Grigorij Arosev

1979 in Moskau geboren, Schriftsteller, Dichter, Übersetzer und Kritiker. Arosev hat als Lehrer, Reporter und verantwortlicher Redakteur bei der größ­ten russischen Nachrichtenagentur sowie als Chefredakteur der Abteilung für Spielfilme bei der staatlichen Fernsehanstalt in Russland gearbeitet.

Im Jahre 2002 schloss er sein Studium an der Fakultät der Theaterwissenschaft an der Russischen Akademie der Theaterkunst (GITIS) ab. Seit 2005 publiziert er Artikel und Berichte über das Theater, sowie Literaturkritik. Im Jahre 2009 begann er Erzählungen, Novelle und Gedichte zu verfassen. Insgesamt 100 Publikationen sind von ihm gedruckt und elek­tronisch in den größten russischen Literaturzeitschriften wie Nowyi Mir und Drushba Narodow wie auch in den Literaturzeitschriften anderer Länder erscheinen. Unter ihnen finden sich auch zwei Bücher, die Erzählsammlung Aufzeichnungen eines Lügners (2011, Moskau) und die Biographie einer rus­sischen Schauspielerin Eine für Alle (2014, ISBN 978­5­699­70423­1). Im Rahmen des Projektes der Moskauer U­Bahn Poesie in der Metro übersetzte er in der Jugend geschriebene Gedichte von Gabriel García Márquez. Seit 2013 wohnt Arosev in Berlin.

 


 

Григорий Аросев

Родился в 1979 году в Москве. Писатель, поэт, переводчик, критик. В 2002 году окончил театроведческий факультет Российской ака де­мии театрального искусства (ГИТИС). 
Работал учителем, журналистом, выпускающим редактором в крупнейшем российском информагентстве, шеф­редактором студии кино показа телеканала «Культура». С 2005 года публикуется с театроведческими статьями и обзорами. Автор более ста публикаций в печатных и электронных СМИ. С 2009 года печатается с прозой, поэзией и литературной критикой в ведущих российских литературных журналах – «Новый мир», «Дружба народов», «Урал», «Вопросы литературы» и др. Автор двух книг, сборника рассказов «Записки изолгавшегося» (2011, Москва) и биографической книги «Одна для всех» (2014, Москва). В рамках проекта «Поэзия в метро» по заказу московского метрополитена переводил на русский ранние стихи Габриэля Гарсиа Маркеса. С 2013 года живёт в Берлине.

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Aktuelles

Corona Krise

Man will es kaum glauben, die Corona Krise belebt den öffentlichen digitalen Diskurs, in erster Linie via Fernsehen. Auffallend die Beherrschung einiger weniger Themen, verständlich aber doch sehr schade.

Im Mittelpunkt stand die Ökonomie:  die Öffnung der Läden, die staatliche Hilfe bei drohender Insolvenz, die Höhe des Kurzarbeitergeldes und die Disharmonie der Länderchefs.

Was fehlte:

-          Die zunehmende Belastung der Familien besonders der Mütter durch Dreifachbelastung, als Familie, als Lehrkraft und im so genannten Homeoffice.

Der Schaden durch FakeNews, Falschmeldungen, Propaganda und Horrorstories.

Unsere Autoren- eine Hommage des Simon-BW-Verlages

Der Simon-BW- Verlag wird in diesem Jahr zehn Jahre alt. Das ist nicht alt. Er ist immer noch der Benjamin im Vergleich zu vielen älteren und größeren Verlagen. Wir wollen auch die Schwierigkeiten kleiner selbstständiger Verlage durch keinen Bericht unseres Kampfes ums Überleben ergänzen, sondern wir wollen dem Fundus unserer Arbeit, unser Zentrum, unsere Überlebensbasis, den Quell unserer Freude in unserer täglichen Arbeit in den Mittelpunkt dieser Chronik stellen, unsere Autoren.

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Stephan Büttner

Wie sich die Informationswissenschaft in der digitalen Transformation behauptet

Zwei vielversprechende Ansätze, um sich immer wieder neu zu etablieren

Stephan Büttner (Hrsg.), Die digitale Transformation in Institutionen des kulturellen Gedächtnisses - Antworten aus der Informationswissenschaft, Simon Verlag für Bibliothekswissen, Berlin 2019.

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Information Literacy darf nicht nur ein Traum sein.

Open Access hieß die Devise, als das Internet die Hoffnung auf freien Zugang zu alles Informationen ohne Schranken versprach. Information Literacy wurde gefordert, damit alle nicht nur den Zugang zu den Informationen hatten, sondern auch im vollen Umfang nutzen konnten. Aber schon vor mehr als zwanzig Jahren, damals belächelt von allen Informationssprofis, veranstaltete die Friedrich Ebert Stiftung einen Kongress zum Hass im Internet. Aktuell ist deutlich geworden, nicht nur Hass und Verleumdung, sondern Fehl-, Falsch und Desinformationen verfälschen die Räume und Träume vom barrierefreien Open Access.

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Fake- News: - Fehl Falsch- und Desinformation

Open Access war die Devise , als das Internet die Hoffnung auf freien Zugang zu alles Informationen ohne Schranken versprach. Information literacy wurde gefordert, damit alle mit dem neuen Medium umgehen konnten und  nicht nur den Zugang zu den Informationen hatten sondern auch im vollen Umfang nutzen konnten. Aber schon vor mehr als 20 Jahren, damals  belächelt von allen Informationssprofis, veranstaltete die Friedrich Ebert Stiftung einen Kongress zum Hass im Internet . Die Gegenwart zeigt uns heute, nicht nur Hass und Verleumdung, sondern Fehl Falsch und Desinformationen  verfälschen die Räume und Träume des Open Access. Schon Stefan Hauff-Hartig. Fehl-Falsch und des Informationen aus dem Blickwinkel der Informationswissenschaften weist auf die Kenntnis des Kontext  hin, um den Wahrheitsgehalt von Informationen zu entschlüsseln. Willi Bredemeier erfragt von Spezialisten und Hochschullehrern Die Zukunft der Informationswissenschaft, hat die Informationswissenschaft eine Zukunft ? Gegenwart und Zukunft, Perspektiven, Forschungsfronten und Fragen an die Folgen der Digitalsierung sind nur einige Punkte der hier vorgelegten Untersuchung .Mit dem Sammelwerk  Die digitale  Transformation in Institutionen des kulturellen Gedächtnisses hat Stefan Büttner Antworten aus der Informationswissenschaft auf die Umwälzungen der Digitalisierung herausgegeben. Nicht nur Bibliotheken und Forschung sondern auch Museen und  Institutionen stehen  vor Forderungen einer neuen Zusammenarbeit, die von jedem digital literacy erfordert und damit die  früher geforderte information literacy dramatisch weiter entwickelt.  Diese information literacy wird nur von einigen Institutionen und Wissenschaftlern  gefordert, sondern von jedem einzelnen, damit er nicht verständnislos in einer Welt verloren geht, die sich dramatisch verändert.

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Die andere Bibliothek

BRIEF AN EINE ALTBEKANNTE von Richard David Lankes – als Vorbereitung für den Bibliothekartag Juni 2018 in Berlin und für die Zukunft

Liebe Bibi,

Du bist nicht die einzige Bibliothekarin, die sich Sorgen um die Zukunft der Bibliotheken macht. Entweder bekommt man gesagt, Büchereien seien altmodisch oder überflüssig geworden, oder man hört, dass Bibliotheken in Zukunft eher als eine Art Stadtteilzentrum fungieren sollen, eher Erlebnisse als Lesefähigkeit und Bildung vermitteln sollten. Du fragst Dich, warum wir eigentlich ein neues Bibliothekswesen benötigen, das die Rolle der Büchereinen - und Deine eigene - in einer modernen und diversen urbanen Gesellschaft neu denkt.

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