Festival für komponierte Musik 2018

FR24.-SA25.08.2018 / FR30.08.-SO02.09.2018

GESAMTPROGRAMM                 

I. FR, 24.8.2018, 19:00 Uhr

Kulturhaus Alte Feuerwache / Projektraum (Galerie)

Eröffnungsveranstaltung:

Komponieren - analog oder digital? Hat der einzelne subjektive Komponist noch eine Zukunft? Roundtable-Diskussion zur Musik 4.0

Teilnehmerliste:

  • Gisela Nauck – Musikwissenschaftlerin, Chefredakteurin, Geschäftsführerin der „Positionen“
  • Michael Quell - freischaffender Komponist und Hochschullehrer
  • Prof. Dr. Rolf Großmann - Universität Lüneburg, FB Ästhetik, Leuphana ICA Team (angefragt)
  • Prof. Dr. Lars Koch - komm. Direktor des Ethnologisches Museum Berlin (angefragt)
  • Dr. Roland Jerzewski – Literaturwissenschaftler
  • Gerhard R. Koch - Journalist, Autor, ehemaliger Feuilleton-Chef der FAZ

MODERATION – ART-OLIVER SIMON

Eintritt frei


II. FR, 24.8.2018, ca. 21:00 Uhr (im Anschluss an die Podiumsdiskussion)

Kulturhaus Alte Feuerwache / Studiobühne

Galactic Composers´ Unit 2018 / art ensemble berlin

1. Michael Quell - Staubaggregation (2017) für Flöte, Kontrabass und Klavier

2. Franz-Jochen Herfert - paradigmal change 1 (2017) für Flöte/Bassflöte, Kontrabass und Klavier

3. Maxim Seloujanov - Creationis ex nihilo (2015) für Flöte, Kontrabass und Klavier (UA)

4. Art-Oliver Simon - Gekreuzte Wege (2014) für Flöte und Klavier

5. René Wohlhauser – Quamakútsch (2017) für Flöte, Kontrabass und Klavier

art ensemble berlin

Antonella Bini (Flöten)

Oliver Potratz (Kontrabass)

Art-Oliver Simon (Klavier)

Eintritt 8€


III. SA 25.8.2018, 18:00 Uhr

Kulturhaus Alte Feuerwache / Studiobühne

Leipzig-Berlin / Juliane Harberg (Stimme) und Ermis Theodorakis (Klavier)

1. Claus-Steffen Mahnkopf - Rhizom (1988/89) für Klavier

2. Iannis Xenakis – Evryali (1973) für Klavier

3. Art-Oliver Simon - Wahnsinns Gedicht I-III (2016/17) für Frauenstimme und Klavier (UA)

(Texte: Nepomuk Ullmann I-II, Joseph von Eichendorff III)

4. Michael Quell - anisotropie - (vier) (aggregat)-Zustände für Klavier (2001)

5. Michael Quell - Fantasia - Lass die Moleküle rasen (2016) für Frauenstimme

Juliane Harberg – Mezzosopran

Ermis Theodorakis – Klavier

Nepomuk Ullmann – Sprecher (angefragt)

Eintritt 8€


IV. DO 30.8.2018, 20:00 Uhr

brotfabrik Weissensee

OaarWurm 4.0 (Teil I) / Neo Quartett Danzig

1. Pawel Szymanski - Four Pieces for String Quartet (2013)

2. Art-Oliver Simon - Parabeln für Streichquartett (2017) UA

PAUSE

3. Steel Stylianou - RAYZER für Streichquartett (2014) UA

4. Witold Lutoslawski – Streichquartett (1964)

Neo Quartet

Karolina Piatkowska-Nowicka (1. Violine)

Pawel Kapica (2. Violine)

Michal Markiewicz (Bratsche)

Krzysztof Pawlowski (Violoncello)

Eintritt 10€


V. FR 31.8.2018, 18:00 Uhr

brotfabrik Weissensee

Duos Teil 1 / Georg Wettin (Klarinetten) und Susanne Stock (Akkordeon)

1. Art-Oliver Simon – Schichtwechsel: 6 Stücke für Kontrabassklarinette und Akkordeon (2016)

2. Michael Quell – energeia aphanés II (2018)

3. Ernst-Helmuth Flammer – EcasPISanKuDraRa (1993/94) für Akkordeon

sowie vor, dazwischen und danach einige Fugenbearbeitungen von J.S. Bach durch Lyonel Feininger

Georg Wettin – Klarinette/Bassklarinette/Kontrabassklarinette

Susanne Stock - Akkordeon

Tageskarte für beide Duokonzerte (Kzt. V+VI) 15€


VI. FR 31.8.2018, 20:30 Uhr

brotfabrik Weissensee

Duos Teil 2 / Olivia Steimel (Akkordeon) und Josef Mücksch (Gitarre)

PROGRAMM WIRD NOCH GEÄNDERT!!!

1. Georg Katzer (*1935) - Stille Stücke (1987) für Akkordeon, Gitarre und Violine

2. Michael Quell (*1960) - Achronon (2008) für Gitarre und Akkordeon

3. Ehsan Khatibi (*1979) - neues Werk (2018) für Akkordeon, Gitarre und Violine UA

4. Uroš Rojko (*1954) - Accordica II (2008) für Akkordeon und Violine

PAUSE

5. Iván González Escuder (*1979) - neues Werk (2018) für Akkordeon, Gitarre und Violine UA

6. Elena Mendoza (*1973) - Lo que nunca dijo nadie (2004) für Gitarre und Violine

7. Knut Müller (*1963) - neues Werk (2018) für Akkordeon, Gitarre und Violine

Tageskarte für beide Duokonzerte (Kzt. V+VI) 15€


VII. SA 01.9.2018, 18:00 Uhr

brotfabrik Weissensee

Musik-Literatur-Performance / Walter Baco (Wien)

Eintritt 5€


VIII. SA 01.9.2018, 20:00 Uhr

brotfabrik Weissensee

OaarWurm 4.0 (Teil II) - MAX BRAND Ensemble (Wien)

1. Adriane Muttenthaler - 1. Streichquartett

2. Art-Oliver Simon – Fantasie-Variation für Streichtrio (Vn, Vla, Vc)

2. Judith Varga - Streichquartett Nr. 2

3. Alexandra Karastoyanova-Hermentin - Kastena für Violine und Violoncello

PAUSE

4. Dorothea Mader – Bachiana Nr. 1 für zwei Violinen

MAX BRAND Ensemble

Joanna Lewis (Violine)

Simon Frick (Violine)

Martina Engel-Bischof (Viola)

Arne Kircher (Violoncello)

In Zusammenarbeit mit der INÖK

Eintritt 9€


IX. SO 2.9.2018, Beginn ca. 16:00 Uhr

Galerie Sander-Brack in Hartmansdorf bei Berlin

Monologe nach draußen / Georg Wettin (Klarinette und Bassklarinette)

1. Maurizio Kagel - Schattenklänge (1995) für Bassklarinette

2. Maurizio Kagel - Atem (1970) für einen Bläser

3. Art-Oliver Simon - Miszellen I (2013) für einen Klarinettisten

4. Max E. Keller – geerdet, geritten, geflogen (2018) für Bassklarinette UA

Aufgrund der mobilen Spielpositionen kann es zwischen den einzelnen Werken zu Umbaupausen kommen.

Eintritt 9€, mit Shuttle von und zur TRAM-Endhaltestelle der Linie 68 in Alt-Schmöckwitz 16€

Das OaarWurm Festival 4.0 für komponierte Musik 2018 versteht sich als ein Festival des Austausches und der Kommunikation. Es sieht sich als ein primäres Medium für die von Berliner Komponisten präsentierten neuen Arbeiten, die dem genuinen und ganz eigenen Lebensgefühl dieser Stadt in ihren Werken auf der Spur sind, und die hier zum ersten Mal einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt werden. Bestehende Grenzen in der musikalischen Ästhetik und des Genres, z.B. die insbesondere vom finanziellen Standpunkt nicht unerhebliche Frage, ob ein komponiertes Werk der E- oder U-Musik zuzuordnen ist, beginnen durchlässiger zu werden. Das Interesse am echten Austausch und an der Kommunikation mit dem Publikum rückt stattdessen in das Zentrum. Ein sogenanntes „ernstes“ Musikwerk soll das Publikum genauso unterhalten wie ein Werk der Unterhaltungsmusik anspruchsvoll komponiert sein darf. Damit greift das Festival eine insbesondere in Berlin schon in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts begründete Tradition wieder auf, nach der sich die zeitgenössische Unterhaltungsmusik und die v.a. für den Konzertsaal, aber auch den Film komponierte Musik gegenseitig befruchten und die Musik insgesamt um eine neue Farbe bereichern. Diese bis in die dreißiger Jahre andauernde musikalische Tradition, in der sich das Komponieren auf erfrischende, ja zuweilen humorvolle Weise mit dem sozialkritischen Zeitgefühl und der Berlin eigenen Impulsivität verbindet ist leider nach dem zweiten Weltkrieg vollständig verloren gegangen, und es wird höchste Zeit, diese Tradition genuiner Berliner kultureller Lebendigkeit wieder wach zu küssen! Freuen wir uns also auf das diesjährige spätsommerliche Festival mit seinen vielen interessanten Werken und Interpreten, die diesmal gleich an drei völlig kontrastierenden Spielorten das Publikum vom sonst oft gebotenen Einerlei befreien und zu neuen Ufern führen!

Art-Oliver Simon (künstler. Leiter) – Mail : Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

http://www.oaarwurm-fe stival.de

Unsere Förderer und Sponsoren :

Sponsoren

Sponsoren2

Sponsoren3

Aktuelles

Festivals OaarWurm 4.0 - Festival für komponierte Musik 2018

Zum Auftakt des "Festivals OaarWurm 4.0 - Festival für komponierte Musik 2018" am Freitag den 24.August 2018 wird um 17 Uhr im Kulturhaus Friedrichshain Alte Feuerwache in der Marchlewskistraße (direkt am U-Bahnhof "Weberwiese" der Linie U5) im Eingangsbereich eine kleine Musikmesse stattfinden, die dann alle an diesem Tag folgenden Veranstaltungen ein wenig umrahmen wird und noch bis ca. 23 Uhr laufen wird. Das Festival wird dann offiziell eröffnet von einer Podiumsdiskussion um 19 Uhr in der Galerie (projektraum) des Kulturhauses Alte Feuerwache im Erdgeschoss mit dem Thema "Komponieren - anlog oder digital? Hat der einzelne subjektive Komponist noch eine Zukunft?", zu der uns folgende Teilnehmer ihre Teilnahme fest zugesagt haben:

Weiterlesen ...

Herausforderungen des unabhängigen Verlegens – Kleine und mittlere Verlage als Teil der Kultur in Deutschland . –

Artenschutz erweckt immer ein lebhaftes Echo und große Aufmerksamkeit. Wenn wieder in Blümchen oder Graslein unwiederbringlich gestorben ist herrscht  großes Wehklagen  und das ist  gut, denn wer will  nur unter endlosen Palmen oder öden Farnwäldern sich ergehen. So weckte das Fachgespräch der Bundesfraktion DIE LINKE im Paul Löbe Haus am 18.Juni großes Interesse, das nicht nur Kulturpolitiker, Autoren, Übersetzer sondern auch  eine große Anzahl kleiner und mittlerer Verlage angezogen hatte.

Weiterlesen ...

Fake - News- Fehl- Falsch und Desinformation

Fake News Vom Perspektivwechsel der Gatekeeper lernen  stellte Stefan Zillich www.stz-info,de am 7.6. in der UB der TU Berlin auf Einladung des BAK vor. Gleichzeitig erscheint im Simon Verlag- bw Stefan Hauff- Hartig: Fehl .Falsch und Desinformation aus dem Blickwinkel der Informationswissenschaften, zwei verschiedene Blickrichtungen auf ein großes Problem. Dies zog  trotz sommerlicher Hitze eine  große und interessierte Zuhörerschaft an.

Weiterlesen ...

OaarWurm Festival 2018

Das OaarWurm Festival 4.0 für komponierte Musik vom 24.-25.8. und vom 30. August bis 2. September 2018 im Kulturhaus Alte Feuerwache, Berlin Friedrichshain, Brotfabrik Weißensee und Hartmannsdorf bei Berlin.

Es gilt als ein Festival des Austauschs und der Kommunikation. Es sieht sich als ein primäres Medium für die von Berliner Komponisten präsentierten neuen Arbeiten, die dem genuinen und ganz eigenen Lebensgefühl dieser Stadt in ihren Werken auf der Spur sind, und die hier zum ersten Mal einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Weiterlesen ...

Die andere Bibliothek

BRIEF AN EINE ALTBEKANNTE von Richard David Lankes – als Vorbereitung für den Bibliothekartag Juni 2018 in Berlin und für die Zukunft

Liebe Bibi,

Du bist nicht die einzige Bibliothekarin, die sich Sorgen um die Zukunft der Bibliotheken macht. Entweder bekommt man gesagt, Büchereien seien altmodisch oder überflüssig geworden, oder man hört, dass Bibliotheken in Zukunft eher als eine Art Stadtteilzentrum fungieren sollen, eher Erlebnisse als Lesefähigkeit und Bildung vermitteln sollten. Du fragst Dich, warum wir eigentlich ein neues Bibliothekswesen benötigen, das die Rolle der Büchereinen - und Deine eigene - in einer modernen und diversen urbanen Gesellschaft neu denkt.

Weiterlesen ...