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Das Konzept eines Russisch-Deutschen Kinderintellektzentrums – Intellektualnyi centry – wurde gemeinsam von deutschen Studenten mit ihrem Professor, der Hochschule der Medien, Stuttgart und den russischen Kollegen aus Moskau am Beispiel der K24 in Moskau erarbeitet. Es ist der praktische Abschluss einer ganzen Reihe von Kooperationen deutscher und russischer Bibliothekare in den Jahren nach der Auflösung Sowjetunion. Am konkreten Beispiel wird aufgezeigt, wie sich deutsch-russische Zusammenarbeit durch die Unterstützung vieler Menschen und Institutionen entwickelt und damit gleichzeitig Wege für eine zukünftige Kooperation ebnet. Die deutsch-russische bibliothekarische Kooperation folgt gegenwärtig einem neuen Paradigma, es geht heute um die gemeinsame, zukunftsorientierte Gestaltung bibliothekarischer Angebote für die Bürger einer Stadt oder Region. Ähnlich Probleme führen zu gleichen Lösungen. Dies wird durch die zweisprachige Ausgabe unterstrichen, die gleichzeitg auch ein Resümee der positiven und negativen Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit der letzten Jahre zieht. Rezensionen»Wolfgang Ratzek, Professor an der Hochschule für Medien in Stuttgart stellt in diesem parallel (S. 1–105) deutsch und (S. 107–179) russischsprachigen Band zunächst das von Studierenden an der Hochschule durchgeführte Projekt K 24 in Moskau vor, das nach Umwandlung zum Wissenszentrum im Herbst 2008 als Brüder Grimm Bibliothek eröffnet werden konnte. Ergänzt wird die Projektskizze durch vier Berichte aus dem russischen Bibliothekswesen: Maria Baranova berichtet über einen Besuch in Petersburger Bibliotheken im Juli 2007, Peter Vodosek berichtet über ein Jahrzehnt der Kooperation der Stuttgarter Fachhochschule mit russischen Bibliotheken, Gottfried Kratz über das "Deutsch Russische Zentrum für Bibliothekswissenschaft". Ähnlich knapp skizziert abschließend Peter Helferich darüber, wie russische Bibliotheken den Anschluss an den internationalen Informationsmarkt suchen.« W.K. / ABDOS Mitteilungen 28, 2008, Nr. 2, S. 21 |