelbar einleitete. Liberalismus und Demokratie haben kein unmittelbares Erbe in den Staaten des ehemaligen Ostblocks und haben dem Demokratieüberdruss, dem Nationalismus und dem Aufkommen neuer Potentaten von Urban bis zur Pispartei in Polen den Boden bereitet. Aber nicht nur im Parteiengeflecht des ehemaligen Ostblocks schälen sich neue Machtpositionen heraus. Auch die Kräfteverhältnisse innerhalb der EU können sich verändern und damit Erneuerungen in Administration und Gesellschaft notwendig machen. Peripherie und Zentrum stehen sich gegenüber und bieten gleichzeitig die Identität allen den Staaten an, die jetzt, und eventuell vorübergehend, oligarchische Strukturen bevorzugen und damit alle Staaten entlasten, die sich mit Freiheit und Verantwortung überfordert fühlen.


Dabei war der Kampf dieser Staaten um Freiheit und europäische Zugehörigkeit nicht trivial. Der Garten der zerbrochenen Statuen (ISBN 978-3-945610-40-4) zeichnet den erschütternden Weg, den die Zensur durch die Bildung des russischen Staates genommen hat. Wir gehen davon aus, dass dieses Buch in der Gegenwart eine Fortsetzung schreibt. Wege der Hoffnung (ISBN 978-3-945610 20-6) ist nicht nur die Lebensgeschichte eines litauischen Intellektuellen, der sein Glück in den USA gemacht hatte, es ist gleichzeitig eine Hommage an den unbekannten deutschen Soldaten, der einst die Familie aus dem brennenden Dresden rettete. Immer wieder scheint der Drang nach Freiheit und Selbstbestimmung diese Erzählungen zu leiten, aber gleichzeitig sind die Kräfte für den Aufbau einer Demokratie bzw. Liberalität nicht sichtbar. Der Wunsch nach wirtschaftlicher Erholung und Beteiligung ist mit Händen zu greifen, es fehlt aber der Wille zur Teilhabe und Gestaltung jenseits der Schilderung der persönlichen Notlagen und Ängste.

Aufklärung war die Grundlage des preußischen Staates, als der versuchte, sich aus dem Geflecht eines Obrigkeitsstaates zu befreien. Dies ist ihm sehr spät, wenn überhaupt, gelungen. Deshalb sollte die Bundesrepublik schon aus dieser Tradition heraus, in ihrem Erbteil Verständnis für die autoritären Strukturen der europäischen Staaten an der Peripherie aufbringen, aber auch gleichzeitig alle Möglichkeiten mit entwickeln, die eine solche politische Zukunft verhindern.   

Mythos Lesen - Mythos Buch

Mythos Lesen - Mythos Buch

Machen Sie mit!

www.nationaler-lesepakt.de, eine Zusammenarbeit der „Stiftung Lesen“ und dem „Börsenverein des Deutschen Buchhandels“, ist der Wochenzeitschrift Die ZEIT eine ganze Seite wert.

„Lesen- eine wahre Superkraft. Lesen eröffnet uns die Welt. Und unseren Kindern eine gute Zukunft. Dafür machen wir uns stark. Das Ganze illustriert mit einem Jungen, verkleidet als Superman und somit passend für die Zielgruppe nicht nur der Eltern, sondern auch der „Jungen, die in der Gruppe der Nichtleser besonders zahlreich vertreten sind.“

Der Nationale Lesepakt wartet mit einem großen Angebot an Veranstaltungen und Preisen auf. Er liest sich wie das Who is Who aller Bücher- und Lesemenschen, die sich in diesem Land kraft ihres Amtes, ihrer Überzeugung und ihrer Ängste zusammengefunden haben, zu einem Zeitpunkt, da das geschriebene oder gedruckte Wort immer weiter an Resonanz verliert, um den Mythos Lesen und dem Buch die Stellung zu erhalten, die diese offensichtlich verlieren.

Der nationale Lesepakt ist die gebündelte Kraft eines ganzen Landes, dem Lesen die Superkraft zu bewahren bzw. möglichst zurückzugeben. Es ist nicht die erste Initiative für das Lesen. Als vor fast 50 Jahren die US-amerikanischen Wirtschaft in einer Untersuchung die Höhe der Mittel feststellte, die ihr durch die fehlende Lesefertigkeit ihres Personals in Handwerk und Betrieben verlorengingen, begann sie eine Kampagne, die an Umfang und Tiefe der jetzigen hier in Deutschland in nichts nachstand. Obwohl sie großzügig Mittel gerade in die kommunalen Bibliotheken spülte, war der Erfolg damals in den USA begrenzt. Steht dem deutschen Lesepakt jetzt ein vergleichbarer Misserfolg ins Haus?

Als vor fast zwanzig Jahren eine Untersuchung über den Einsatz digitaler Informationsmittel in der Lehre die Öffentlichkeit darauf aufmerksam machte, dass die Lehre in analogen Bahnen verlief und die Studenten in dem Einsatz digitaler Informationen nicht geschult wurden und diese entsprechend auch nicht nutzten, wurden diese Studien weder gelesen noch in Handlungen umgesetzt. Auch wenn die heute Studierenden die Veranstaltungen mit dem Smartphone bzw. Tablet begleiten, so liest sich das gegenwärtig auf allen Kanälen geäußerte Bedauern über das digital rückständige Deutschland wie eine Abschrift dieser früheren Studien.

Die von Klaus Benesch vorgelegt Untersuchung über Buchkultur und Geisteswissenschaften im Informationszeitalter (Bielefeld 2021) nimmt einen anderen Standpunkt ein als die dem Lesepakt zugrunde liegenden Überlegungen. „Wie wir lesen“ versucht die Geschichte und Rahmenbedingungen, und damit den verschiedenen Ausprägungen dieser Kulturtechnik, auf den Grund zu gehen. Benesch fasst damit nicht nur Untersuchungen und Ergebnisse der früheren Jahre aus verschiedenen Institutionen und Kongressen zusammen, sondern gibt durch den Hinweis, dass die Krise des Buches bereits in der Hälfte des 19. Jahrhunderts seinen Ausgang nahm, als das Buch sich nicht nur einer elitär-gutbürgerlichen Gruppe öffnete, sondern immer mehr zum Allgemeingut „verkam“, dem Thema eine ganz neue inweis, Blickrichtung.

Mit der kurzen Erwähnung, dass gegenwärtig die Lesekultur der Jugend völlig andere geschult ist als vor Jahren, dass es also sein kann, dass wohl gelesen, aber anders und anderes gelesen wird, zeigt die Notwendigkeit zur Änderung der Blickrichtung.

Es kann ja sein, dass die Angebote, die heute gemacht werden, wohl eine leicht pessimistische Haltung gegenüber dieser Kulturtechnik verstärken, aber damit der Lesemotivation der Jugend nicht förderlich sind. Warum, fragt man sich, werden die Ergebnisse der Bundesligaspiele nicht nur gelesen, sondern auch im Gedächtnis verankert?

„Lauschen und Lesen“, deren Gedichte einer Veranstaltung einer kleinen Jazzgruppe dienten, zeigte, wie man Lesen und Hören oder Hören und Lesen an den Mann bringen kann. Es ist ein Umdenken gefragt, damit wieder gelesen wird oder besser noch, damit wir den richtigen Eingang zum Lesen wieder finden.

Aktuell ist Stille. Wir planen für die Zukunft

Die hoch angesiedelte Konferenz Digitale Wissenschaft (Stand und Entwicklung digital vernetzter Forschung in Deutschland 20.09.2010 in Köln, OPUS 4 | Digitale Wissenschaft - Stand und Entwicklung digital vernetzter Forschung in Deutschland (hbz-nrw.de) endete mit dem Schlusswort: „ … dass uns bei all den Diskussionen ... derzeit noch keine echte, d.h. virtuelle, Alternative zu einer Tagung eingefallen ist, kein Tool, keine Technik, die das gemeinsame Diskutieren und Erleben, die viel zitierten Gespräche in der Kaffeepause ersetzen kann …".

Bibliotheken haben sich relativ spät auf ihre Aufgabe als Zentrum der Kommune besonnen. Sie haben sich als Bücherschrank für jedermann, als Lernort und als Bildungseinrichtung definiert, ohne diesem Anspruch wie Karsten Schuldt nachwies, praktisch nachzukommen. Erst der in deutscher Übersetzung publizierte Aufruf von David Lankes, „Erwarten Sie mehr“, der ein lebhaftes Echo in der Kulturstiftung der Länder fand, wies der Bibliothek die Aufgabe zu, Mittelpunkt der Kommune zu sein. (s.a. „Die andere Bibliothek - Brief an eine Altbekannte“ unter Die andere Bibliothek - Brief an eine Altbekannte - Magazin 30 | Kulturstiftung des Bundes (kulturstiftung-des-bundes.de). Dabei wurde diese hier angesprochene Kommune weder rechtlich noch politisch eingegrenzt: Menschen, die sich nachbarschaftlich, mit einer Aufgabe, regional oder lokal, vernetzen wollen, sollten die Bibliothek als Zentrum ihrer Kommune ansehen. Mit dieser Aufgabe wurden auch die über die Entwicklung der letzten Jahrhunderte in den Bibliotheken getroffene Einteilung in Öffentliche oder Wissenschaftliche oder welche Unterschiede auch immer herausgestellt und gewünscht waren, in die zweite Reihe verwiesen.

„Im Schnittpunkt von Buchökonomie und Buchkultur stehen die Auswirkungen der Digitalisierung“, sagt die Professorin der Erlanger Buchwissenschaft Ursula Rautenberg. Es sieht aber zurzeit so aus, als ob dieser Schnittpunkt verloren zu gehen droht, weil die Angebote derzeit nur aus Digitalierungsvorhaben bestehen: mögen es Konferenzen und andere digitale Treffen, Fortbildungen oder Informationsangebote sein. Es war eine sehr mutige Entscheidung, die Buchmesse in Leipzig im Frühjahr 2021 abzusagen, weil, wie Oliver Zille es sehr klar ausdrückte, eine Messe eine Begegnung auf den verschiedenen Ebenen erfordert und dieses digital nicht möglich ist. Dem stimmen wir zu, obwohl uns diese Absage aus vielen Gründen sehr geschmerzt hat.

Was wird aus einer Buchwissenschaft ohne Buch?“ fragt die Erlanger Buchwissenschaft. Und wir können uns nicht des Eindrucks erwehren, dass die Vorherrschaft des Digitalen, dem sehr oft die Aura des Modernen anhaftet, durch die Aufholjagd des Buches in kleinen Buchläden leichte Risse bekomme hat. Auf der Ebene des Politischen hat dies Sorge auslöst, wie die Gründung eines nationalen Lesepaktes (Lesen eröffnet uns die Zukunft. Und unseren Kindern eine gute Zukunft. Dafür machen wir uns stark) zeigt. Dabei findet die Gründung dieser Stiftung ihr Pendant in Russland, getragen von ähnlichen Sorgen, dass die Beschäftigung mit einem Buch und einer Geschichte wohl andere Teile unseres Gehirns anspricht als eine permanente Beschäftigung mit elektronischen Nachrichten. Dies sagen wir hier auch angesichts einer permanenten pädagogischen Bedrohung der Kinder durch übermäßigen Fernsehgenuss bzw. Bildschirmkonsum in der Vergangenheit, der sich jetzt als erforderlich erweist.

Wie sehr Bücher zum guten analogen Leben beitragen können zeigen u.a. „Guten Tag - haben Sie Bücher“, dieses kleine Büchlein, das das Leben in der Stadtbücherei Marzahn nachgezeichnet hat, und sich als Bestseller erwies, wie auch die sanfte Satire „Ich bin ein Bibliothekar“ über einem Bibliothekar, der seinen Beruf als Partner des Lesers über alles liebt und aufgeben soll, zugunsten eines unnötigen Programms intellektueller Beschäftigung.

„Verantwortung für alle“ lauten jetzt schon die Forderungen, die auf tiefgreifende soziale und ökonomische Veränderungen hinweisen, die uns das Abflauen der Epidemie und ein Ende der Stille bringen werden. Den Bibliotheken wird dabei eine große Verantwortung zufallen, die sie auch einfordern sollen. Mit dem Sammelwerk: „Bibliotheken.Wegweiser für die Zukunft. Projekte und Beispiele“ zeigen sie, dass sie das können, man muss sie nur lassen und fordern (erscheint im 2. Halbjahr 2021). 

Rainer Kappe

Kollege, Freund und Berater - RIP

Als das Deutsche Bibliotheksinstitut zu Begin des neuen Jahrhunderts unterging, versuchte Rainer Kappe in dem Chaos zu retten, was noch zur retten war und den vielen Kollegen wenigstens den Hauch einer Zukunft zu vermitteln. Er selbst erhielt eine gute Zukunft im Jüdischen Museum. Dort sahen wir uns wieder. Er war zusammen mit anderen Autor und Herausgeber für Das Tagebuch des Klaus Seckel. ISBN 978-3-940862-14-3. Er beriet den Simon Verlag für Bibliothekswissen während des schwierigen Beginns seiner Tätigkeit und illustrierte einige der neuen Publikationen.  Rainer Kappe begleitete uns über viele Jahre. Wir werden ihn nie vergessen.

Ich bin ein Bibliothekar

Gotthold Ephraim Lessing war einer. Er gab der Wolfenbüttler Bibliothek das Gesicht eines Lern- und Wissenszentrums. Antonio Panizzi formte das British Library Museum zu der effektiv arbeitende British Library um und gab ihr ein prägendes Gebäude. Benjamin Franklin mit seinen Vorschlägen zur Systematik förderte die Gründung öffentlicher Bibliotheken in Frankreich und Gallardo legte die ersten Grundlagen für ein von Aufklärung und Liberalismus getragenem Bibliothekswesen in Spanien. Leider musste er diese Ideen mit zeitweiligen Gefängnisaufenthalten bezahlen, anders als bei der Bibliothek für Ausländische Literatur in der Sowjetunion, in der eine große Anzahl verdächtiger Intellektueller für Jahre Arbeit und Schutz vor der Perestroika fanden. Die Lebenskrise der Bibliothekare in der Bundesrepublik wurde von Rainer Strzolka traurig und komisch dokumentiert in: Der Bibliothekar – ein Monodrama, von den slowenischen Kollegen mit Vergnügen übersetzt.  

Bibliotheken bildeten immer den Hintergrund kultureller Blüte, wie die Übersetzungsschulen in Toledo, die gleichzeitig die ersten Leihzentralen bildeten und damit die Klöster des frühes MA mit Wissen und Möglichkeiten des Studiums ausstatteten. Daher ist es kein Wunder, dass die Bibliothek von Alexandria vor einigen Jahren neu aufgebaut, zu einem nationalen Erbe Ägyptens wurde, die in der Revolution vor einigen Jahren von allen Bewohnern geschützt wurde, wie David Lankes in Erwarten Sie mehr, 2017, berichtete.

Es waren Bibliothekare, die im Hintergrund, sehr oft intensiv ihrer Aufgabe verpflichtet, in das Zentrum des Interesses rückten. Graue Maus oder Literaturluder - das Bild der Bibliothekarin in der Belletristik ausgewählter Länder nennt Cornelia Fix ihre 2008 erschienene BA-Arbeit. Dieser Trend wurde durch Veröffentlichungen und andere Medien verstärkt, die das Bild der Bibliothekarin zeichneten, sehr oft mit einer leicht negativen Tendenz, altmodisch, nicht zeitgemäß, oft komisch. Hemdesusen, diesen Titel erhielten sie in einem Bericht über einen Kongress öffentlicher Bibliotheken in den 50er Jahren.

Veröffentlichungen und Kommissionen über das Berufsbild folgten auf Kongressen und Tagungen. Altmodischer Habitus bestimmte den Ton des Unzeitgemäßen dieser Berufsgruppe von der Kritik bis hin zur persönlichen Beleidigung. Als die Informationswissenschaft begann, die Informationsvermittlung zu erobern, und Ideen eines sich lohnenden Marktes das erste große staatliche Förderprogramm in der Bundesrepublik bestimmten, nivellierte sich in vielen Ländern weiter der Ruf der Bibliotheken zu veralteten unbrauchbaren Einrichtungen, besonders des Personals, das diesem neuen Zeitgeist und rapiden Entwicklung nicht gewachsen sei.

Der smarte Manager hielt Einfluss. Eingangs heftig beklatscht, wie der unglückselige Manager von Bertelsmann mit seinem Preisgesang auf die totale und kontrollierte Beherrschung der geistigen Welt, besonders der Musik, durch das Internet in einer internationalen Tagung in Berlin in den 90er Jahren.

Guten Tag - haben Sie Bücher dagegen, dieses Tagebuch einer öffentlichen Bibliothek in Berlin-Marzahn, zeichnet die unermüdliche Informationsarbeit seines Personals für jedermann bis hin Einrichtung von Schreibwerkstätten.



Und nun diese Satire.

Christer Hermansson: Ich bin ein BIBLIOTHEKAR!


Eine scheinbar altbackene Beschreibung eines Menschen, der diesen Beruf liebt und mit ihm tief zufrieden ist. Administrativen Aufgaben wie Rechnungslegung etc. unterzieht er sich ohne Widerspruch. Nur die Absurdität der neuen Aufgaben einer smarten Managerin unter der Zerstörung seiner für die Bibliothek so wichtigen Kompetenzen erkennt er nicht. Oder doch???

Die neue Managerin erreicht schnell ihr Ziel...

Wir wollen den Autor, Christer Hermansson, nach Deutschland einladen für Lesungen und Begegnungen. Er spricht Deutsch. - Wir suchen dafür Partner und Mitstreiter - Termin offen (Dank Corona).

Spannend verspricht das Gespräch zu den verpassten (oder politisch nicht gewollten?) Chancen für Bibliotheken während der Corona-geprägten Zeit zu werden.

 

Kontakt und Bestellungen:

Telefon: 030 44739675

per email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Fake News und wir. Neue Formen der Macht und des Wissens

Vor einer Dekade veröffentlichte die junge Bibliothekarin und Pädagogin Eva Homeyer Informationskompetenz in Grundschulen. Probleme und Perspektiven für Schüler und Lehrer, ISBN 978-3-940862-03-7. Das Buch war hervorragend recherchiert, sehr gut geschrieben und erhielt auch ausgezeichnete Kritiken. Es wurde nicht verkauft, daher nehmen wir an, dass es nicht gelesen wurde.    
   

Fake News, Propaganda und Desinformation im Digitalen Raum, ISBN 978-3-945610-55-5 nennt Johannes Elia Panskus sein Buch, das auf der Büchermesse in Leipzig 2020 vorgestellt werden sollte. Eine Entwicklung von 10 Jahren im Vergleich zu dem Buch von Homeyer, bei der Digitalisierung ein Lebensalter, was eigentlich Fortschritte aufzeigen sollte und doch mit der Coronakrise das ganze Elend der Digitalen Entwicklung in diesem Land nur anhand dieser einen Publikationen vor Augen führt. Mangelnde Ausstattung mit Hardware sowie eine fehlende Integration in den Unterricht, die die nicht wahrgenommene Verantwortung auf den Schultern einiger leidenschaftlicher Nerds ablegte, die aber weder durch eigene Weiterbildung noch durch Unterstützung der Schulleitungen, mögen es die Schulen selber oder deren höheren Funktionen sein, umgesetzt wurde. Politische Digitalpakte helfen dann wenig, wenn nicht der Erwerb der digitalen oder Informationskompetenz als Zielvorgabe definiert und verfolgt wird.

Die Coronakrise brachte es an den Tag, als von heute auf morgen Kinder mit Hilfe der elektronischen Medien unterrichtet werden sollten und es bedurfte dem Beispiel einer Kleinstadt in Nordrhein-Westfalen, in der der Unterricht wirklich in dieser Art stattgefunden hat. – Ohne Eltern und ohne genervte Kinder. Der Ministerpräsident von Thüringen will weitere Lockerungen der Corona-Verbote, um die Wut der Mitbürger und die Flut der Fake News einzudämmen. Was für eine Verwechslung von Ursache und Wirkung. Fake News sind nicht Folgen einer Wut, sondern Folgen mangelnder Ratio und wie die Familienministerin bei der montäglichen TV-Sendung von Hart aber fair sagte, die sogenannten digital natives können das Internet in ihrer Tiefe und Breite nicht nutzen, es sind digitale Verbraucher, die amazon jetzt einen Riesengewinn bescheren, aber nicht die Informationsquellen nutzen, die den fake news den Boden entziehen würden.


Mit der Aufklärung der Neuzeit bekam der Glauben an Teufel und Hexen neuen Auftrieb, manchmal auch genutzt von der Kirche, um Menschen in ihrem gehorsamen Unglauben zu lassen. Wenn die Kirche auch damals geglaubt haben mag, ihre Macht auf diese Art zu bewahren, es war ein Irrtum.  Der Staat von heute möge es die nationale, kommunale oder Länder-Ebene sein, deren Interesse dem Machterhalt oder Zuwachs gilt,  sie sollte diesen Irrtum nicht verfolgen. Es hört sich einfach an und verliert doch durch die Wiederholung jede Wahrheit. Fake News, irrige Ansichten lassen sich nicht durch einmalige Gespräche aus der Welt schaffen, sondern nur durch Informationen, den rechten Zugang zu ihnen und den Umgang mit diesen Werkzeugen. Mit Zwischen Informationsflut und Wissenswachstum – Bibliotheken als Bildungs-und Machtfaktor der modernen Gesellschaft wies W. Umstätter schon vor Jahren auf diesen Paradigmenwechsel in der Macht hin, und verknüpfte ihn mit der Forderung nach einer neuen Infrastruktur, auch den Wechsel und die neue Wertigkeit, die Information und Wissen mit sich brachte und bringt. Dies hat sich nun erneut bewahrheitet. Corona bringt es an den Tag. Dies  wurde nicht nur von einem Teilnehmer des oben genannten Hart aber fair in das Publikum getragen. Viele Mittel für die Lufthansa (wenn auch nur als Kredit), aber anscheinend immer noch keine für die Zukunft. Wie wird unsere Zukunft aussehen, wer wird sie sichern?


Ungeklärte Fragen und keine Antwort.              

Unsere Autoren- eine Hommage des Simon-BW-Verlages

Der Simon-BW- Verlag wird in diesem Jahr zehn Jahre alt. Das ist nicht alt. Er ist immer noch der Benjamin im Vergleich zu vielen älteren und größeren Verlagen. Wir wollen auch die Schwierigkeiten kleiner selbstständiger Verlage durch keinen Bericht unseres Kampfes ums Überleben ergänzen, sondern wir wollen dem Fundus unserer Arbeit, unser Zentrum, unsere Überlebensbasis, den Quell unserer Freude in unserer täglichen Arbeit in den Mittelpunkt dieser Chronik stellen, unsere Autoren.

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Stephan Büttner

Wie sich die Informationswissenschaft in der digitalen Transformation behauptet

Zwei vielversprechende Ansätze, um sich immer wieder neu zu etablieren

Stephan Büttner (Hrsg.), Die digitale Transformation in Institutionen des kulturellen Gedächtnisses - Antworten aus der Informationswissenschaft, Simon Verlag für Bibliothekswissen, Berlin 2019.

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Information Literacy darf nicht nur ein Traum sein.

Open Access hieß die Devise, als das Internet die Hoffnung auf freien Zugang zu alles Informationen ohne Schranken versprach. Information Literacy wurde gefordert, damit alle nicht nur den Zugang zu den Informationen hatten, sondern auch im vollen Umfang nutzen konnten. Aber schon vor mehr als zwanzig Jahren, damals belächelt von allen Informationssprofis, veranstaltete die Friedrich Ebert Stiftung einen Kongress zum Hass im Internet. Aktuell ist deutlich geworden, nicht nur Hass und Verleumdung, sondern Fehl-, Falsch und Desinformationen verfälschen die Räume und Träume vom barrierefreien Open Access.

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Fake-News: Fehl-, Falsch- und Desinformation

Open Access war die Devise , als das Internet die Hoffnung auf freien Zugang zu alles Informationen ohne Schranken versprach. Information literacy wurde gefordert, damit alle mit dem neuen Medium umgehen konnten und  nicht nur den Zugang zu den Informationen hatten, sondern auch im vollen Umfang nutzen konnten.

Aber schon vor mehr als 20 Jahren, damals belächelt von allen Informationssprofis, veranstaltete die Friedrich-Ebert-Stiftung einen Kongress zum Hass im Internet. Die Gegenwart zeigt uns heute, nicht nur Hass und Verleumdung, sondern Fehl-, Falsch- und Desinformationen  verfälschen die Räume und Träume des Open Access.

Schon Stefan Hauff-Hartig. Fehl-, Falsch- und Desinformationen aus dem Blickwinkel der Informationswissenschaften weist auf die Kenntnis des Kontexts  hin, um den Wahrheitsgehalt von Informationen zu entschlüsseln. Willi Bredemeier erfragt von Spezialisten und Hochschullehrern in Die Zukunft der Informationswissenschaft - Hat die Informationswissenschaft eine Zukunft? Gegenwart und Zukunft, Perspektiven und Forschungsfronten als Folgen der Digitalisierung. Dies sind nur einige Punkte der hier vorgelegten Untersuchung.

Mit dem Sammelwerk Die digitale Transformation in Institutionen des kulturellen Gedächtnisses hat Stefan Büttner Antworten aus der Informationswissenschaft auf die Umwälzungen der Digitalisierung herausgegeben. Nicht nur Bibliotheken und Forschung, sondern auch Museen und  Institutionen stehen vor Forderungen einer neuen Zusammenarbeit, die von jedem digital literacy erfordert und damit die  früher geforderte information literacy dramatisch weiter entwickelt.  Diese information literacy wird nicht nur von einigen Institutionen und Wissenschaftlern gefordert, sondern von jedem einzelnen, damit er nicht verständnislos in einer Welt verloren geht, die sich dramatisch verändert.

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Die andere Bibliothek

BRIEF AN EINE ALTBEKANNTE von Richard David Lankes – als Vorbereitung für den Bibliothekartag Juni 2018 in Berlin und für die Zukunft

Liebe Bibi,

Du bist nicht die einzige Bibliothekarin, die sich Sorgen um die Zukunft der Bibliotheken macht. Entweder bekommt man gesagt, Büchereien seien altmodisch oder überflüssig geworden, oder man hört, dass Bibliotheken in Zukunft eher als eine Art Stadtteilzentrum fungieren sollen, eher Erlebnisse als Lesefähigkeit und Bildung vermitteln sollten. Du fragst Dich, warum wir eigentlich ein neues Bibliothekswesen benötigen, das die Rolle der Büchereinen - und Deine eigene - in einer modernen und diversen urbanen Gesellschaft neu denkt.

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