Irina Emeliantseva

Irina Emeliantseva wurde 1973 in Brjansk / Selco / Russland geboren.

In den Jahren 1988 – 92 absolvierte sie ein Klaviervorstudium am Musikcollege ihrer Heimatstadt, bei dem sie einen Preis beim Regionalen Klavierwettbewerb für die beste Interpretation von Prokofjew's Werken erhielt.

1992 – 97 studierte Irina Emeliantseva Komposition (bei Slonimski) und Klavier (bei Eismont) am Staatlichen Konservatorium Rimski-Korsakow in Sankt-Petersburg. Im Anschluß war Irina Emeliantseva Assistentin in der Kompositionsklasse von Prof. Slonimski. Im Jahr 1999 folgte der Aspiranturabschluß.

In den Jahren 1996 – 99 besuchte sie Internationale Meisterkurse in Deutschland, Russland und der Ukraine. Bei Festivals und Konzerten spielte Irina Emeliantseva zahlreiche Uraufführungen und russische Erstaufführungen mit Kompositionen von Dittrich, Messiaen, Roslavetz, Lutoslawski, Humel usw. sowie eigene Werke.

1995 erhielt sie den Preis der Gartow-Foundation in Deutschland für junge Komponisten, 1996 den Preis für Komposition beim Sound Ways-Festival in Sankt-Petersburg. Ein DAAD-Kompositionsstipendium führte sie im Jahr 1999 nach Deutschland, wo sie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler bei Prof. P.-H. Dittrich studierte (Diplom).

Im Jahr 2002-2003 war Irina Emeliantseva NaFöG-Stipendiatin der Universität der Künste in Berlin. Im Jahr 2002 hatte sie einen Arbeitsaufenthalt im Künstlerhaus Schloß Wiepersdorf der Stiftung Kulturfonds, sowie im Jahr 2003 einen Arbeitsaufenthalt im Künstlerhaus Ahrenshoop.

Im Jahr 2004 war Irina Emeliantseva Preisträgerin des Internationalen Kompositionswettbewerbs für den Raum der Gläsernen Manufaktur in Dresden (...INTEREA...).

Im Jahr 2007 war Irina Emeliantseva composer in residence am Künstlerhof Schreyahn (gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur). Irina Emeliantseva erhielt Kompositionsaufträge von der Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur ("Farbtonvarianten" nach Henri Matisse) sowie vom Festival young.euro.classic. beim Europäischen Musiksommer Berlin ("Lichtsplitter" für Violine und Klavier). Außerdem konzertiert Irina Emeliantseva als Pianistin und sieht Ihre Aufgabe in der Verbreitung der Neuen Klaviermusik.

Ihre letzten CD-Einspielungen erfolgten beim Bayerischen Rundfunk in München. Für weitere Informationen siehe www.irina-emusik.de

Aktuelles

Corona Krise

Man will es kaum glauben, die Corona Krise belebt den öffentlichen digitalen Diskurs, in erster Linie via Fernsehen. Auffallend die Beherrschung einiger weniger Themen, verständlich aber doch sehr schade.

Im Mittelpunkt stand die Ökonomie:  die Öffnung der Läden, die staatliche Hilfe bei drohender Insolvenz, die Höhe des Kurzarbeitergeldes und die Disharmonie der Länderchefs.

Was fehlte:

-          Die zunehmende Belastung der Familien besonders der Mütter durch Dreifachbelastung, als Familie, als Lehrkraft und im so genannten Homeoffice.

Der Schaden durch FakeNews, Falschmeldungen, Propaganda und Horrorstories.

Unsere Autoren- eine Hommage des Simon-BW-Verlages

Der Simon-BW- Verlag wird in diesem Jahr zehn Jahre alt. Das ist nicht alt. Er ist immer noch der Benjamin im Vergleich zu vielen älteren und größeren Verlagen. Wir wollen auch die Schwierigkeiten kleiner selbstständiger Verlage durch keinen Bericht unseres Kampfes ums Überleben ergänzen, sondern wir wollen dem Fundus unserer Arbeit, unser Zentrum, unsere Überlebensbasis, den Quell unserer Freude in unserer täglichen Arbeit in den Mittelpunkt dieser Chronik stellen, unsere Autoren.

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Stephan Büttner

Wie sich die Informationswissenschaft in der digitalen Transformation behauptet

Zwei vielversprechende Ansätze, um sich immer wieder neu zu etablieren

Stephan Büttner (Hrsg.), Die digitale Transformation in Institutionen des kulturellen Gedächtnisses - Antworten aus der Informationswissenschaft, Simon Verlag für Bibliothekswissen, Berlin 2019.

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Information Literacy darf nicht nur ein Traum sein.

Open Access hieß die Devise, als das Internet die Hoffnung auf freien Zugang zu alles Informationen ohne Schranken versprach. Information Literacy wurde gefordert, damit alle nicht nur den Zugang zu den Informationen hatten, sondern auch im vollen Umfang nutzen konnten. Aber schon vor mehr als zwanzig Jahren, damals belächelt von allen Informationssprofis, veranstaltete die Friedrich Ebert Stiftung einen Kongress zum Hass im Internet. Aktuell ist deutlich geworden, nicht nur Hass und Verleumdung, sondern Fehl-, Falsch und Desinformationen verfälschen die Räume und Träume vom barrierefreien Open Access.

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Fake- News: - Fehl Falsch- und Desinformation

Open Access war die Devise , als das Internet die Hoffnung auf freien Zugang zu alles Informationen ohne Schranken versprach. Information literacy wurde gefordert, damit alle mit dem neuen Medium umgehen konnten und  nicht nur den Zugang zu den Informationen hatten sondern auch im vollen Umfang nutzen konnten. Aber schon vor mehr als 20 Jahren, damals  belächelt von allen Informationssprofis, veranstaltete die Friedrich Ebert Stiftung einen Kongress zum Hass im Internet . Die Gegenwart zeigt uns heute, nicht nur Hass und Verleumdung, sondern Fehl Falsch und Desinformationen  verfälschen die Räume und Träume des Open Access. Schon Stefan Hauff-Hartig. Fehl-Falsch und des Informationen aus dem Blickwinkel der Informationswissenschaften weist auf die Kenntnis des Kontext  hin, um den Wahrheitsgehalt von Informationen zu entschlüsseln. Willi Bredemeier erfragt von Spezialisten und Hochschullehrern Die Zukunft der Informationswissenschaft, hat die Informationswissenschaft eine Zukunft ? Gegenwart und Zukunft, Perspektiven, Forschungsfronten und Fragen an die Folgen der Digitalsierung sind nur einige Punkte der hier vorgelegten Untersuchung .Mit dem Sammelwerk  Die digitale  Transformation in Institutionen des kulturellen Gedächtnisses hat Stefan Büttner Antworten aus der Informationswissenschaft auf die Umwälzungen der Digitalisierung herausgegeben. Nicht nur Bibliotheken und Forschung sondern auch Museen und  Institutionen stehen  vor Forderungen einer neuen Zusammenarbeit, die von jedem digital literacy erfordert und damit die  früher geforderte information literacy dramatisch weiter entwickelt.  Diese information literacy wird nur von einigen Institutionen und Wissenschaftlern  gefordert, sondern von jedem einzelnen, damit er nicht verständnislos in einer Welt verloren geht, die sich dramatisch verändert.

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Die andere Bibliothek

BRIEF AN EINE ALTBEKANNTE von Richard David Lankes – als Vorbereitung für den Bibliothekartag Juni 2018 in Berlin und für die Zukunft

Liebe Bibi,

Du bist nicht die einzige Bibliothekarin, die sich Sorgen um die Zukunft der Bibliotheken macht. Entweder bekommt man gesagt, Büchereien seien altmodisch oder überflüssig geworden, oder man hört, dass Bibliotheken in Zukunft eher als eine Art Stadtteilzentrum fungieren sollen, eher Erlebnisse als Lesefähigkeit und Bildung vermitteln sollten. Du fragst Dich, warum wir eigentlich ein neues Bibliothekswesen benötigen, das die Rolle der Büchereinen - und Deine eigene - in einer modernen und diversen urbanen Gesellschaft neu denkt.

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