Ivan Kanič

Geboren 1951 in Ljubljana, Slovenia. Besuch der Grundschule und Oberschule in Maribor. Studium der Linguistik (Französisch und Englisch) mit dem B.A.-Abschluss.

Seit 1979 als Bibliothekar tätig, zuerst in der Zentralbibliothek der Wirtschaftswissenschaften der Universität in Ljubljana. Leiter der Bibliothek und Gründer des European Documentation Centre. Interessen gelten vor allem der bibliothekarischen Automatisierung, Informationsarbeit und bibliothekarischen Terminologie. In den Jahren 1992 und 2004 Arbeit in der National- and Universitätsbibliothek als Berater, Leiter des Research & Development Centre, Interimsdirektor der Bibliothek und Leiter des Information- and Referral Centre. Im Jahre 2004 Rückkehr zur Zentralbibliothek der Wirtschaftwissenshaften als Leiter. Über 10 Jahre Hochschullehrer der Informationstechnologie und bibliothekarischen Automatisierung im Department of LIS, Fakultät der Geisteswissenschaften an der Universität von Ljubljana. Sein Hauptinteresse gilt der bibliothekarischen Terminologie. Seit 1978 ist Kanič ein aktives Mitglied der Commission on Library Terminology, die er mitbegründete.

Er arbeitete viele Jahre am slovenischen Wörterbuch der bibliothekarischen Terminologie und wurde Initiator und Manager des Multilingual Dictionary of Library Terminology in 16 Sprachen. Beide Wörterbücher sind zugänglich als Druck und in elektronischer Form. Zur Zeit Herausgeber von zwei Blogs in slovenischer Sprache – Biblioblog und Bibliotekarska terminologija.

Sprachkenntnisse: Englisch, Französisch, Deutsch, Kroatisch und Serbisch.

 


  

Born in 1951 in Ljubljana, Slovenia. Attended the elementary school in Maribor and graduated there from the secondary school, study of linguistics (French and English) for the B.A. at the Faculty of Arts, University of Ljubljana.

Since 1979 engaged in librarianship, working first as a documentalist at the Central Economic Library within the Faculty of Economics, University of Ljubljana. Head of the Library, and founder and Head of the European Documentation Centre. Fields of interest and activity were above all library automation, information work and library terminology. In the period 1992 to 2004 working in the National and University Library as a consultant, Head of Research & Development Centre, interim Director of the Library and Head of the Information and Referral Centre. In 2004 return to the Central Economic Library with the position of the Head Librarian. Lecturer of Information technology and Library automation for ten years at the Department of LIS, Faculty of Arts, University of Ljubljana. Library terminology is his topmost interest, since 1978 an active member of the Commission on Library Terminology which he was serving as well as a cofounder.

Working for many years at the Slovenian Dictionaries for Library Terminology and initiator and manager of the Multilinual Dictionary of Library Terminology in 16 languages. Both dictionaries available in printed and electronic form. Editor of two blogs in Slovene language (but with a Google Translate widget) Biblioblog and Bibliotekarska terminologija.

Language abilities: English, French, German and Croat/Serbian.

For further information please visit www2.arnes.si

Aktuelles

Umstätter

Prof. Dr. rer nat Walther Umstätter ist tot. Er starb in den Armen seiner Frau am 6. März

Walther Umstätter war ein Zeitzeuge, wie sie jetzt allmählich von der Weltbühne abtreten. Geboren am 12. Juni 1941 im Königreich Rumänien wurde er als Kind Zeuge des dramatischen Umbruchs in Ost und Mitteleuropa, deren Folgen heute erst absehbar sind Er wurde wieder Zeuge der gewaltigen Veränderungen nach dem Fall der Berlin Mauer und übernahm 1994 das Rektorat an dem Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt Universität Berlin.

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Wer als reicher Mann stirbt, stirbt schändlich,

sagte Andrew Carnegie, der von einem harten Stahlmagnaten zu einem der großzügigsten Stifter am Anfang des 20. Jahrhunderts wurde. Er stiftete Gebäude für die öffentlichen Bibliotheken in den USA und die berühmte Konzerthalle in London. Es ging ihm dabei nicht um Macht und Einfluss, sondern um Wissen und Kunst, Musik und Bildung für das Volk -Teilhabe für jedermann, auch für die Armen, zu denen er einst gehörte.

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Lesen ohne Hürden ---einfach erlesen---Bibliotheken verändern

Lesen ohne Hürden beschreibt der Berliner Tagesspiegel am Sonntag, den 27.1seinen Bericht über die zunehmenden Veröffentlichungen Berliner Forscher in Open Access Journalen und begründet dies mit den immer noch herrschenden Barrieren des Zugangs jedes Bürgers zu wissenschaftlicher Literatur. Ob die Open Access Journal wirklich nun den leichteren Zugang ermöglichen, wissen wir nicht. Aber der Artikel verschweigt die wahren Hintergründe, warum zunehmen Forscher auf Open Access Journale ausweichen. Die Basis dieser Entwicklung liegt leider auch in der unglückseligen Preisentwicklung wissenschaftlicher Zeitschriften, die daher die Bibliotheken zwangen, Abonnements zu kündigen, deren Autoren in großer Zahl auch ihre Leser waren. Die wissenschaftlichen Zeitschriften dienten in erster Linie der Kommunikation der Forscher.

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Hat der einzelne subjektive Komponist noch eine Zukunft? – über das Berliner Oaarwurm Festival 2018 für komponierte Musik

Es passt in die gegenwärtig aufgeregte Digitalisierungsdebatte, dass  Oaarwurm 4.0 sein Festival mit der Frage begann Komponieren analog oder digital ? und dazu 5 Experten eingeladen hatten, die sich  in einem R.T. dieser Frage stellten (moderiert von A-.O. Simon) Allen Teilnehmern: Frau Dr. Gisela Nauck Chefredakteurin der Fachzeitschrift Positionen, Michael Quell, Komponist und Hochschullehrer, Dr. Roland Jerzweski, Literaturwissenschaftler und Europa Experte. Dr. Gerhard Koch, Journalist, FAZ und Professor Dr. Rolf Großmann, Universität Lüneburg, FB Digitale Medien und Auditive Gestaltung waren einige Punkte zu Gestaltung des Gespräches vorher  zu gegangen. Außerdem hatten sie die Erinnerungen des Manfred Reichert: Fremder Ort Heimat, Berlin 2018 erhalten. Dieses Buch ist mehr eine Geschichte der Rezeption von Neuer Musik als eine persönliche Lebenserinnerung, weil sich in den zahlreichen hier veröffentlichten Rezension der Konzerte von M. Reichert die Rezeption Neuer Musik spiegelt, deren Anfänge Reichert in ersten Konzerten dem deutschen Publikum näher gebracht hatte.

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Gezügelte Leidenschaft Das Neo- Quartet Danzig auf dem Festival Oaarwurm 4.0 in Berlin

Ich kann natürlich keinen genauen Vergleich ziehen,  aber im Laufe  meiner Rezensionstätigkeit Neuer Musik für den Verlag Simon-BW war das Konzert des Neos Quartett vom 30.8 in der Brotfabrik Weissensee schlicht eine Offenbarung.  Komponieren – analog oder digital , hat der einzelne Komponist noch eine Zukunft?  fragte der R.T. b ei der Eröffnungsveranstaltung im Kulturhaus Friedrichshain. Die Diskussion lief auf die Frage zu, was Musik bewirkt. Der Einsatz technischer Mittel, so meisterhaft beherrscht von den digital natives, wie sie Gisela Nauck nannte, wurde auf seine  Möglichkeit, geprüft, Menschen zu berühren .

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Die andere Bibliothek

BRIEF AN EINE ALTBEKANNTE von Richard David Lankes – als Vorbereitung für den Bibliothekartag Juni 2018 in Berlin und für die Zukunft

Liebe Bibi,

Du bist nicht die einzige Bibliothekarin, die sich Sorgen um die Zukunft der Bibliotheken macht. Entweder bekommt man gesagt, Büchereien seien altmodisch oder überflüssig geworden, oder man hört, dass Bibliotheken in Zukunft eher als eine Art Stadtteilzentrum fungieren sollen, eher Erlebnisse als Lesefähigkeit und Bildung vermitteln sollten. Du fragst Dich, warum wir eigentlich ein neues Bibliothekswesen benötigen, das die Rolle der Büchereinen - und Deine eigene - in einer modernen und diversen urbanen Gesellschaft neu denkt.

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