Helga Schwarz

Geboren 1936 in Berlin. 1955 Abitur am naturwissenschaftlich ausgerichteten Herder-Gym-nasium in Berlin. Ausbildung an der Berliner Bibliothekarschule (Fachhochschule); Ab-schluss im Herbst 1957 als Diplom-Bibliothekarin an wissenschaftlichen Bibliotheken. Ein-tritt in den Verein der Diplom-Bibliothekare an wissenschaftlichen Bibliotheken (VdDB) ebenfalls 1957.

Oktober 1957 Leiterin der Bibliothek der Pädagogischen Hochschule Oldenburg i.O. Ab Januar 1963 in Berlin Leiterin an zwei kleinen Hochschulbibliotheken mit je einer halben OPL-Stelle: Staatliches Lehrinstitut für Grafik, Druck und Werbung (ab 1970 Abt. VI der Hochschule der Künste) und Bibliothek der Fachschule für Optik und Foto/Film-Technik.

Berufsbegleitend ab 1968 an der Lessing-Hochschule in Berlin Ausbildung zur FORTRAN-Programmiererin; Abschlusss im Frühjahr 1971. Juni 1972 Wechsel zur Arbeitsstelle für Bibliothekstechnik, deren Programme ebenfalls in FORTRAN geschrieben wurden. Mitar-beit am Datenformat für ein Monographienprojekt, ab 1973 an der Zeitschriftendatenbank, verantwortlich für die bibliothekarische Seite von Datenformat, Titeldatei, Datentausch, Schulung neuer Mitarbeiter und Online-Recherchen.

Von 1980 bis 1986 Landesvorsitzende für Berlin im VdDB und Vorsitzende der Kommission Neue Technologien des VdDB; 1986-1988 Bundesvorsitzende des VdDB und 1987 turnus-gemäß Präsidentin der Deutschen Bibliothekskonferenz (des Zusammenschlusses aller deutschen bibliothekarischen Verbände und Vereine).

Zahlreiche weitere Engagements, als Referentin bei Fortbildungsveranstaltungen, als Mit-glied mehrerer Normenausschüsse des DIN, als Mitarbeiterin bei der Entwicklung von Bildschirmtext durch das Fernmeldetechnische Zentralamt in Darmstadt und ab 1977 aktives Mitglied im internationalen Fachverband IFLA.

1988 Aufnahme eines berufsbegleitenden Magister-Studiums an der Freien Universität Berlin mit dem Hauptfach Informationswissenschaft und den Nebenfächern Italienisch und Bibliothekswissenschaft. Magister-Examen im Januar 1995.

1989 Wechsel zum Ibero-Amerikanischen Institut der Stiftung Preußischer Kulturbeitz mit den Arbeitsbereich Umstellung der traditionellen Betriebsabläufe auf elektronische Daten-verarbeitung, Auswahl eines kommerziellen Bibliothsksystems.

Ende Mai 2000 Eintritt in den Ruhestand und Gründung eines kleinen Unternehmens für den Vertrieb von Bibliothekssoftware, das bis Ende 2009 bestand.

Im Frühjahr 2011 Aufnahme des Promotionsstudiums an der Philosophischen Fakultät I der Humboldt-Universität zu Berlin, Erlangung des Doktorgrades im März 2017.

http://b-u-b.de/dbi-promotion

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Aktuelles

Hat der einzelne subjektive Komponist noch eine Zukunft? – über das Berliner Oaarwurm Festival 2018 für komponierte Musik

Es passt in die gegenwärtig aufgeregte Digitalisierungsdebatte, dass  Oaarwurm 4.0 sein Festival mit der Frage begann Komponieren analog oder digital ? und dazu 5 Experten eingeladen hatten, die sich  in einem R.T. dieser Frage stellten (moderiert von A-.O. Simon) Allen Teilnehmern: Frau Dr. Gisela Nauck Chefredakteurin der Fachzeitschrift Positionen, Michael Quell, Komponist und Hochschullehrer, Dr. Roland Jerzweski, Literaturwissenschaftler und Europa Experte. Dr. Gerhard Koch, Journalist, FAZ und Professor Dr. Rolf Großmann, Universität Lüneburg, FB Digitale Medien und Auditive Gestaltung waren einige Punkte zu Gestaltung des Gespräches vorher  zu gegangen. Außerdem hatten sie die Erinnerungen des Manfred Reichert: Fremder Ort Heimat, Berlin 2018 erhalten. Dieses Buch ist mehr eine Geschichte der Rezeption von Neuer Musik als eine persönliche Lebenserinnerung, weil sich in den zahlreichen hier veröffentlichten Rezension der Konzerte von M. Reichert die Rezeption Neuer Musik spiegelt, deren Anfänge Reichert in ersten Konzerten dem deutschen Publikum näher gebracht hatte.

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Gezügelte Leidenschaft Das Neo- Quartet Danzig auf dem Festival Oaarwurm 4.0 in Berlin

Ich kann natürlich keinen genauen Vergleich ziehen,  aber im Laufe  meiner Rezensionstätigkeit Neuer Musik für den Verlag Simon-BW war das Konzert des Neos Quartett vom 30.8 in der Brotfabrik Weissensee schlicht eine Offenbarung.  Komponieren – analog oder digital , hat der einzelne Komponist noch eine Zukunft?  fragte der R.T. b ei der Eröffnungsveranstaltung im Kulturhaus Friedrichshain. Die Diskussion lief auf die Frage zu, was Musik bewirkt. Der Einsatz technischer Mittel, so meisterhaft beherrscht von den digital natives, wie sie Gisela Nauck nannte, wurde auf seine  Möglichkeit, geprüft, Menschen zu berühren .

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Liebe in Berlin

Liebeszug nannte sich die Technoparty, die am Sonnabend, den 25.8 in Berlin-Mitte, Frankfurter Allee dröhnte, mit dem Anspruch, auf die Not der Obdachlosen aufmerksam zu machen. Ergebnis: Verletzung,  Einbrüche, Festnahmen und Alkoholisierung, schrieb der Berlin Tagesspiegel vom heutigen Tage.

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Fake - News- Fehl- Falsch und Desinformation

Fake News Vom Perspektivwechsel der Gatekeeper lernen  stellte Stefan Zillich www.stz-info,de am 7.6. in der UB der TU Berlin auf Einladung des BAK vor. Gleichzeitig erscheint im Simon Verlag- bw Stefan Hauff- Hartig: Fehl .Falsch und Desinformation aus dem Blickwinkel der Informationswissenschaften, zwei verschiedene Blickrichtungen auf ein großes Problem. Dies zog  trotz sommerlicher Hitze eine  große und interessierte Zuhörerschaft an.

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OaarWurm Festival 2018

Das OaarWurm Festival 4.0 für komponierte Musik vom 24.-25.8. und vom 30. August bis 2. September 2018 im Kulturhaus Alte Feuerwache, Berlin Friedrichshain, Brotfabrik Weißensee und Hartmannsdorf bei Berlin.

Es gilt als ein Festival des Austauschs und der Kommunikation. Es sieht sich als ein primäres Medium für die von Berliner Komponisten präsentierten neuen Arbeiten, die dem genuinen und ganz eigenen Lebensgefühl dieser Stadt in ihren Werken auf der Spur sind, und die hier zum ersten Mal einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt werden.

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Die andere Bibliothek

BRIEF AN EINE ALTBEKANNTE von Richard David Lankes – als Vorbereitung für den Bibliothekartag Juni 2018 in Berlin und für die Zukunft

Liebe Bibi,

Du bist nicht die einzige Bibliothekarin, die sich Sorgen um die Zukunft der Bibliotheken macht. Entweder bekommt man gesagt, Büchereien seien altmodisch oder überflüssig geworden, oder man hört, dass Bibliotheken in Zukunft eher als eine Art Stadtteilzentrum fungieren sollen, eher Erlebnisse als Lesefähigkeit und Bildung vermitteln sollten. Du fragst Dich, warum wir eigentlich ein neues Bibliothekswesen benötigen, das die Rolle der Büchereinen - und Deine eigene - in einer modernen und diversen urbanen Gesellschaft neu denkt.

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