P R O G R A M M

5.Berliner „OaarWurm“Festival für komponierte Musik 2019

MITTWOCH 28.8.2019 Beginn ca. 19.30 Uhr – Autorenschule Schreibhain. Kleine Rosenthaler Straße 2 10119 Berlin-Mitte (www.schreibhain.de)

Festivaleröffnung : Pressekonferenz – Buchvorstellung – Lesung – musikalische Eröffnung mit dem Duo Diversitas aus Basel (Evgeniya Spalinger – Flöte; Marisa Minder – Gitarre) und Ausschnitten aus den beiden Uraufführungen vom 29.8.. Anschließend Apero und persönliche Gespräche mit den anwesenden Künstlern

Eintritt frei

DONNERSTAG 29.8.2019 Beginn 20.00 Uhr – brotfabrik Berlin . Caligariplatz 1 13086 Berlin-Weissensee (Internet: http://brotfabrik-berlin.de)

Konzert 1 mit dem Duo Diversitas (Basel)

Evgeniya Spalinger – Flöten

Marisa Minder – Konzertgitarre

Programm

1) Art-Oliver Simon - Miszellen III für Flöte und Gitarre (2019) URAUFFÜHRUNG

2) Art-Oliver Simon - Estado (Thema 5) für Gitarre solo (2014) (ca. 11 min.)

3) Irina Emeliantseva- Lux tempore I (2011) für Flöte solo (6 min.) 

4) Max E. Keller - Skizzen (1998) für Flöte und Gitarre (9 min.)

5) Einojuhani Rautavaara - Sonate (1975) für Flöte und Gitarre (7 min.)

6) Jean Francaix – Sonate (1984) für Flöte und Gitarre (ca. 12,30 min.)

7) Maxim Seloujanov – Fuga dal Ghetto (2019) für Flöte und Gitarre (ca. 11 min.)

URAUFFÜHRUNG

Eintritt : 10€ (Schüler/Studenten/Arbeitslose/Rentner 8€)

SAMSTAG 21.9.2019 Beginn 19.00 Uhr – Studiobühne des Kulturhauses Alte Feuerwache, Marchlewskistraße 6, 10243 Berlin-Friedrichshain (Internet: www.alte-feuerwache-friedrichshain.de)

Musik-Literatur-Performance mit Walter Baco (Wien)

Mit einer Kombination aus wortgewaltiger Poesie und sinnlich-sphärisch-expressiven Klängen sprengt Walter Baco alle Schubladen. Musik aus dem Jetzt vom Wiener Meister der Improvisationskunst (Komponist des Monats des ORF).

Eintritt : 8€

SAMSTAG 21.9.2019 Beginn 20.30 Uhr – Studiobühne des Kulturhauses Alte Feuerwache, Marchlewskistraße 6, 10243 Berlin-Friedrichshain (Internet: www.alte-feuerwache-friedrichshain.de)

Konzert 2 – Mitglieder des art ensemble berlin

Programm

1) Bernfried Pröve – Excenter V (2018) für Flöte und Klavier (Uraufführung)

2) Thomas Herwig Lukan – Verwandlungen op. 12 (1992) für Flöte und Klavier

3) Art-Oliver Simon – Prager Sekunden – Drei Klavierstücke (2017) für Klavier solo

4) Art-Oliver Simon – Gekreuzte Wege (2014) für Flöte und Klavier

5) Davide Anzaghi – Soul Secret (2014) für Bassflöte und Fingerschlagzeug

6) Riccardo Piacentini - Aceri rossi (2018) für Flöte solo

7) Arno Schreier – Scherzetto (2014) für Flöte und Klavier

8) Paul Hindemith – Sonate (1936) für Flöte und Klavier

Mitglieder des art ensemble berlin :

Antonella Bini – Flöten

Art-Oliver Simon – Klavier

Eintritt : 10€ (Schüler/Studenten/Arbeitslose/Rentner 8€)

MITTWOCH 02.10.2019 Beginn 17.30 Uhr - Galerie „projektraum“ des Kulturhauses Alte Feuerwache im Erdgeschoss, Marchlewskistraße 6, 10243 Berlin-Friedrichshain (Internet: www.alte-feuerwache-friedrichshain.de)

Podiumsdiskussion zum Thema Der Berliner Klang – Gibt es ihn? Wer fühlt sich ihm verpflichtet? Wer sind seine Protagonisten?

Es diskutieren:

Max E. Keller – Komponist (Winterthur/Schweiz)

Gabriel Iranyi – Komponist (Berlin)

Tanja Steinlechner – Leiterin der Berliner Autorenschule Schreibhain in Berlin-Mitte

Moderation: Art-Oliver Simon und Tobias Jerzewski

Eintritt frei

MITTWOCH 02.10.2019 Beginn 19.30 Uhr – Studiobühne des Kulturhauses Alte Feuerwache, Marchlewskistraße 6, 10243 Berlin-Friedrichshain (Internet: www.alte-feuerwache-friedrichshain.de)

Konzert 3 – Trio Yabe/Steuber/Theodorakis

Programm

1) Michael Quell – A Blurring Cloud. Geschöpfe der Fahrt (2012) für Violine, Gitarre und Klavier (17,30 min.)

2) Stefan Beyer – Schabefleisch (2010/11) für Gitarre

3) Art-Oliver Simon – nilreB (2019) für Violine, Gitarre und Klavier (Uraufführung)

4) Ermis Theodorakis -  Two Etudes on High Volatility (2019) für Klavier (Uraufführung)

5) Gabriel Iranyi – Blicke auf Hiroshima (2010) für Violine, Gitarre und Klavier

Es spielen:

Emily Yabe– Violine

Martin Steuber – Gitarre

Ermis Theodorakis – Klavier

Eintritt : 10€ (Schüler/Studenten/Arbeitslose/Rentner 8€)

Webseite des Festivals

http://www.oaarwurm-festival.de

Kartenbüro und Presseinformationen

Tel. 030-86394635

Unser Dank gilt:

Initiative Berlin-Musik-Museum e.V.

Deutscher Tonkünstler Verband Berlin (DTKV Berlin) für die freundliche finanzielle Unterstützung

Österreichisches Kulturforum Berlin für die freundliche finanzielle Unterstützung

Aktuelles

Stephan Büttner

Wie sich die Informationswissenschaft in der digitalen Transformation behauptet

Zwei vielversprechende Ansätze, um sich immer wieder neu zu etablieren

Stephan Büttner (Hrsg.), Die digitale Transformation in Institutionen des kulturellen Gedächtnisses - Antworten aus der Informationswissenschaft, Simon Verlag für Bibliothekswissen, Berlin 2019.

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Männer und Frauen sind gleichberechtigt ---- eine langer Kampf - er ist nicht zu Ende.

Nachdem die Weimarer Verfassung den Frauen das Wahlrecht gewährt hatte, setzte Frau Elisabeth Selbert 1948 in einem zähen Kampf die Aufnahme von Artikel 3, Absatz 2 in das Grundgesetz durch, Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Eine Revolution, die nicht zu Ende ist und von vielen Kämpfen begleitet wurde. Bis 1957 dauerte die Reform des Bürgerlichen Gesetzbuches, weitere 10 Jahre bis das Standes zuweisende Fräulein aus dem Vokabular verschwand und noch heute sind die Entscheidungsgremien in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft überwiegend männlich. Nicht nur die me too Debatte trug dazu bei, dass sich die Gesellschaft zunehmend des noch immer herrschenden Mangel an sozialer Gleichberechtigung bewusst ist.

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Information Literacy darf nicht nur ein Traum sein.

Open Access hieß die Devise, als das Internet die Hoffnung auf freien Zugang zu alles Informationen ohne Schranken versprach. Information Literacy wurde gefordert, damit alle nicht nur den Zugang zu den Informationen hatten, sondern auch im vollen Umfang nutzen konnten. Aber schon vor mehr als zwanzig Jahren, damals belächelt von allen Informationssprofis, veranstaltete die Friedrich Ebert Stiftung einen Kongress zum Hass im Internet. Aktuell ist deutlich geworden, nicht nur Hass und Verleumdung, sondern Fehl-, Falsch und Desinformationen verfälschen die Räume und Träume vom barrierefreien Open Access.

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Fake- News: - Fehl Falsch- und Desinformation

Open Access war die Devise , als das Internet die Hoffnung auf freien Zugang zu alles Informationen ohne Schranken versprach. Information literacy wurde gefordert, damit alle mit dem neuen Medium umgehen konnten und  nicht nur den Zugang zu den Informationen hatten sondern auch im vollen Umfang nutzen konnten. Aber schon vor mehr als 20 Jahren, damals  belächelt von allen Informationssprofis, veranstaltete die Friedrich Ebert Stiftung einen Kongress zum Hass im Internet . Die Gegenwart zeigt uns heute, nicht nur Hass und Verleumdung, sondern Fehl Falsch und Desinformationen  verfälschen die Räume und Träume des Open Access. Schon Stefan Hauff-Hartig. Fehl-Falsch und des Informationen aus dem Blickwinkel der Informationswissenschaften weist auf die Kenntnis des Kontext  hin, um den Wahrheitsgehalt von Informationen zu entschlüsseln. Willi Bredemeier erfragt von Spezialisten und Hochschullehrern Die Zukunft der Informationswissenschaft, hat die Informationswissenschaft eine Zukunft ? Gegenwart und Zukunft, Perspektiven, Forschungsfronten und Fragen an die Folgen der Digitalsierung sind nur einige Punkte der hier vorgelegten Untersuchung .Mit dem Sammelwerk  Die digitale  Transformation in Institutionen des kulturellen Gedächtnisses hat Stefan Büttner Antworten aus der Informationswissenschaft auf die Umwälzungen der Digitalisierung herausgegeben. Nicht nur Bibliotheken und Forschung sondern auch Museen und  Institutionen stehen  vor Forderungen einer neuen Zusammenarbeit, die von jedem digital literacy erfordert und damit die  früher geforderte information literacy dramatisch weiter entwickelt.  Diese information literacy wird nur von einigen Institutionen und Wissenschaftlern  gefordert, sondern von jedem einzelnen, damit er nicht verständnislos in einer Welt verloren geht, die sich dramatisch verändert.

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Hat der einzelne subjektive Komponist noch eine Zukunft? – über das Berliner Oaarwurm Festival 2018 für komponierte Musik

Es passt in die gegenwärtig aufgeregte Digitalisierungsdebatte, dass  Oaarwurm 4.0 sein Festival mit der Frage begann Komponieren analog oder digital ? und dazu 5 Experten eingeladen hatten, die sich  in einem R.T. dieser Frage stellten (moderiert von A-.O. Simon) Allen Teilnehmern: Frau Dr. Gisela Nauck Chefredakteurin der Fachzeitschrift Positionen, Michael Quell, Komponist und Hochschullehrer, Dr. Roland Jerzweski, Literaturwissenschaftler und Europa Experte. Dr. Gerhard Koch, Journalist, FAZ und Professor Dr. Rolf Großmann, Universität Lüneburg, FB Digitale Medien und Auditive Gestaltung waren einige Punkte zu Gestaltung des Gespräches vorher  zu gegangen. Außerdem hatten sie die Erinnerungen des Manfred Reichert: Fremder Ort Heimat, Berlin 2018 erhalten. Dieses Buch ist mehr eine Geschichte der Rezeption von Neuer Musik als eine persönliche Lebenserinnerung, weil sich in den zahlreichen hier veröffentlichten Rezension der Konzerte von M. Reichert die Rezeption Neuer Musik spiegelt, deren Anfänge Reichert in ersten Konzerten dem deutschen Publikum näher gebracht hatte.

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Gezügelte Leidenschaft Das Neo- Quartet Danzig auf dem Festival Oaarwurm 4.0 in Berlin

Ich kann natürlich keinen genauen Vergleich ziehen,  aber im Laufe  meiner Rezensionstätigkeit Neuer Musik für den Verlag Simon-BW war das Konzert des Neos Quartett vom 30.8 in der Brotfabrik Weissensee schlicht eine Offenbarung.  Komponieren – analog oder digital , hat der einzelne Komponist noch eine Zukunft?  fragte der R.T. b ei der Eröffnungsveranstaltung im Kulturhaus Friedrichshain. Die Diskussion lief auf die Frage zu, was Musik bewirkt. Der Einsatz technischer Mittel, so meisterhaft beherrscht von den digital natives, wie sie Gisela Nauck nannte, wurde auf seine  Möglichkeit, geprüft, Menschen zu berühren .

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Die andere Bibliothek

BRIEF AN EINE ALTBEKANNTE von Richard David Lankes – als Vorbereitung für den Bibliothekartag Juni 2018 in Berlin und für die Zukunft

Liebe Bibi,

Du bist nicht die einzige Bibliothekarin, die sich Sorgen um die Zukunft der Bibliotheken macht. Entweder bekommt man gesagt, Büchereien seien altmodisch oder überflüssig geworden, oder man hört, dass Bibliotheken in Zukunft eher als eine Art Stadtteilzentrum fungieren sollen, eher Erlebnisse als Lesefähigkeit und Bildung vermitteln sollten. Du fragst Dich, warum wir eigentlich ein neues Bibliothekswesen benötigen, das die Rolle der Büchereinen - und Deine eigene - in einer modernen und diversen urbanen Gesellschaft neu denkt.

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