Bibliothekswissenschaft

#Fake News

Propaganda und Desinformation im Digitalen Raum
#Fake News
2020
132 Seiten
softcover
ISBN 978-3-945610-55-8
20.00

Fake News, Desinformation und Propaganda sind keine neuen Phänomene. Sie haben in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen Die Verschiebung von Kommunikation und Diskussion vom Analogen ins Digitale haben große Veränderungen mit sich gebracht. Gatekeeper wie Journalisten werden umgangen. Durch Vernetzung und Digitalisierung nehmen Falschinformationen zu und gewinnen dadurch einen zunehmend größeren Stellenwert bei der politischen Meinungsbildung. Auch in Deutschland haben wir mit Fake News zu kämpfen, einige Beispiele finden Sie in diesem Buch, auch die Antwort der Experten, wie Fakten geprüft und Falschinformationen verhindert werden können. Auch die Idee Faktenprüfung nicht nur den Menschen zu überlassen, sondern auch Maschinen einzusetzen. Das Buch will das Bewusstsein für die Existenz und Erkennung von Fake News und Propaganda wecken.

Der andere Heimatroman
2020
474 Seiten
softcover
ISBN 978-3.945610-52-7
25.00

„Ich hätte für weiteren Lesestoff gemordet.“

Der Werdegang, das Überleben und die trügerischen Erfolge eines Bildungsenthusiasten vor dem Hintergrund einer Familiensaga und der Geschichte Nordrhein-Westfalens. Das Thema der diversen Stationen auf den Wanderungen des Protagonisten ist die „Bildungsrevolution“, für die er  fast immer zu früh kommt, bis er am Ende doch Anschluss an sie findet. So muss er als Kind in der extrem bildungsfeindlichen jungen Republik mit Lug und Trug um jede Druckzeile kämpfen – sei es ein Buch, seien es „Schundhefte“ wie die Lore-Romane.  Er wird Zeuge des Untergangs der ländlichen Kultur und des Niedergangs der proletarischen Arbeiterkultur rund um Kohle, Stahl und Brauereien. Das Ruhrgebiet stellt sich ihm als kafkaeske Dienstleistungsgesellschaft in den Formen der Versicherungswirtschaft und Stadtverwaltungen dar. Weiterbildung und nie gestillter Lesehunger führen ihn an die Ruhr-Universität Bochum, wo er zwei Leben führt, in der Studentenrevolte von 1968 und als Mainstream-Forscher.

Er wird Zeuge, wie Wirtschaft und Politik die Erneuerung des Ruhrgebiets hintertreiben. Der Protagonist zieht eine Bilanz zu sieben Jahrzehnten Ruhrgebiet. Er fragt sich, wo der letzte Arbeiter geblieben ist und was die sich mittlerweile im Leerlauf befindende Bildungsrevolution gebracht hat. Die Welt ist nicht unbedingt besser geworden.

Brezel, Feder, Pause, Klage, Firlefanz

In den literarischen Fußstapfen Walter Benjamins
Roland Jerzweski
Brezel, Feder, Pause, Klage, Firlefanz
2020
183 Seiten
softcover
ISBN 978-3.945610-53-4
15.00

Wie bringt man junge Menschen dazu, sich von Walter Benjamin zu eigenen Schreibversuchen inspirieren zu lassen? Der Literaturwissenschaftler und Deutschlehrer Roland Jerzewski hat 12- bis 18jährige Schülerinnen und Schüler mit der Berliner Kindheit um 1900 und den Denkbildern bekannt gemacht. Das Lese- und Schreibprojekt erstreckte sich schließlich über 25 Jahre. Für den Pädagogen, der anregte, begleitete, sammelte und auswertete hat sich die Mühe gelohnt. Er präsentiert in diesem Band über 100 Texte in den Fußstapfen Walter Benjamins, welche die mittlerweile breite Forme der Forschung für Eingeweihte durch die etwas andere Form der Annäherung an eine der großen Denkergestalten des 20. Jahrhunderts ergänzen. Ganz nebenbei ist dabei auch noch ein Kompendium jugendlicher Selbstreflexion  und interkultureller Essgewohnheiten entstanden.

Umerziehung durch rote Bibliotheken

SED-Bibliothekspolitik 1945/46 bis zunm Ende der 1960er Jahre
Hans- Peter Müller
Umerziehung durch rote Bibliotheken
2019
382 Seiten
softcover
ISBN 978-3-945610-51-0
22.00

Die SED Bibliothhekspolitik der ersten Nachkriegsjahrzehnte richtete sich nach dem Vorbild einer  parteilichen Gesinnungs-Vollksbibliothek nach sowjetkommunistischen Modell, aber in deutscher Tradition. Sie zielte auf nich weniger als die geistige Umerziehung der DDR Deutschen durch rote Bibliotheken. 

Die Intention einer lenkenden Bibliothek durch zentral vorgegebene Leitlinien für Aufbau und Vermittlung des Bestandes führte letztendlich zur Fesselung jeder Kreativität bei der bibliothekarischen Arbeit. Methodische Zentren wachten  über die Leitlinien bis hinunter zur kleinsten Volksbibliothek. Der Autor legt akribisch dar, wie man im Parteiauftrag versuchte, menschliche Kreativität und Geist in Ketten zu legen. 

Die digitale Transformation in Institutionen des kulturellen Gedächtnisses
2019
234 Seiten
softcover
ISBN 978-3-945610-50-3
20.00

Die digitale Information – kaum ein Beitrag oder Kommentar ohne diesen Begriff – und oft ohne Sachkenntnis. Der Fachbereich Informationswissenschaften der Fachhochschule Potsdam hat sich dem Thema mit folgenden Fragen genähert: Was bedeutet die Digitale Transformation für die Informationswissenschaft?
Wie sieht die Fachcommunity dies? Wie werden diese Überlegungen von der Öffentlichkeit wahrgenommen?
Die Beiträge aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vermitteln einen hervorragenden Einstieg in die Diskussion um die vorherrschenden Themen: Der elektronische Lesesaal, Soziale Netzwerke und Ethik, Digital Literacy, Agiles Lernen, Fake News bei Social Media, Digitale Transformation in der Verwaltung – Forderungen an Smart Cities, Open Innovation, Umbrüche in der Verwaltung und der Darstellung der Objekte in Museen u.a. Der Sammelband vermittelt einen Einblick in die Forderungen an die Zukunft und ihre Herausforderungen – nicht nur für Lehrende und Studierende, sondern für alle.

Zukunft der Informationswissenschaft. Hat die Informationswissenschaft eine Zukunft?

Grundlagen und Perspektiven- Angebote in der Lehre- An den Fronten der Informationswissenschaft.
Willi Bredemeier
Zukunft der Informationswissenschaft. Hat die Informationswissenschaft eine Zukunft?
2019
443 Seiten
softcover
ISBN 978-3-945610-50-3
20.00

Befindet sich die Informationswissenschaft in der Krise? Die Krise der Informationswissenschaft ist durch institutionelle Schließungen, mangelhaften Zusammenhalt und geringe Sichtbarkeit in Politik und Öffentlichkeit gekennzeichnet. Führende Informationswissenschaftler diskutieren, ob die Informationswissenschaft ein neues Paradigma braucht. Sie stellen sich der Frage, wie sie ihre Lehre an neue Herausforderungen in der Praxis, beispielsweise die neue Flut an Fehl- und Falschinformationen, anpassen und die Studierenden im Verbund beispielsweise mit wissenschaftlichen Bibliotheken noch besser an anspruchsvolle Recherchen und Quellenkritik heranführen sollten. Die Forschung der Informationswissenschaft umfasst ein heterogenes Demenspektrum und kommt zu wichtigen Ergebnissen, z.B. in den Bereichen Smart Cities und Smart Countries, Semantic Web, Information Behavior, Big Data und Forschungsinfrastruktur. Diese und andere Gebiete werden unsere Zukunft bis weit in unseren Alltag hinein bestimmen. Wie wir diese Herausforderungen bewältigen, dafür eröffnet die Informationswissenschaft neue und notwendige Perspektiven.

Fehl-, Falsch- und Desinformation aus dem Blickwinkel der Informationswissenschaften

Lassen sich Manipulationen im Internet durch informationswissenschaftliche Methoden identifizieren?
Stefan Hauff-Hartig
Fehl-, Falsch- und Desinformation aus dem Blickwinkel der Informationswissenschaften
2018
79 Seiten
ISBN 938-3-945610-48-0
15, 00

Fehl- Falsch- und Desinformation aus dem Blickwinkel der Informationswissenschaften. Lassen sich Manipulationen durch informationswissenschaftliche Methoden identifizieren? Mit Grafiken und Abbildungen und einem Vorwort von Sfephan Büttner.

Fehl und Falschinformationen lassen sich nur im Kontext erkennen. Desto wichtiger ist es, Informationskompetenz zum Umgang mit Informationen aus dem Netz Fähigkeiten zu vermitteln, Falsch und Fehlinformationen zu erkennen.

Der Garten der zerbrochenen Statuen

Auf den Spuren der Zensur in Russland
Marianna Tax Choldin
Der Garten der zerbrochenen Statuen
2018
250 Seiten
Softcover
ISBN -13 978-3-945610-40-4
22,00

Als Kind jüdischer Einwanderer in die USA wuchs die Autorin in einer intellektuellen Familie in mehreren Sprachen und einer Vielzahl internationaler Kontakte auf. Sie begann im College mit dem Studium der russischen Sprache und Kultur. Diese Erfahrung bestimmte ihren Berufswunsch. Als Wissenschaftlerin und Bibliothekarin an der renommierten University of Illinois. Urbana-Champaign forschte sie zunächst über zaristische Zensur in Russland, später stellte sie die Frage nach der Zensur in Sowjetrussland. Die Ausstellung und Konferenz zur Zensur in Russland, die sie und die Direktorin der Bibliothek für Ausländische Literatur in Moskau, Ekatarina Genieva, gemeinsam kuratiert und organisiert haben, und die an vielen Orten in Russland wiederholt wurden, waren Höhepunkte der bibliothekarischen internationalen Zusammenarbeit.

EnglischInternational

Für Informationsfachleute – Bibliothekare, Archivare, Buchhändler und andere. In Englisch mit einer deutschen Einführung.
Ivan Kanič Franziska Ahlfänger Elisabeth Simon
EnglischInternational
" 2. Auflage"
2017
170 Seiten
softcover
ISBN 978-3-945610-39-8
20,00

Englisch ist unter allen Berufen, die Informationen vermitteln und Wissen fördern, die vorherrschende Fachsprache. Dabei spielt es weniger eine Rolle, woher der Fachmann kommt, als vielmehr auf welchem Gebiet er tätig ist. Auch in den zunehmend englischsprachigen communities, hat man sich oft auf die gemeinsame Sprache Englisch geeinigt. Bei gemeinsamen Projekten und bei gemeinsamer Arbeit ist es wichtig, dass man sich versteht und kulturelle und sprachliche Unterschiede das Verständnis füreinander bei der gemeinsamen Arbeit nicht erschweren.

Oasen der Großstadt

Unteritel Schreibwettbwerb zur Internatiionalen Gartenausstellung 2017 in Berllin. Ausgewählte Beitrage
Renate Zimmermann
Oasen der Großstadt
2017
252 Seiten
softcover
ISBN 978-3-945610-38-1
15.00

Plattenbauten und Grünes Schreiben: Ob im grünen Innenhof der Plattenbauten, in den Gärten der Welt oder zu Hause auf dem Balkon, in jeder Ecke laden Oasen zum Entspannen in der Großstadt ein. Aber Umweltbewusstsein und Handeln müssen gemeinsam diese Ziele umsetzen und wie könnte es besser gehen als mit grünen Texten. Die Beiträge dieses Wettbewerbes sind nicht nur Beispiele grünen Schreibens, sondern blühender Phantasie, und diese braucht nicht nur die IGA, sondern unser Alltagleben, auch in Marzahn-Hellersdorf.

Das Deutsche Bibliotheksinstitut

im Spannungsfeld zwischen Auftrag und politischen Interessen
Helga Schwarz
Das Deutsche Bibliotheksinstitut
Simon für Bibliothekswissen
2017
521 Seiten
softcover
ISBN 978-3-945610-37-4
23.80
Erwarten Sie mehr
Hrsg. von Hans- Christoph Hobohm
Aus dem Amerikanischen von Erda Lapp und Willi Bredemeier.
2017
ca. 100 Seiten
ISBN 978-3-9456-10-32-9
19.50

Hrsg. von Hans- Christoph Hobohm
Aus dem Amerikanischen von Erda Lapp und Willi Bredemeier.


Wie sich Bibliotheken unersetzlich machen! Die Bibliothek als Diener ihrer
Community –wie sich Bibliotheken im engen Zusammenwirken mit
ihren Nutzern und Stakeholdern aus eigener Kraft aus der Krise ziehen.
Mit vielen Beispielen aus den USA . Eine Kampfschrift für die Belange
der Bibliotheken. Plichtlektüre!

Kompetenzen von Information Professionals in Unternehmen
2017
168 Seiten
softcover
ISBN 978-3-945610-34-3
15

Information Professionals sind in Unternehmen für den professionellen und strategischen Umgang mit Informationen verantwortlich. Da es keine allgemeingültige Definition für diese Berufsgruppe gibt, also wird hier eine Begriffsbestimmung unternommen. Mit Hilfe dreier Methoden, einer Auswertung von relevanter Fachliteratur, die Untersuchung von einschlägigen Stellenausschreibungen und das Führen von Experteninterviews, wird ein Kompetenzprofil für Information Professionals erstellt. 16 Kompetenzen in den Bereichen Fach-, Methoden-, Sozial- und persönliche Kompetenzen geben eine Orientierung über vorhandene Fähigkeiten dieser Berufsgruppe.

Bücher leihen, Ideen teilen, Bibliotheken in der Sharing Economy
124 Seiten
softcover
ISBN 978-3-945610-33-6
17,50

Warum kaufen, wenn man auch leihen kann, was man nur selten benutzt. Diese Idee steckt hinter den  vielen Sharing Angeboten. Zumindest in  vielen größeren Städten gibt es Unternehmen oder nachbarschaftliche Projekte, die eine Nutzung auf Zeit anbieten. Dies ist das alte Geschäftsmodell der Bibliotheken, die seither ihre Bestände für die Nutzung vieler Menschen bereitstellen. Was verändert sich nun für Bibliotheken, wenn es so viele Nachahmer gibt? Können diese die Aufgaben der Bibliotheken besser erfüllen, oder können die Bibliotheken von diesem Trend des Tauschens und Teilens profitieren? Das Buch geht den   Auswirkungen des neuen Trends der Sharing Economy auf Bibliotheken nach.

Schule der Indexierung

Eine praktische Unterweisung
Eduard Sukiazjan
Schule der Indexierung
2015
142 Seiten
e-Book only
ISBN 978-3-945610-30-5
14,90

In diesem anschaulichen Lehrmittel werden die prinzipiellen Grundlagen und Regeln der Indexierung von Dokumenten dargelegt als eines von den kompliziertesten Prozessen der bibliothekarischen Bearbeitung.

Aufeinanderfolgend werden alle Arten der Indexierung (Systematisierung, Schlagwortbildung, koordinierende Indexierung) betrachtet. Es wird eine Charakteristik der entsprechenden Dokumentations-Sprachen gegeben und auf die Besonderheiten der arbeitskräftemäßigen, methodischen und Dokumenten bezogenen Sicherstellung eingegangen.

Bibliotheken - "Houses of Stories"
2016
100 Seiten
softcover
ISBN 978-3-945610-27-5
16,00

Die Bibliothekswelt erlebt seit Beginn des 21. Jahrhunderts einen regelrechten Boom neuer und architektonisch innovativer Bibliotheksbauten. Dabei wird vor allem betont, dass die Bibliothek als öffentlicher Raum wahrgenommen wird, der eine hohe Aufenthaltsqualität verspricht. Der Besucher wird eingeladen, sich wie in einem Wohnzimmer der Stadt zu fühlen. Dieser Gedanke kann jedoch langfristig nicht nur über architektonische Neuerungen realisiert werden, sondern muss durch partizipative und zwischenmenschliche Angebote weitergeführt werden, um die Besucher langfristig zu begeistern und an die Bibliothek zu binden. Und genau hierfür bietet das Konzept der Bibliothek als „House of Stories“ die Grundlage. 

Die Geschichten der Nutzer, der Mitarbeiter, der Bibliothek selber und die Geschichten in den Beständen bilden die Basis für ein „House of Stories“. Mit einer ganzheitlichen Ausrichtung auf Geschichten kann eine Bibliothek ihre Besucher erreichen, zusammenbringen und nachhaltige Angebote schaffen.

Diversität als Basis für Informationsgerechtigkeit
2015
102 Seiten
softcover
ISBN 978-3-945610-11-4
15,50

Der freie und uneingeschränkte Zugang zu Informationen zählt zu den Grundbedürfnissen eines jeden Menschen. Die Identitäten von Menschen und folglich auch ihre Informationsbedürfnisse sind vielfältig. Merkmale menschlicher Diversität können sich als Faktoren auswirken, die Individuen einer Gesellschaft nicht in gleichem Maße Zugang zu Informationen gewährleisten. Dem gilt es, durch die Anerkennung von menschlicher Diversität entgegen zu treten.

Zwischen Öffentlich und Privat
2015
243 Seiten
softcover
ISBN 978-3-940862-77-8
18,00

Im ersten Teil des Buches (Horvat) stehen Fragen der Privatsphäre der Nutzer, des Urheberrechts, der Informationsgerechtigkeit und des grenzüberschreitenden Datenverkehrs im Mittelpunkt. Der zweite Teil setzt sich mit dem e-book auseinander, dessen Einführung (Verleihrecht) durch Hindernisse im juristischen Bereich und der staatlichen Definition des e-book als Datensammlung erschwert werden. Letztlich geht es um die Definition des Buches als Kulturgut und Wirtschaftsfaktor. 

Mit großer Sachkompetenz verfolgen die Autorinnen, zwei international bekannte Wissenschaftlerinnen die gegenwärtige Entwicklung von Bibliotheken und dem Buchmarkt und bieten zahlreiche Anregungen zum zeitgerec hten Umgang mit neuen Technologien.

Der Kulturzerstörer Ein Held unserer Zeit
Die 2. überarbeitete Auflage
2014
275 Seiten
softcover
ISBN 978 -3-940862-75-4
22,00

Eine Kultursatire – die zunehmend an Realität gewinnt. Die staatliche Förderungspraxis von Schulen, Ausbildungen, Universitäten und Bibliotheken wird einer schonungslosen Analyse ausgesetzt. Paradoxe Anweisungen und Managementmethoden zerstören oft mehr als sie fördern und dienen mehr der eigenen Eitelkeit als der Einrichtung. Eine Kampfschrift gegen behördlichen und privaten Narzissmus und Egozentrik.

Nationalsozialistische Schriften – freier Zugang oder Barrieren?
2013
125 Seiten
softcover
ISBN 978-3-940862-42-6
16,00

Die Publikation ermittelt, welche gesetzlichen Vorgaben für nationalsozialistische Schriften in Spezialbibliotheken beachtet werden müssen. Die theoretische Untersuchung geht von Artikel 5 des Grundgesetzes aus und analysiert die Gesetzeslage für diese sensible Bestandsart. An welcher Stelle sind nationalsozialistische Schriften vom Gesetz her im Spannungsfeld zwischen Informationsfreiheit und Zensur anzusiedeln? Basierend auf den Ergebnissen der theoretischen Analyse wird abschließend in einer praktischen Untersuchung in Interviews die Umsetzung dieser Regelungen in ausgewählten Berliner Bibliotheken untersucht.

Aktuelles

Corona Krise

Man will es kaum glauben, die Corona Krise belebt den öffentlichen digitalen Diskurs, in erster Linie via Fernsehen. Auffallend die Beherrschung einiger weniger Themen, verständlich aber doch sehr schade.

Im Mittelpunkt stand die Ökonomie:  die Öffnung der Läden, die staatliche Hilfe bei drohender Insolvenz, die Höhe des Kurzarbeitergeldes und die Disharmonie der Länderchefs.

Was fehlte:

-          Die zunehmende Belastung der Familien besonders der Mütter durch Dreifachbelastung, als Familie, als Lehrkraft und im so genannten Homeoffice.

Der Schaden durch FakeNews, Falschmeldungen, Propaganda und Horrorstories.

Unsere Autoren- eine Hommage des Simon-BW-Verlages

Der Simon-BW- Verlag wird in diesem Jahr zehn Jahre alt. Das ist nicht alt. Er ist immer noch der Benjamin im Vergleich zu vielen älteren und größeren Verlagen. Wir wollen auch die Schwierigkeiten kleiner selbstständiger Verlage durch keinen Bericht unseres Kampfes ums Überleben ergänzen, sondern wir wollen dem Fundus unserer Arbeit, unser Zentrum, unsere Überlebensbasis, den Quell unserer Freude in unserer täglichen Arbeit in den Mittelpunkt dieser Chronik stellen, unsere Autoren.

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Stephan Büttner

Wie sich die Informationswissenschaft in der digitalen Transformation behauptet

Zwei vielversprechende Ansätze, um sich immer wieder neu zu etablieren

Stephan Büttner (Hrsg.), Die digitale Transformation in Institutionen des kulturellen Gedächtnisses - Antworten aus der Informationswissenschaft, Simon Verlag für Bibliothekswissen, Berlin 2019.

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Information Literacy darf nicht nur ein Traum sein.

Open Access hieß die Devise, als das Internet die Hoffnung auf freien Zugang zu alles Informationen ohne Schranken versprach. Information Literacy wurde gefordert, damit alle nicht nur den Zugang zu den Informationen hatten, sondern auch im vollen Umfang nutzen konnten. Aber schon vor mehr als zwanzig Jahren, damals belächelt von allen Informationssprofis, veranstaltete die Friedrich Ebert Stiftung einen Kongress zum Hass im Internet. Aktuell ist deutlich geworden, nicht nur Hass und Verleumdung, sondern Fehl-, Falsch und Desinformationen verfälschen die Räume und Träume vom barrierefreien Open Access.

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Fake- News: - Fehl Falsch- und Desinformation

Open Access war die Devise , als das Internet die Hoffnung auf freien Zugang zu alles Informationen ohne Schranken versprach. Information literacy wurde gefordert, damit alle mit dem neuen Medium umgehen konnten und  nicht nur den Zugang zu den Informationen hatten sondern auch im vollen Umfang nutzen konnten. Aber schon vor mehr als 20 Jahren, damals  belächelt von allen Informationssprofis, veranstaltete die Friedrich Ebert Stiftung einen Kongress zum Hass im Internet . Die Gegenwart zeigt uns heute, nicht nur Hass und Verleumdung, sondern Fehl Falsch und Desinformationen  verfälschen die Räume und Träume des Open Access. Schon Stefan Hauff-Hartig. Fehl-Falsch und des Informationen aus dem Blickwinkel der Informationswissenschaften weist auf die Kenntnis des Kontext  hin, um den Wahrheitsgehalt von Informationen zu entschlüsseln. Willi Bredemeier erfragt von Spezialisten und Hochschullehrern Die Zukunft der Informationswissenschaft, hat die Informationswissenschaft eine Zukunft ? Gegenwart und Zukunft, Perspektiven, Forschungsfronten und Fragen an die Folgen der Digitalsierung sind nur einige Punkte der hier vorgelegten Untersuchung .Mit dem Sammelwerk  Die digitale  Transformation in Institutionen des kulturellen Gedächtnisses hat Stefan Büttner Antworten aus der Informationswissenschaft auf die Umwälzungen der Digitalisierung herausgegeben. Nicht nur Bibliotheken und Forschung sondern auch Museen und  Institutionen stehen  vor Forderungen einer neuen Zusammenarbeit, die von jedem digital literacy erfordert und damit die  früher geforderte information literacy dramatisch weiter entwickelt.  Diese information literacy wird nur von einigen Institutionen und Wissenschaftlern  gefordert, sondern von jedem einzelnen, damit er nicht verständnislos in einer Welt verloren geht, die sich dramatisch verändert.

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Die andere Bibliothek

BRIEF AN EINE ALTBEKANNTE von Richard David Lankes – als Vorbereitung für den Bibliothekartag Juni 2018 in Berlin und für die Zukunft

Liebe Bibi,

Du bist nicht die einzige Bibliothekarin, die sich Sorgen um die Zukunft der Bibliotheken macht. Entweder bekommt man gesagt, Büchereien seien altmodisch oder überflüssig geworden, oder man hört, dass Bibliotheken in Zukunft eher als eine Art Stadtteilzentrum fungieren sollen, eher Erlebnisse als Lesefähigkeit und Bildung vermitteln sollten. Du fragst Dich, warum wir eigentlich ein neues Bibliothekswesen benötigen, das die Rolle der Büchereinen - und Deine eigene - in einer modernen und diversen urbanen Gesellschaft neu denkt.

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